Grundstückspreise in Frankfurt (Oder) 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Frankfurt (Oder) 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Frankfurt (Oder) liegt derzeit bei ca. 25 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 24 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 2% gefallen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 5,5% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Frankfurt (Oder) entwickelt?

Die Bodenrichtwerte in Frankfurt (Oder) zeigten zwischen 2000 und 2021 einen kontinuierlichen Aufwärtstrend von 11 €/m² auf 31 €/m², was einer Steigerung von rund 182 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als die Preise von 23 €/m² auf den historischen Höchststand kletterten.

Seit 2022 ist jedoch eine deutliche Trendwende zu beobachten: Die Bodenrichtwerte fielen von 31 €/m² auf aktuell 24 €/m², was einem Rückgang von 22,6 % innerhalb von vier Jahren entspricht. Diese Korrektur brachte die Preise nahezu auf das Niveau von 2016 zurück und beendete damit die langjährige Wachstumsphase abrupt.

Der aktuelle Bodenrichtwert von ca. 24 €/m² liegt trotz der jüngsten Rückgänge noch deutlich über dem Ausgangsniveau des Jahres 2000. Im historischen Vergleich bewegen sich die Grundstückspreise damit auf einem mittleren Niveau der vergangenen 25 Jahre.

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Grundstückspreise nach Stadtteilen in Frankfurt (Oder)

Die teuersten Stadtteile in Frankfurt (Oder) sind Markendorf und Güldendorf mit jeweils ca. 23 €/m² bei den Grundstückspreisen. Am günstigsten präsentieren sich Lossow sowie Rosengarten - Pagram mit durchschnittlich ca. 21 €/m², wobei die Bodenrichtwerte hier bei 20 €/m² liegen.

Die Preisspanne zwischen den Stadtteilen bewegt sich in einem sehr engen Rahmen von lediglich 2 €/m², was auf ein insgesamt homogenes Preisniveau hindeutet. Auffällig ist, dass die Grundstückspreise in nahezu allen Stadtteilen leicht über den ausgewiesenen Bodenrichtwerten liegen, wobei die Differenz meist 1 bis 2 €/m² beträgt.

Stadtteil ⌀ (€/m²) △ (%)
Markendorf230.0 %
Güldendorf230.0 %
Lichtenberg220.0 %
Markendorf-Siedlung220.0 %
Kliestow220.0 %
Hohenwalde220.0 %
Booßen220.0 %
Lossow210.0 %
Rosengarten - Pagram210.0 %

Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Frankfurt (Oder) nach Größe?

Die Verteilung der Grundstücke in Frankfurt (Oder) konzentriert sich deutlich auf mittlere Größen, wobei die Kategorie 500–1.000 m² mit 46,2 % fast die Hälfte des Angebots ausmacht. Zusammen mit den Grundstücken zwischen 1.000–2.000 m² (23,1 %) dominieren diese beiden Kategorien den lokalen Markt mit knapp 70 % aller verfügbaren Flächen. Sehr kleine Grundstücke unter 250 m² sowie sehr große Flächen über 5.000 m² sind im Bestand nicht vertreten.

Die Preisspanne bewegt sich zwischen ca. 20 €/m² für die größten Grundstücke und ca. 38 €/m² für die kleinsten Parzellen, was eine Differenz von 18 €/m² ergibt. Die stark vertretenen mittleren Kategorien liegen durchschnittlich bei ca. 25–27 €/m², während mit zunehmender Grundstücksgröße tendenziell niedrigere Quadratmeterpreise erzielt werden. Die Kategorie 250–500 m² zeigt mit ca. 24 €/m² einen der günstigsten Werte im aktiv gehandelten Segment.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Frankfurt (Oder) zu verkaufen?

Durchschnitt: 11 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Frankfurt (Oder) liegt bei ca. 11 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hindeutet. Die Verkaufsgeschwindigkeit bewegt sich im mittleren Bereich, wobei Grundstücke weder außergewöhnlich schnell noch auffällig langsam den Besitzer wechseln.

Bei der Betrachtung nach Größenkategorien zeigen sich deutliche Unterschiede: Am schnellsten verkaufen sich Grundstücke der Größe 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen. Kleinere Parzellen bis 250 m² benötigen mit ca. 13 Wochen deutlich länger, während große Flächen ab 2.000 m² mit ca. 14–15 Wochen die längsten Vermarktungszeiten aufweisen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Frankfurt (Oder)?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+14%
Voll vs. nicht erschlossen+22%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+9%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis in Frankfurt (Oder) aus. Ein voll erschlossenes Grundstück kostet im Vergleich zu einem teilerschlossenen Grundstück ca. 14% mehr, während der Preisunterschied zu unerschlossenen Grundstücken sogar ca. 22% beträgt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 9%, da sie für Käufer Planungssicherheit schafft und den Baustart beschleunigt.

Neben diesen Faktoren beeinflussen Lage und Zuschnitt den tatsächlichen Kaufpreis maßgeblich. Käufer sollten auch die baurechtlichen Vorgaben wie die zulässige Geschossflächenzahl oder Bauweise prüfen, da diese die Bebauungsmöglichkeiten und damit die wirtschaftliche Verwertbarkeit des Grundstücks bestimmen. Grundstücke in gefragten Wohnlagen oder mit optimaler Ausrichtung erzielen häufig deutliche Aufschläge gegenüber dem ausgewiesenen Bodenrichtwert.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Frankfurt (Oder)?

Der Grundstückspreis liegt in Frankfurt (Oder) mit ca. 25 €/m² nur geringfügig über dem Bodenrichtwert von 24 €/m². Dieser Aufschlag von 3,5 % bedeutet, dass Käufer bei einem typischen Grundstück von 500 m² etwa 175 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert erwarten ließe. Die Differenz fällt damit vergleichsweise moderat aus.

Der Grundstückspreis berücksichtigt zusätzlich zum Bodenrichtwert individuelle Grundstücksmerkmale wie die genaue Lage innerhalb des Gebiets, den konkreten Erschließungsgrad und die Grundstückszuschnitte. Auch die aktuelle Marktsituation zum Verkaufszeitpunkt sowie besondere Eigenschaften wie Ecklagen oder eine direkte Anbindung an Infrastruktur fließen in den tatsächlichen Kaufpreis ein.

Bodenrichtwert24 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis25 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+3.5%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder) liegt mit ca. 24 €/m² deutlich über dem regionalen Durchschnitt von ca. 13 €/m². Lediglich Müllrose erreicht mit ca. 23 €/m² ein ähnliches Preisniveau, während die meisten Umlandgemeinden wie Jacobsdorf (ca. 11 €/m²), Lebus (ca. 13 €/m²) und Zeschdorf (ca. 8 €/m²) deutlich günstiger sind.

In der Region zeigt sich ein klares Stadt-Land-Gefälle mit Frankfurt (Oder) als Preismaximum im Zentrum. Die Grundstückspreise sinken mit zunehmender Entfernung zum urbanen Kern, wobei Gemeinden wie Fichtenhöhe (ca. 10 €/m²) und Wiesenau (ca. 12 €/m²) im ländlichen Umfeld etwa die Hälfte des städtischen Niveaus erreichen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Müllrose23-11.5 %9.9 km
Groß Lindow180.0 %9.4 km
Siehdichum160.0 %14.5 km
Brieskow-Finkenheerd150.0 %8.9 km
Treplin130.0 %9.6 km
Lebus130.0 %12.1 km
Wiesenau120.0 %12.5 km
Jacobsdorf110.0 %8.8 km
Fichtenhöhe1012.5 %15.6 km
Zeschdorf80.0 %12.6 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Frankfurt (Oder)

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Frankfurt (Oder) liegt aktuell bei ca. 25 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 24 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 2% gefallen.

Der Bodenrichtwert (24 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 25 €/m²) liegt etwa 3,5% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Frankfurt (Oder) liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,5% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 25 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Frankfurt (Oder) finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite). Der aktuelle Wert liegt bei 24 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen