Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Delbrück 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Delbrück 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Delbrück liegt derzeit bei ca. 124 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 114 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,3% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 4,8% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Delbrück entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigten die Bodenrichtwerte in Delbrück eine deutliche Aufwärtsbewegung von 47 €/m² auf aktuell 114 €/m², was einer Steigerung von rund 143 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von 90 €/m² auf 133 €/m² anstiegen. Die durchschnittlichen Grundstückspreise folgten diesem Trend und erreichten 2021 mit ca. 144 €/m² ihren bisherigen Höchststand.
In den letzten Jahren vollzog sich jedoch eine merkliche Trendwende: Nach dem Spitzenwert von 2021 sanken die Bodenrichtwerte zunächst auf 106 €/m² im Jahr 2024, was einem Rückgang von rund 20 % innerhalb von drei Jahren entspricht. Die aktuellen Werte für 2025 zeigen mit 114 €/m² eine leichte Erholung von ca. 7,5 % gegenüber dem Vorjahr.
Die gegenwärtigen Preise liegen trotz der jüngsten Korrektur deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und bewegen sich auf einem Niveau, das erst ab 2017 erreicht wurde. Der aktuelle Bodenrichtwert entspricht etwa dem Stand von 2018, während die Grundstückspreise mit ca. 124 €/m² knapp unter den damaligen Werten liegen.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Delbrück nach Größe?
In Delbrück (Stadt) dominiert bei den erfassten Grundstücken klar die Größenkategorie 500–1.000 m² mit einem Anteil von 57,1 %. Die restlichen Grundstücke verteilen sich gleichmäßig auf die Kategorien 250–500 m², 1.000–2.000 m² und 2.000–5.000 m² mit jeweils 14,3 %. Angebote unter 250 m² sowie über 5.000 m² sind in der Erhebung nicht vertreten.
Die Bodenrichtwerte zeigen eine relativ moderate Preisspanne zwischen den verfügbaren Größenkategorien. Die günstigste Kategorie 250–500 m² liegt bei ca. 119 €/m², während größere Grundstücke im Bereich 2.000–5.000 m² mit ca. 143 €/m² die höchsten Werte erreichen. Durchschnittlich bewegen sich die Preise zwischen ca. 119 €/m² und ca. 143 €/m², wobei eine leichte Tendenz zu höheren Quadratmeterpreisen bei größeren Grundstücken erkennbar ist.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Delbrück zu verkaufen?
Durchschnitt: 7 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Delbrück beträgt ca. 7 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen aktiven Markt hin, auf dem Grundstücke innerhalb kurzer Zeit einen Käufer finden.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich moderate Unterschiede in der Vermarktungsgeschwindigkeit. Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² weisen mit ca. 6 Wochen die kürzeste Vermarktungsdauer auf, während kleinere Parzellen bis 500 m² sowie mittelgroße Flächen bis 2.000 m² jeweils ca. 7 Wochen benötigen. Größere Grundstücke ab 2.000 m² verzeichnen mit ca. 8 bis 9 Wochen längere Vermarktungszeiten, wobei Flächen über 5.000 m² mit ca. 9 Wochen am längsten auf dem Markt bleiben.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Delbrück?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück liegt preislich ca. 10% über einem teilerschlossenen und ca. 16% über einem unerschlossenen Grundstück. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Wert zusätzlich um ca. 8%, da Käufer Zeit und Planungsrisiken einsparen.
Neben dem Erschließungsgrad bestimmen weitere Faktoren den tatsächlichen Kaufpreis eines Grundstücks in Delbrück. Besonders relevant sind die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die im Bebauungsplan festgelegten Baurechte. Käufer sollten zudem Bodenbeschaffenheit und Altlasten prüfen lassen, da diese nachträgliche Kosten verursachen können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Delbrück?
Der Grundstückspreis in Delbrück liegt mit ca. 124 €/m² um etwa 8,3 % über dem durchschnittlichen Bodenrichtwert von 114 €/m². Das bedeutet konkret: Für ein 800 m² großes Grundstück entstehen Mehrkosten von ca. 8.000 € gegenüber dem reinen Bodenrichtwert.
Der Bodenrichtwert bildet lediglich den durchschnittlichen Lagewert unbebauter Grundstücke in einem definierten Gebiet ab. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Faktoren wie die exakte Lage, Grundstücksgröße, Zuschnitt, Erschließungszustand und Bodenbeschaffenheit. Auch die aktuelle Marktsituation und konkrete Nachfrage fließen in den Kaufpreis ein.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Delbrück
Delbrück liegt mit ca. 114 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 132 €/m². Während Verl mit ca. 220 €/m² und Paderborn mit ca. 208 €/m² erheblich teurer sind, liegen Geseke mit ca. 55 €/m² und Langenberg mit ca. 90 €/m² deutlich günstiger.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle mit höheren Werten im Einzugsbereich der Städte Paderborn und Gütersloh. Die unmittelbaren Nachbarstädte wie Rietberg und Salzkotten bewegen sich mit ca. 130 €/m² bzw. ca. 112 €/m² auf ähnlichem Niveau wie Delbrück, während stärker ländlich geprägte Kommunen wie Geseke oder Hövelhof niedrigere Preise aufweisen.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Verl | 220 | 5.2 % | 12.5 km |
| Paderborn | 208 | 0.5 % | 15.2 km |
| Rheda-Wiedenbrück | 188 | 0.0 % | 18.1 km |
| Schloß Holte-Stukenbrock | 138 | 0.8 % | 15.7 km |
| Rietberg | 130 | 0.0 % | 9.1 km |
| Salzkotten | 112 | 5.9 % | 11.0 km |
| Hövelhof | 100 | -1.0 % | 11.5 km |
| Langenberg | 90 | 0.0 % | 15.3 km |
| Lippstadt | 81 | -1.3 % | 16.3 km |
| Geseke | 55 | 0.0 % | 14.9 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Delbrück
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Delbrück liegt aktuell bei ca. 124 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 114 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,3% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (114 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 124 €/m²) liegt etwa 8,3% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Delbrück liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 8,3% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 124 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Delbrück finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 114 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.