Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Lage 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Lage 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Lage liegt derzeit bei ca. 91 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 86 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 10,2% gestiegen.

Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Lage entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Lage eine deutlich positive Entwicklung von anfänglich ca. 34 €/m² auf aktuell 86 €/m² im Bodenrichtwert. Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von über 150 % innerhalb von 25 Jahren. Besonders dynamisch verlief die Preisentwicklung zwischen 2015 und 2021, als der Bodenrichtwert von 64 €/m² auf den Höchststand von 95 €/m² kletterte.

Nach diesem Höhepunkt im Jahr 2021 setzte eine deutliche Korrekturphase ein, die bis 2024 anhielt. Der Bodenrichtwert fiel auf 76 €/m² zurück, was einem Rückgang von etwa 20 % gegenüber dem Spitzenwert entspricht. Im Jahr 2025 zeigt sich mit ca. 87 €/m² jedoch wieder eine Erholung, womit das Preisniveau nahezu wieder den Stand von 2022 erreicht hat.

Trotz der jüngsten Preiskorrektur liegen die aktuellen Werte weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen zwei Jahrzehnte. Die Grundstückspreise bewegen sich damit auf einem historisch erhöhten Niveau, bleiben aber unter den Höchstwerten der Jahre 2020 und 2021.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Lage nach Größe?

Die Angebotsstruktur wird klar von mittleren Grundstücksgrößen dominiert. Die Kategorie 500–1.000 m² stellt mit 50.0 % die Hälfte aller Grundstücke, gefolgt von der Größenklasse 1.000–2.000 m² mit 25.0 %. Kleinere Parzellen unter 500 m² sowie sehr große Flächen über 2.000 m² sind mit jeweils nur einem Grundstück deutlich unterrepräsentiert.

Bei den Preisen zeigt sich eine moderate Spreizung zwischen den Kategorien. Die günstigste Kategorie 250–500 m² liegt bei durchschnittlich ca. 87 €/m², während die teuerste Kategorie 2.000–5.000 m² ca. 105 €/m² erreicht. Die dominierende Größenklasse 500–1.000 m² bewegt sich mit ca. 92 €/m² im mittleren Preissegment.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Lage zu verkaufen?

Durchschnitt: 9 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Lage beträgt ca. 9 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Verkäufe weder außergewöhnlich schnell noch auffällig verzögert ablaufen.

Die Vermarktungsgeschwindigkeit variiert nach Grundstücksgröße: Parzellen zwischen 500–1.000 m² werden mit ca. 8 Wochen am schnellsten veräußert, während große Grundstücke ab 5.000 m² mit ca. 11 Wochen die längste Vermarktungszeit aufweisen. Kleine bis mittlere Grundstücke bis 2.000 m² bewegen sich mit ca. 9 Wochen im Durchschnitt, erst ab 2.000 m² verlängert sich die Verkaufsdauer merklich.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Lage?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+9%
Voll vs. nicht erschlossen+19%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad eines Grundstücks hat einen messbaren Einfluss auf den Kaufpreis. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 9 %, während der Preisunterschied zu unerschlossenen Grundstücken bei ca. 19 % liegt. Eine vorhandene Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und Zeit spart.

Neben dem Erschließungsgrad bestimmen weitere Faktoren den tatsächlichen Grundstückspreis. Die Mikrolage, der Grundstückszuschnitt und die baulichen Nutzungsmöglichkeiten können den Wert erheblich beeinflussen und zu Abweichungen vom Bodenrichtwert führen. Käufer sollten zudem die Bodenbeschaffenheit, mögliche Altlasten und die tatsächlich realisierbare Geschossfläche prüfen, da diese Parameter den wirtschaftlichen Nutzen des Grundstücks maßgeblich mitbestimmen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Lage?

Der Bodenrichtwert in Lage liegt bei 86 €/m², während der tatsächliche Grundstückspreis mit ca. 91 €/m² gehandelt wird. Das entspricht einem durchschnittlichen Aufschlag von ca. 5,3 %, den Käufer über den amtlichen Richtwert hinaus zahlen müssen.

Der Grundstückspreis berücksichtigt zusätzlich zum Bodenrichtwert individuelle Merkmale wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Erschließungsgrad, Grundstückszuschnitt und aktuelle Marktnachfrage. Während der Bodenrichtwert lediglich einen durchschnittlichen Orientierungswert für ein bestimmtes Gebiet darstellt, spiegelt der Grundstückspreis die tatsächlichen Transaktionspreise wider.

Bodenrichtwert86 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis91 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+5.3%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Lage

Lage liegt mit ca. 86 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 135 €/m². Günstiger sind lediglich die Nachbarstädte Augustdorf und Lemgo mit jeweils ca. 90 €/m², während Leopoldshöhe mit ca. 106 €/m², Detmold mit ca. 107 €/m² und Bad Salzuflen mit ca. 110 €/m² moderat teurer liegen. Erheblich höhere Preise verzeichnen Oerlinghausen mit ca. 152 €/m², Schloß Holte-Stukenbrock mit ca. 138 €/m² sowie Herford mit ca. 145 €/m².

In der Region zeigt sich ein deutliches Preisgefälle in Richtung der Großstadt Bielefeld, die mit ca. 313 €/m² fast das Vierfache des Lager Niveaus erreicht. Die umliegenden Gemeinden im ländlichen Raum bewegen sich mehrheitlich in einer Spanne zwischen ca. 90 €/m² und ca. 152 €/m², wobei kleinere Orte wie Augustdorf und Lemgo die günstigsten Grundstückspreise aufweisen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Bielefeld3130.3 %12.8 km
Oerlinghausen152-2.8 %5.7 km
Herford1453.0 %14.5 km
Schloß Holte-Stukenbrock1380.8 %12.3 km
Bad Salzuflen1109.7 %9.4 km
Detmold1078.8 %12.5 km
Leopoldshöhe10615.1 %3.3 km
Hövelhof100-1.0 %18.0 km
Augustdorf90-2.2 %10.1 km
Lemgo907.8 %13.1 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Lage

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Lage liegt aktuell bei ca. 91 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 86 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (86 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 91 €/m²) liegt etwa 5,3% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Lage liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,3% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 91 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Lage finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 86 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.