Grundstückspreise in Halbe 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Halbe 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Halbe liegt derzeit bei ca. 11 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 11 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gefallen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,6% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Halbe entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Halbe einen moderaten Aufwärtstrend von ursprünglich 4 €/m² auf aktuell ca. 11 €/m². Die Entwicklung verlief dabei nicht linear, sondern mit mehreren Stagnationsphasen, insbesondere zwischen 2008 und 2014, als die Preise konstant bei 7 bis 8 €/m² verharrten. Über den gesamten Zeitraum von 25 Jahren entspricht dies einer Gesamtsteigerung von rund 175 %.

Die jüngere Entwicklung ist durch eine deutliche Trendwende seit 2021 geprägt. Nachdem die Preise zwischen 2017 und 2021 von 10 €/m² auf 13 €/m² gestiegen waren, setzte ab 2022 eine Korrektur ein, die den Wert innerhalb von drei Jahren wieder auf 11 €/m² zurückführte. Seit 2023 stabilisieren sich die Preise auf diesem Niveau.

Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Grundstückspreise deutlich über dem langjährigen Durchschnitt, aber unter dem Höchststand von 2021. Das derzeitige Preisniveau entspricht in etwa dem Wert von 2018 und zeigt damit eine Rückkehr zu Preisen aus der Phase vor dem jüngsten Anstieg.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Halbe nach Größe?

In Halbe liegen für keine der erfassten Größenkategorien konkrete Grundstücksangebote vor, sodass sich keine Aussage über eine dominante Angebotsstruktur treffen lässt. Die Datengrundlage erlaubt ausschließlich die Betrachtung der hinterlegten Richtwerte über alle Größensegmente von 0–250 m² bis zu Flächen über 5.000 m².

Bei den angegebenen Richtwerten zeigt sich eine Preisspanne zwischen ca. 9 €/m² für Großgrundstücke über 5.000 m² und ca. 17 €/m² für die kleinste Kategorie bis 250 m². Die mittleren Größenkategorien zwischen 250 m² und 5.000 m² bewegen sich durchgängig in einer engen Bandbreite von ca. 11–13 €/m². Aufgrund der fehlenden Angebotsanzahl handelt es sich bei diesen Werten um theoretische Orientierungsgrößen ohne aktuelle Marktvalidierung.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Halbe zu verkaufen?

Durchschnitt: 9 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Halbe liegt bei ca. 9 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Verkaufsprozesse in einem überschaubaren Zeitraum abgeschlossen werden.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen zwischen 500–1.000 m² werden mit ca. 8 Wochen am schnellsten vermarktet, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 9 Wochen. Größere Grundstücke ab 2.000 m² benötigen mit ca. 11–12 Wochen deutlich längere Vermarktungszeiten, während auch sehr kleine Flächen unter 250 m² mit ca. 10 Wochen überdurchschnittlich lang am Markt bleiben.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Halbe?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+12%
Voll vs. nicht erschlossen+19%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück liegt in Halbe um ca. 12 % über dem Preis eines teilerschlossenen und sogar ca. 19 % über einem unerschlossenen Grundstück. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Planungssicherheit bietet und Baukosten sowie Zeit spart.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den Grundstückspreis maßgeblich. Die Mikrolage innerhalb Halbes, der Grundstückszuschnitt sowie die konkreten baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan spielen eine wesentliche Rolle. Käufer sollten zudem auf mögliche Altlasten, Bodenbeschaffenheit und die Verfügbarkeit von Anschlüssen für Versorgungsleitungen achten, da diese den tatsächlichen Investitionsbedarf erheblich verändern können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Halbe?

Der Grundstückspreis liegt in Halbe mit ca. 11 €/m² etwa 3,4 % über dem Bodenrichtwert von 11 €/m². Dieser geringe Aufschlag bedeutet, dass die tatsächlichen Kaufpreise nur minimal von der durchschnittlichen Bewertung abweichen.

Der Unterschied entsteht, weil der Grundstückspreis individuelle Merkmale wie die genaue Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und Bodenbeschaffenheit berücksichtigt. Der Bodenrichtwert hingegen dient als statistischer Orientierungswert für ein definiertes Gebiet und bildet einen Durchschnitt ohne besondere Eigenschaften einzelner Grundstücke ab.

Bodenrichtwert11 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis11 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+3.4%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Halbe ansehen

Grundstückspreise der Region Halbe

Halbe liegt mit ca. 11 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 39 €/m². Während Schwerin (Dahme-Spreewald)) mit ca. 198 €/m² und Groß Köris mit ca. 49 €/m² sowie Teupitz mit ca. 43 €/m² erheblich teurer sind, bewegen sich Rietzneuendorf-Staakow, Krausnick-Groß Wasserburg und Münchehofe mit jeweils ca. 10 €/m² auf einem ähnlich niedrigen Niveau.

In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle, das vermutlich mit der Nähe zu Wasserflächen und touristischer Attraktivität zusammenhängt. Die Orte an den Seen des Dahme-Seengebiets wie Teupitz und Groß Köris erreichen deutlich höhere Werte, während die eher abseits gelegenen Gemeinden wie Halbe, Golßen oder Unterspreewald bei ca. 10-12 €/m² verbleiben.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Schwerin (Dahme-Spreewald)1980.0 %8.5 km
Groß Köris490.0 %9.2 km
Teupitz430.0 %8.4 km
Märkisch Buchholz270.0 %5.8 km
Schönwald (Brandenburg)220.0 %10.3 km
Unterspreewald120.0 %12.3 km
Golßen110.0 %13.9 km
Rietzneuendorf-Staakow100.0 %6.7 km
Krausnick-Groß Wasserburg100.0 %9.1 km
Münchehofe100.0 %10.6 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Halbe

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Halbe liegt aktuell bei ca. 11 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 11 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gefallen.

Der Bodenrichtwert (11 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 11 €/m²) liegt etwa 3,4% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Halbe liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,4% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 11 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Halbe finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 11 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen