Grundstückspreise in Höhenland 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Höhenland 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Höhenland liegt derzeit bei ca. 25 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 24 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,2% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Höhenland entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 verzeichneten die Grundstückspreise in Höhenland einen deutlichen Anstieg von ursprünglich 11 €/m² auf aktuell ca. 25 €/m², was mehr als einer Verdoppelung entspricht. Die Entwicklung verlief dabei nicht linear: Während zwischen 2000 und 2008 ein moderates Wachstum auf 18 €/m² zu beobachten war, folgte eine Phase der Stagnation bis 2015, bevor die Preise zwischen 2016 und 2021 dynamisch auf ihren Höchststand von 32 €/m² kletterten.

Die jüngste Entwicklung seit 2021 zeigt eine deutliche Trendwende mit rückläufigen Preisen. Nach dem Erreichen des Maximums im Jahr 2021 sanken die Grundstückspreise kontinuierlich um ca. 19 % auf aktuell ca. 25 €/m². Seit 2024 scheint sich dieser Abwärtstrend stabilisiert zu haben, die Preise verharren auf dem erreichten Niveau.

Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Preise weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2015, aber merklich unter dem Höchststand von 2021. Das aktuelle Preisniveau entspricht in etwa den Werten aus dem Jahr 2017, womit die Marktkorrektur die Preissteigerungen der letzten vier Jahre der Boomphase vollständig zurückgenommen hat.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Höhenland nach Größe?

Die Verteilung der Grundstücke in Höhenland zeigt eine ausgeglichene Struktur über alle Größenkategorien von 0–250 m² bis über 5.000 m². Die Bodenrichtwerte liegen für alle sechs Kategorien vor, wobei keine Kategorie eine dominante Marktposition einnimmt.

Bei den Preisen zeigt sich eine deutliche Spannbreite zwischen den verschiedenen Größenklassen. Die kleinsten Grundstücke bis 250 m² weisen mit durchschnittlich ca. 39 €/m² den höchsten Bodenrichtwert auf, während Flächen über 5.000 m² mit ca. 20 €/m² am günstigsten bewertet werden. Die mittleren Größenkategorien zwischen 250 und 5.000 m² bewegen sich mit ca. 24–29 €/m² in einem moderaten Preissegment.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Höhenland zu verkaufen?

Durchschnitt: 10 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Höhenland beträgt ca. 10 Wochen. Dies deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, auf dem Grundstücke weder besonders schnell noch auffällig langsam einen Käufer finden.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigt sich, dass mittelgroße Parzellen zwischen 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen am schnellsten vermittelt werden. Kleinere Grundstücke bis 250 m² benötigen mit ca. 11 Wochen etwas länger, während größere Flächen ab 2.000 m² mit 12 bis 13 Wochen deutlich längere Vermarktungszeiten aufweisen. Die verlängerten Zeiten bei sehr großen Grundstücken ab 5.000 m² lassen auf eine eingeschränktere Nachfrage in diesem Segment schließen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Höhenland?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+10%
Voll vs. nicht erschlossen+16%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad zählt zu den wesentlichen Preisfaktoren bei Grundstücken in Höhenland. Ein voll erschlossenes Grundstück kostet gegenüber einem teilerschlossenen Grundstück ca. 10% mehr, während der Preisunterschied zu einem unerschlossenen Grundstück bei ca. 16% liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8%, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und den Baustart beschleunigt.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Die Mikrolage innerhalb von Höhenland, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan wirken sich unmittelbar auf die Wertbildung aus. Kaufinteressenten sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert heranziehen, sondern auch diese grundstücksspezifischen Merkmale in ihre Kalkulation einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Höhenland?

Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Höhenland bei ca. 25 €/m² und damit nur geringfügig über dem Bodenrichtwert von 24 €/m². Dieser Aufschlag von 2,4 % bedeutet, dass Käufer bei einem 1.000 m² großen Grundstück mit etwa 1.000 € Mehrkosten gegenüber dem Bodenrichtwert rechnen müssen.

Der Grundstückspreis berücksichtigt zusätzlich zum Bodenrichtwert individuelle Eigenschaften wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt und Erschließungsgrad. Auch die aktuelle Marktsituation und spezifische Qualitätsmerkmale des einzelnen Grundstücks fließen in den tatsächlichen Kaufpreis ein, während der Bodenrichtwert lediglich einen durchschnittlichen Orientierungswert darstellt.

Bodenrichtwert24 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis25 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+2.4%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Höhenland

Höhenland liegt mit ca. 24 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 38 €/m². Während nahe gelegene Gemeinden wie Heckelberg-Brunow mit ca. 17 €/m² und Wriezen mit ca. 13 €/m² noch günstiger sind, erreichen Werneuchen mit ca. 120 €/m² und Sydower Fließ mit ca. 99 €/m² deutlich höhere Preisniveaus.

In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle mit zunehmender Entfernung: Während im näheren Umkreis bis 12 km überwiegend Werte zwischen 13 und 37 €/m² vorherrschen, steigen die Grundstückspreise ab etwa 14 km Entfernung markant an. Dieses Muster deutet auf die Nähe zu urbaneren Zentren hin, die höhere Nachfrage und entsprechend höhere Bodenwerte nach sich ziehen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Werneuchen1203.8 %14.4 km
Sydower Fließ990.0 %13.9 km
Breydin370.0 %9.9 km
Prötzel235.0 %6.8 km
Beiersdorf-Freudenberg230.0 %8.1 km
Hohenfinow210.0 %11.2 km
Falkenberg (Mark)186.2 %7.5 km
Heckelberg-Brunow170.0 %6.9 km
Reichenow-Möglin1418.2 %11.8 km
Wriezen139.1 %12.3 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Höhenland

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Höhenland liegt aktuell bei ca. 25 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 24 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (24 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 25 €/m²) liegt etwa 2,4% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Höhenland liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 2,4% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 25 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Höhenland finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 24 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen