Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Augustdorf 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Augustdorf 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Augustdorf liegt derzeit bei ca. 91 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 88 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gefallen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 5,2% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Augustdorf entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 verzeichneten die Grundstückspreise in Augustdorf eine deutliche Aufwärtsbewegung von 40 €/m² auf zwischenzeitlich 114 €/m² im Jahr 2021. Dies entspricht einer Steigerung von rund 185 % über den gesamten Betrachtungszeitraum. Besonders dynamisch entwickelten sich die Preise zwischen 2015 und 2021, während in den Jahren 2008 und 2009 eine kurzzeitige Korrektur zu beobachten war.

Die jüngste Entwicklung zeigt seit 2021 eine merkliche Trendwende mit rückläufigen Preisen. Innerhalb von vier Jahren sanken die durchschnittlichen Grundstückspreise von ca. 117 €/m² auf aktuell ca. 91 €/m², was einem Rückgang von etwa 22 % entspricht. Diese Korrektur führte die Preise auf ein Niveau zurück, das in etwa dem Stand von 2017 entspricht.

Trotz der deutlichen Preisrückgänge seit 2021 liegen die aktuellen Werte noch mehr als doppelt so hoch wie zu Beginn des Jahrtausends. Die derzeitigen ca. 91 €/m² markieren damit weiterhin ein im langfristigen Vergleich erhöhtes Preisniveau, auch wenn der Höchststand von 2021 mittlerweile deutlich unterschritten wurde.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Augustdorf nach Größe?

In Augustdorf konzentriert sich das Grundstücksangebot ausschließlich auf die Größenkategorie 500–1.000 m², die 100,0 % aller erfassten Grundstücke umfasst. Mit lediglich 2 Grundstücken insgesamt handelt es sich um eine sehr überschaubare Datenbasis, die keine Diversifizierung nach anderen Größenklassen aufweist.

Der Bodenrichtwert für die vorhandene Kategorie liegt bei durchschnittlich ca. 92 €/m². Im Vergleich zu den theoretischen Richtwerten anderer Größenklassen würden kleinere Parzellen von 250–500 m² mit ca. 87 €/m² am günstigsten ausfallen, während Flächen von 2.000–5.000 m² mit ca. 104 €/m² den höchsten Wert erreichen würden.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Augustdorf zu verkaufen?

Durchschnitt: 10 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Augustdorf liegt bei ca. 10 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hindeutet. Die Zeitspanne bewegt sich zwischen schnellen Verkäufen im mittleren Segment und etwas längeren Vermarktungszeiten bei den Randbereichen.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen zwischen 500–1.000 m² werden mit ca. 9 Wochen am schnellsten verkauft, gefolgt von den angrenzenden Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 10 Wochen. Sehr kleine Grundstücke unter 250 m² sowie große Flächen ab 2.000 m² benötigen mit ca. 11 bis 13 Wochen spürbar längere Vermarktungszeiten, wobei die Dauer mit zunehmender Größe weiter ansteigt.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Augustdorf?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+12%
Voll vs. nicht erschlossen+19%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich deutlich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück erzielt in Augustdorf einen um ca. 12 % höheren Preis als ein teilerschlossenes und liegt sogar ca. 19 % über nicht erschlossenen Flächen. Eine vorhandene Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und den Baustart beschleunigt.

Neben dem Erschließungsgrad bestimmen weitere Faktoren den tatsächlichen Verkaufspreis eines Grundstücks. Die konkrete Lage innerhalb der Gemeinde, der Grundstückszuschnitt sowie die Art der baulichen Nutzung beeinflussen den Wert erheblich. Käufer sollten zudem Aspekte wie Hangneigung, Bodenbeschaffenheit und die Nähe zu Infrastruktureinrichtungen in ihre Bewertung einbeziehen, da diese vom Bodenrichtwert abweichende Preise rechtfertigen können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Augustdorf?

Der tatsächliche Grundstückspreis in Augustdorf liegt mit ca. 91 €/m² um rund 2,6 % über dem Bodenrichtwert von 88 €/m². Dies bedeutet, dass Käufer beim Grundstückserwer� konkret mit einem Aufschlag von etwa 3 € pro Quadratmeter rechnen müssen.

Der Bodenrichtwert stellt einen durchschnittlichen Orientierungswert für unbebaute Grundstücke dar, während der Grundstückspreis zusätzliche wertbildende Faktoren berücksichtigt. Dazu zählen die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, die Grundstücksgröße, der Erschließungsgrad sowie individuelle Eigenschaften wie Zuschnitt und Bodenbeschaffenheit. Diese grundstücksspezifischen Merkmale führen in der Praxis zu Abweichungen vom statistischen Bodenrichtwert.

Bodenrichtwert88 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis91 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+2.6%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Augustdorf ansehen

Grundstückspreise der Region Augustdorf

Augustdorf liegt mit ca. 88 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 125 €/m². Während Verl mit ca. 220 €/m² und Bad Lippspringe mit ca. 210 €/m² die teuersten Nachbarstädte darstellen, liegen Schlangen mit ca. 81 €/m² und Horn-Bad Meinberg mit ca. 44 €/m² im günstigeren Segment. Oerlinghausen erreicht ca. 152 €/m², während Detmold als Kreisstadt bei ca. 107 €/m² liegt.

In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle zwischen städtisch geprägten und ländlichen Gemeinden. Die Nähe zu größeren Zentren wie Detmold oder die Anbindung an Bielefeld spiegelt sich in den Preisen wider, wobei kleinere Gemeinden wie Horn-Bad Meinberg deutlich günstigere Bodenrichtwerte aufweisen. Die Spanne von ca. 44 €/m² bis ca. 220 €/m² verdeutlicht die unterschiedliche Nachfrage innerhalb des Kreises Lippe.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Verl2205.2 %16.1 km
Bad Lippspringe2102.6 %13.5 km
Oerlinghausen152-2.8 %7.6 km
Schloß Holte-Stukenbrock1380.8 %7.5 km
Detmold1078.8 %9.3 km
Leopoldshöhe10615.1 %12.8 km
Hövelhof100-1.0 %9.8 km
Lage9214.5 %10.1 km
Schlangen8115.2 %8.8 km
Horn-Bad Meinberg448.1 %15.0 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Augustdorf

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Augustdorf liegt aktuell bei ca. 91 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 88 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gefallen.

Der Bodenrichtwert (88 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 91 €/m²) liegt etwa 2,6% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Augustdorf liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 2,6% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 91 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Augustdorf finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 88 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.