Grundstückspreise in Planebruch 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Planebruch 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Planebruch liegt derzeit bei ca. 42 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 40 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 0,4% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Planebruch entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Grundstückspreise in Planebruch mehr als verdoppelt: Von ursprünglich ca. 18 €/m² stiegen sie bis zum Jahr 2021 auf einen Höchststand von ca. 51 €/m². Diese Entwicklung verlief nicht linear, sondern zeigte bereits 2008 und 2009 eine erste Korrekturphase, bevor die Preise ab 2010 wieder anzogen und insbesondere zwischen 2015 und 2021 deutlich beschleunigten.

In den letzten Jahren vollzog sich eine markante Trendwende: Nach dem Spitzenwert von 2021 sanken die durchschnittlichen Grundstückspreise innerhalb von nur drei Jahren um ca. 20 Prozent auf aktuell ca. 42 €/m². Diese Korrektur erfolgte kontinuierlich und brachte die Preise auf das Niveau von 2017 zurück. Im Jahr 2025 zeigt sich erstmals wieder eine leichte Stabilisierung mit einem minimalen Anstieg auf ca. 41 €/m².

Die aktuellen Preise liegen damit deutlich unter dem historischen Höchststand, bewegen sich jedoch weiterhin mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende. Im langfristigen Vergleich entspricht das aktuelle Preisniveau in etwa den Werten der Jahre 2017 und 2018, als der Immobilienmarkt noch in seiner dynamischen Wachstumsphase war.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Planebruch nach Größe?

In Planebruch liegen für keine der erfassten Größenkategorien konkrete Grundstücksangebote vor. Die Datengrundlage ermöglicht daher keine Aussage über eine tatsächliche Verteilung oder dominierende Angebotsstrukturen nach Grundstücksgrößen.

Die ausgewiesenen Bodenrichtwerte zeigen dennoch eine Preisspanne zwischen den Kategorien. Die günstigste Kategorie bilden Grundstücke mit 5.000+ m² bei ca. 33 €/m², während die teuerste Kategorie 0–250 m² mit ca. 63 €/m² darstellt. Die mittleren Größenkategorien bewegen sich durchschnittlich zwischen ca. 40 und 48 €/m².

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Planebruch zu verkaufen?

Durchschnitt: 12 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Planebruch liegt bei ca. 12 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Verkäufe weder besonders zügig noch auffällig verzögert ablaufen.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen der Kategorie 500–1.000 m² werden mit ca. 9 Wochen am schnellsten vermittelt. Kleinere Grundstücke bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² benötigen mit 13 bis 15 Wochen merklich längere Vermarktungszeiten. Die Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² bewegen sich mit ca. 12 Wochen im Durchschnitt des Gesamtmarktes.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Planebruch?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+10%
Voll vs. nicht erschlossen+18%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad eines Grundstücks zählt zu den wichtigsten preisbildenden Faktoren in Planebruch. Während voll erschlossene Grundstücke gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 10 % erzielen, liegt der Preisunterschied zu unerschlossenen Grundstücken bei ca. 18 %. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Grundstückswert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Planungssicherheit schafft und die Bauphase beschleunigt.

Neben dem Erschließungszustand spielen weitere Faktoren eine entscheidende Rolle bei der Preisbildung. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die im Bebauungsplan festgelegten Nutzungsmöglichkeiten beeinflussen den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Käufer sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert berücksichtigen, sondern auch diese individuellen Grundstücksmerkmale in ihre Bewertung einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Planebruch?

Der Grundstückspreis liegt in Planebruch bei ca. 42 €/m² und damit rund 3,3 % über dem Bodenrichtwert von 40 €/m². Diese verhältnismäßig geringe Differenz zeigt, dass die tatsächlichen Verkaufspreise nur leicht vom durchschnittlichen Richtwert abweichen.

Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Eigenschaften des konkreten Grundstücks, die im allgemeinen Bodenrichtwert nicht erfasst sind. Dazu zählen etwa die genaue Lage innerhalb des Gebiets, der Erschließungsgrad, Grundstückszuschnitt und Bodenbeschaffenheit. Der Bodenrichtwert dient hingegen als statistischer Durchschnittswert für eine Zone mit vergleichbaren Grundstücken.

Bodenrichtwert40 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis42 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+3.3%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Planebruch ansehen

Grundstückspreise der Region Planebruch

Planebruch liegt mit ca. 40 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 89 €/m². Während Borkwalde mit ca. 158 €/m² und Borkheide mit ca. 135 €/m² die höchsten Preise aufweisen, befinden sich Linthe mit ca. 38 €/m², Planetal mit ca. 24 €/m² und Mühlenfließ mit ca. 22 €/m² auf einem ähnlich niedrigen Preisniveau.

In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle zwischen den stärker erschlossenen Gemeinden und den ländlich geprägten Ortschaften. Die Grundstückspreise in Planebruch ordnen sich zusammen mit Linthe, Planetal und Mühlenfließ in das untere Preissegment der Region ein, während die näher an zentralen Orten gelegenen Gemeinden wie Borkwalde und Kloster Lehnin mit ca. 120 €/m² deutlich höhere Werte erzielen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Borkwalde158-15.6 %8.8 km
Borkheide135-11.6 %11.5 km
Kloster Lehnin120-7.1 %8.2 km
Brück1180.9 %7.8 km
Bad Belzig980.0 %12.3 km
Golzow (Mittelmark)960.0 %8.3 km
Wollin810.0 %15.3 km
Linthe380.0 %13.8 km
Planetal240.0 %16.0 km
Mühlenfließ22-4.5 %16.4 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Planebruch

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Planebruch liegt aktuell bei ca. 42 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 40 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (40 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 42 €/m²) liegt etwa 3,3% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Planebruch liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,3% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 42 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Planebruch finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 40 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen