Grundstückspreise in Friedrichswalde 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Friedrichswalde 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Friedrichswalde liegt derzeit bei ca. 27 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 26 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Friedrichswalde entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 verzeichneten die Grundstückspreise in Friedrichswalde eine deutliche Aufwärtsbewegung von anfänglich ca. 12 €/m² auf einen Höchststand von ca. 34 €/m² im Jahr 2021. Über diesen Zeitraum von zwei Jahrzehnten stiegen die Preise um durchschnittlich 183 %, wobei die Entwicklung in zwei Phasen verlief: einer moderaten Steigerung bis 2015 und einer dynamischeren Aufwärtsbewegung ab 2016.

Die jüngste Entwicklung zeigt eine markante Trendwende, nachdem die Preise nach ihrem Höhepunkt 2021 innerhalb von vier Jahren um ca. 21 % auf aktuell ca. 27 €/m² zurückgingen. Der Bodenrichtwert folgt diesem Abwärtstrend und stabilisiert sich seit 2024 bei 26 €/m², während die durchschnittlichen Grundstückspreise ebenfalls ein konstantes Niveau erreicht haben.

Trotz der jüngsten Korrektur liegen die aktuellen Preise weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen zwei Jahrzehnte. Die Grundstückspreise befinden sich heute etwa auf dem Niveau von 2017 und damit noch 125 % über den Ausgangswerten des Jahres 2000.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Friedrichswalde nach Größe?

Für Friedrichswalde (Stadt) liegen aktuell keine Grundstücksangebote vor, weshalb sich keine Verteilungsstruktur nach Größenkategorien darstellen lässt. Eine Analyse der Angebotsverteilung ist aufgrund der fehlenden Datenbasis nicht möglich.

Die ausgewiesenen Bodenrichtwerte zeigen dennoch eine Preisspanne zwischen ca. 22 €/m² für Grundstücke ab 5.000 m² und ca. 42 €/m² für die kleinste Kategorie 0–250 m². Die mittleren Größenkategorien bewegen sich durchschnittlich zwischen ca. 26 €/m² und ca. 32 €/m², wobei die Werte eine typische Degression mit zunehmender Grundstücksgröße aufweisen.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Friedrichswalde zu verkaufen?

Durchschnitt: 10 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Friedrichswalde liegt bei ca. 10 Wochen. Dies deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Objekte in einem überschaubaren Zeitrahmen verkauft werden können.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Flächen zwischen 500–1.000 m² weisen mit ca. 9 Wochen die kürzeste Vermarktungszeit auf, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 10 Wochen. Kleinere Grundstücke bis 250 m² sowie insbesondere größere Areale ab 2.000 m² benötigen mit ca. 13–14 Wochen deutlich längere Verkaufszeiträume.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Friedrichswalde?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+13%
Voll vs. nicht erschlossen+22%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+9%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad hat einen messbaren Einfluss auf den Grundstückspreis in Friedrichswalde. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 13 %, während der Preisunterschied zu unerschlossenen Grundstücken bei ca. 22 % liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert um weitere ca. 9 %, da sie Planungssicherheit schafft und Genehmigungsrisiken eliminiert.

Neben dem Erschließungsgrad bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Grundstückspreis. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die Vorgaben des Bebauungsplans wirken sich unmittelbar auf die Verwertbarkeit aus. Käufer sollten daher nicht nur den Quadratmeterpreis vergleichen, sondern auch prüfen, welche baulichen Möglichkeiten das jeweilige Grundstück tatsächlich bietet.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Friedrichswalde?

Der Bodenrichtwert in Friedrichswalde (Stadt) liegt bei 26 €/m², während der tatsächliche Grundstückspreis durchschnittlich bei ca. 27 €/m² erreicht wird. Dies entspricht einem Aufschlag von ca. 5,0 % auf den Bodenrichtwert, was bedeutet, dass Käufer im Mittel geringfügig mehr zahlen als der amtliche Richtwert ausweist.

Der Grundstückspreis berücksichtigt zusätzlich zum Bodenrichtwert individuelle Merkmale wie die konkrete Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungszustand und Bebaubarkeit. Auch die aktuelle Marktsituation und besondere Ausstattungsmerkmale fließen in den tatsächlichen Verkaufspreis ein, während der Bodenrichtwert lediglich als durchschnittlicher Orientierungswert für eine bestimmte Zone dient.

Bodenrichtwert26 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis27 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+5.0%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Friedrichswalde ansehen

Grundstückspreise der Region Friedrichswalde

Friedrichswalde liegt mit ca. 26 €/m² unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 36 €/m². Deutlich höhere Preise verzeichnen Joachimsthal mit ca. 111 €/m², Britz mit ca. 76 €/m² und Chorin mit ca. 61 €/m², während Temmen-Ringenwalde mit ca. 6 €/m² und Milmersdorf mit ca. 8 €/m² günstiger sind.

In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle zwischen den einzelnen Gemeinden. Während touristisch geprägte Orte wie Joachimsthal und Chorin sowie Althüttendorf mit ca. 43 €/m² höhere Werte aufweisen, bleiben kleine ländliche Gemeinden wie Angermünde, Flieth-Stegelitz und Gerswalde im einstelligen Preisbereich.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Joachimsthal1112.9 %8.3 km
Britz760.0 %16.7 km
Chorin610.0 %16.0 km
Althüttendorf430.0 %8.6 km
Ziethen (Barnim)280.0 %11.0 km
Gerswalde120.0 %14.7 km
Flieth-Stegelitz90.0 %12.0 km
Angermünde90.0 %12.8 km
Milmersdorf80.0 %11.5 km
Temmen-Ringenwalde60.0 %5.3 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Friedrichswalde

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Friedrichswalde liegt aktuell bei ca. 27 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 26 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Der Bodenrichtwert (26 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 27 €/m²) liegt etwa 5% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Friedrichswalde liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 27 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Friedrichswalde finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 26 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen