Grundstückspreise in Nordwestuckermark 2026
Aktuelle Grundstückspreise in Nordwestuckermark 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Nordwestuckermark liegt derzeit bei ca. 7 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 6 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,5% gefallen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 4% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Nordwestuckermark entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Nordwestuckermark eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung von 2 €/m² auf aktuell ca. 7 €/m². Die Preisentwicklung verlief dabei in mehreren deutlichen Stufen: Nach einer ersten Anhebung auf 3 €/m² im Jahr 2003 folgte eine längere Stabilisierungsphase bis 2015, bevor die Preise ab 2016 erneut anstiegen. Über den gesamten Zeitraum von 25 Jahren entspricht dies einem Anstieg von rund 250 Prozent.
In den letzten fünf Jahren zeigt sich ein differenziertes Bild der Marktentwicklung. Nachdem die Preise zwischen 2018 und 2020 bei 6 €/m² stagnierten, folgte 2021 ein kurzfristiger Ausschlag auf 8 €/m² beim durchschnittlichen Grundstückspreis. Seit 2022 haben sich die Werte jedoch wieder auf das Niveau von ca. 6 bis 7 €/m² eingependelt und verharren dort stabil.
Die aktuellen Grundstückspreise befinden sich damit auf dem höchsten nachhaltigen Niveau der vergangenen zwei Jahrzehnte. Der kurzzeitige Preisausschlag von 2021 erwies sich als nicht dauerhaft, während das aktuelle Preisniveau von ca. 7 €/m² seit vier Jahren Bestand hat und eine gefestigte Marktposition widerspiegelt.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Nordwestuckermark nach Größe?
Die Datenlage für Nordwestuckermark zeigt keine aktiven Grundstücksangebote in der erfassten Stichprobe. Alle Größenkategorien von 0–250 m² bis zu Flächen über 5.000 m² weisen einen Anteil von 0 % auf, sodass keine Aussage über eine tatsächliche Angebotsstruktur möglich ist.
Die angegebenen Richtwerte bewegen sich zwischen ca. 6 €/m² für sehr große Grundstücke ab 5.000 m² und ca. 11 €/m² für Kleinstgrundstücke bis 250 m². Die Preisdifferenz von etwa 5 €/m² zwischen der günstigsten und teuersten Kategorie deutet auf eine moderate Spreizung hin, wobei diese Werte aufgrund fehlender Transaktionsdaten als theoretische Orientierungsgröße zu verstehen sind.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Nordwestuckermark zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Nordwestuckermark liegt bei ca. 10 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums einen Käufer finden.
Bei der Analyse nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Am schnellsten verkaufen sich Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² mit ca. 8 Wochen Vermarktungsdauer. Kleine Parzellen bis 250 m² benötigen mit ca. 11 Wochen etwas länger, während größere Flächen ab 2.000 m² mit ca. 12–13 Wochen die längsten Vermarktungszeiten aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Nordwestuckermark?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad hat einen messbaren Einfluss auf den Grundstückspreis in Nordwestuckermark. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 12 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 19 % unter dem Preisniveau vollerschlossener Lagen liegen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Planungssicherheit bietet und Kosten spart.
Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Die konkrete Lage innerhalb der Gemeinde, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan spielen eine entscheidende Rolle. Käufer sollten besonders auf Einschränkungen im Baurecht und die tatsächliche Bebaubarkeit achten, da diese den Wert deutlich mindern können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Nordwestuckermark?
Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Nordwestuckermark bei ca. 7 €/m² und damit etwa 7,9 % über dem Bodenrichtwert von 6 €/m². Diese Differenz bedeutet, dass Käufer für ein 1.000 m² großes Grundstück statt 6.000 € nach Bodenrichtwert real etwa 7.000 € zahlen müssen.
Der Bodenrichtwert stellt lediglich einen Durchschnittswert für unbebaute Grundstücke in Standardlage dar. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt dagegen individuelle Faktoren wie die konkrete Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungszustand und Bodenbeschaffenheit. Auch die aktuelle Marktsituation mit Angebot und Nachfrage fließt in den realen Kaufpreis ein.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Nordwestuckermark
Die Nordwestuckermark liegt mit ca. 6 €/m² leicht unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 7 €/m². Während Gerswalde mit ca. 12 €/m² die höchsten Preise in der Umgebung aufweist, bewegen sich Prenzlau und Mittenwalde (Uckermark)) bei ca. 9 €/m². Auf gleichem Preisniveau mit der Nordwestuckermark befinden sich Uckerland, Schenkenberg und Uckerfelde mit jeweils ca. 6 €/m².
In der Region zeigt sich ein moderates Preisgefälle zwischen den einzelnen Gemeinden, wobei die Spanne von ca. 6 €/m² bis ca. 12 €/m² reicht. Die Preisunterschiede folgen keinem eindeutigen geografischen Muster, vielmehr verteilen sich günstigere und teurere Standorte relativ gleichmäßig über die ländlich geprägte Uckermark.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Gerswalde | 12 | 0.0 % | 18.7 km |
| Prenzlau | 9 | 0.0 % | 10.8 km |
| Mittenwalde (Uckermark) | 9 | 0.0 % | 15.7 km |
| Boitzenburger Land | 8 | 0.0 % | 12.4 km |
| Oberuckersee | 8 | 0.0 % | 19.0 km |
| Göritz | 7 | 0.0 % | 17.8 km |
| Grünow (Prenzlau) | 7 | -12.5 % | 19.0 km |
| Uckerland | 6 | 0.0 % | 15.0 km |
| Schenkenberg | 6 | 0.0 % | 18.5 km |
| Uckerfelde | 6 | 0.0 % | 20.2 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Nordwestuckermark
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Nordwestuckermark liegt aktuell bei ca. 7 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 6 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,5% gefallen.
Der Bodenrichtwert (6 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 7 €/m²) liegt etwa 7,9% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Nordwestuckermark liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 7,9% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 7 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Nordwestuckermark finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 6 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de