Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Schieder-Schwalenberg 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Schieder-Schwalenberg 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Schieder-Schwalenberg liegt derzeit bei ca. 32 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 30 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 0,3% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Schieder-Schwalenberg entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Schieder-Schwalenberg eine deutlich zweiphasige Entwicklung. Von anfänglich ca. 14 €/m² im Jahr 2000 stiegen die Preise zunächst moderat bis 2007 auf ca. 25 €/m², erlebten dann eine kurze Korrekturphase während der Finanzkrise und nahmen anschließend einen kontinuierlichen Aufwärtstrend auf. Der stärkste Anstieg erfolgte zwischen 2016 und 2021, als die Preise von ca. 28 €/m² auf den Höchststand von ca. 39 €/m² kletterten.
Die jüngste Entwicklung seit 2021 ist durch eine deutliche Trendwende gekennzeichnet. Nach dem Erreichen des Maximums erfolgte ein spürbarer Rückgang um durchschnittlich ca. 18 % innerhalb von drei Jahren auf aktuell ca. 32 €/m². Diese Korrektur brachte die Preise wieder auf das Niveau von 2017 zurück.
Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Grundstückspreise dennoch mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende. Trotz der jüngsten Abwärtsbewegung haben sich die Preise seit 2000 insgesamt um rund 129 % erhöht und befinden sich weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Schieder-Schwalenberg nach Größe?
In Schieder-Schwalenberg liegt ausschließlich ein Grundstück in der Kategorie 500–1.000 m² vor, welches die Datenbasis vollständig repräsentiert. Die Angebotsstruktur konzentriert sich damit auf eine einzelne mittlere Größenkategorie, während sowohl kleinere als auch größere Grundstückssegmente nicht vertreten sind.
Der Bodenrichtwert für die Kategorie 500–1.000 m² liegt bei ca. 33 €/m² und positioniert sich damit im mittleren Bereich der theoretisch ausgewiesenen Preisspanne. Die kleinste Kategorie bis 250 m² weist mit ca. 49 €/m² den höchsten Richtwert aus, während Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 26 €/m² am günstigsten bewertet sind – eine Differenz von durchschnittlich ca. 23 €/m² zwischen den Extremwerten.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Schieder-Schwalenberg zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Schieder-Schwalenberg beträgt ca. 10 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums Käufer finden. Die Vermarktungsgeschwindigkeit bewegt sich im soliden Mittelfeld ohne ausgeprägte Tendenzen zu sehr schnellen oder deutlich verzögerten Verkäufen.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich die Flächen zwischen 500–1.000 m² mit ca. 8 Wochen als am schnellsten vermarktbar. Kleinere Parzellen bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² benötigen mit ca. 11–12 Wochen etwas mehr Zeit bis zum Verkauf. Die mittleren Größenkategorien zwischen 250 m² und 2.000 m² weisen mit ca. 8–10 Wochen durchweg kürzere Vermarktungszeiten auf.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Schieder-Schwalenberg?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad beeinflusst den Grundstückspreis in Schieder-Schwalenberg erheblich. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 10,0 %, während der Preisunterschied zu unerschlossenen Grundstücken sogar ca. 16,0 % beträgt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 7,0 %, da sie Planungssicherheit bietet und Zeit spart.
Neben dem Erschließungsgrad bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan wirken sich unmittelbar auf den Wert aus. Käufer sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert, sondern auch individuelle Grundstücksmerkmale wie Topografie, Ausrichtung und tatsächliche Bebaubarkeit prüfen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Schieder-Schwalenberg?
Der Grundstückspreis liegt in Schieder-Schwalenberg bei ca. 32 €/m² und damit etwa 7,6 % über dem Bodenrichtwert von 30 €/m². Dieser Aufschlag bedeutet, dass Käufer für ein 1.000 m² großes Grundstück rund 2.000 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.
Die Differenz entsteht, weil der Grundstückspreis individuelle Merkmale des jeweiligen Objekts berücksichtigt. Faktoren wie Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad, Bodenbeschaffenheit oder die konkrete Lage innerhalb der Zone beeinflussen den tatsächlichen Kaufpreis. Der Bodenrichtwert bildet dagegen nur einen durchschnittlichen Orientierungswert für ein Gebiet mit vergleichbaren Grundstücken.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Schieder-Schwalenberg
Schieder-Schwalenberg liegt mit ca. 30 €/m² leicht über dem regionalen Durchschnitt von ca. 28 €/m². Während Barntrup mit ca. 43 €/m² und Horn-Bad Meinberg mit ca. 44 €/m² deutlich teurer sind, liegen Marienmünster mit ca. 18 €/m² und Vahlbruch mit ca. 9 €/m² erheblich günstiger.
Die Region zeigt ein ausgeprägtes Preisgefälle zwischen städtisch geprägten Standorten und ländlichen Gemeinden. Während die größeren Gemeinden wie Blomberg (ca. 41 €/m²) und Lügde (ca. 37 €/m²) höhere Preise aufweisen, bleiben kleinere Orte wie Nieheim (ca. 22 €/m²) und Polle (ca. 16 €/m²) deutlich unter dem Durchschnitt.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Horn-Bad Meinberg | 44 | 8.1 % | 14.1 km |
| Barntrup | 43 | 14.7 % | 11.9 km |
| Blomberg | 41 | 14.7 % | 9.4 km |
| Lügde | 37 | 6.1 % | 6.7 km |
| Steinheim | 26 | 4.3 % | 9.8 km |
| Bad Pyrmont | 26 | 0.0 % | 10.8 km |
| Nieheim | 22 | 5.0 % | 11.5 km |
| Marienmünster | 18 | 0.0 % | 9.8 km |
| Polle | 16 | 0.0 % | 15.4 km |
| Vahlbruch | 9 | 0.0 % | 12.7 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Schieder-Schwalenberg
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Schieder-Schwalenberg liegt aktuell bei ca. 32 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 30 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (30 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 32 €/m²) liegt etwa 7,6% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Schieder-Schwalenberg liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 7,6% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 32 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Schieder-Schwalenberg finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 30 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.