Grundstückspreise in Uckerland 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Uckerland 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Uckerland liegt derzeit bei ca. 6 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 6 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gefallen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,6% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Uckerland entwickelt?

Die Grundstückspreise in Uckerland zeigen seit dem Jahr 2000 eine moderate, aber kontinuierliche Aufwärtsentwicklung. Der Bodenrichtwert stieg von ca. 2 €/m² im Jahr 2000 auf zwischenzeitlich 7 €/m² im Jahr 2021, was einem Anstieg von etwa 250% über den gesamten Betrachtungszeitraum entspricht. Die Preisentwicklung verlief dabei in mehreren Stufen, mit deutlicheren Anstiegen in den Jahren 2003, 2006, 2016 und 2018.

In der jüngeren Vergangenheit erreichten die Grundstückspreise im Jahr 2021 mit ca. 7 €/m² ihren Höchststand, bevor sie ab 2022 wieder auf ca. 6 €/m² zurückgingen. Dieses Preisniveau von 6 €/m² hat sich seither stabilisiert und wird durchschnittlich seit vier Jahren konstant gehalten. Die Korrektur um etwa 14,3% gegenüber dem Spitzenwert deutet auf eine Marktberuhigung nach der vorherigen Aufwärtsphase hin.

Der aktuelle Bodenrichtwert von ca. 6 €/m² liegt deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2015, als die Preise überwiegend bei ca. 3 bis 4 €/m² lagen. Im historischen Vergleich bewegen sich die Grundstückspreise damit auf einem erhöhten, aber seit mehreren Jahren stabilen Niveau.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Uckerland nach Größe?

Die Datenlage für Uckerland zeigt keine erfassten Grundstücke in der aktuellen Auswertung. Trotz fehlender konkreter Angebote liegen theoretische Richtwerte für alle Größenkategorien von 0–250 m² bis zu Flächen über 5.000 m² vor.

Die theoretischen Bodenrichtwerte bewegen sich zwischen ca. 5 €/m² für großflächige Grundstücke und ca. 10 €/m² für kleine Parzellen bis 250 m². Grundstücke der mittleren Kategorien zwischen 250 m² und 5.000 m² weisen durchschnittlich einen einheitlichen Richtwert von ca. 6–7 €/m² auf. Aufgrund der fehlenden tatsächlichen Grundstücksangebote können diese Werte jedoch nicht durch Markttransaktionen validiert werden.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Uckerland zu verkaufen?

Durchschnitt: 9 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Uckerland beträgt ca. 9 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderaten bis aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums verkauft werden. Die Verkaufsgeschwindigkeit liegt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt für ländliche Regionen.

Die schnellste Vermarktung zeigt sich bei Grundstücken in der Größenklasse 500–1.000 m² mit ca. 8 Wochen, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 9 Wochen. Deutlich längere Verkaufszeiten benötigen größere Parzellen: Grundstücke zwischen 2.000–5.000 m² verbleiben ca. 11 Wochen auf dem Markt, während Flächen über 5.000 m² mit ca. 12 Wochen die längste Vermarktungsdauer aufweisen. Auch sehr kleine Grundstücke bis 250 m² werden mit ca. 10 Wochen etwas langsamer verkauft als mittelgroße Parzellen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Uckerland?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+12%
Voll vs. nicht erschlossen+23%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+7%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad hat einen erheblichen Einfluss auf den Grundstückspreis in Uckerland. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 12 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 23 % günstiger gehandelt werden. Eine bestehende Baugenehmigung erhöht den Wert zusätzlich um ca. 7 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und unmittelbaren Baubeginn ermöglicht.

Neben dem Erschließungsgrad spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle bei der Preisbildung. Die konkrete Lage innerhalb der Gemeinde, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan beeinflussen den tatsächlichen Kaufpreis erheblich. Käufer sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert betrachten, sondern auch diese individuellen Merkmale in ihre Bewertung einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Uckerland?

Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Uckerland bei ca. 6 €/m² und damit etwa 5,2 % über dem Bodenrichtwert von 6 €/m². In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Aufschlag von wenigen Cent pro Quadratmeter. Bei einem typischen Grundstück von 1.000 m² ergibt sich dadurch ein Preisunterschied von rund 50 €.

Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für eine Zone mit vergleichbaren Grundstücken und wird von Gutachterausschüssen ermittelt. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Eigenschaften wie die genaue Lage, Zuschnitt, Erschließungsgrad, Bodenbeschaffenheit oder vorhandene Bebauungsmöglichkeiten. Diese grundstücksspezifischen Faktoren führen zu Abweichungen vom pauschalen Bodenrichtwert.

Bodenrichtwert6 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis6 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+5.2%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Uckerland ansehen

Grundstückspreise der Region Uckerland

Uckerland liegt mit ca. 6 €/m² exakt im regionalen Durchschnitt der umliegenden Gemeinden. Während Prenzlau als Kreisstadt mit ca. 9 €/m² deutlich höhere Preise aufweist, bewegen sich Nordwestuckermark, Schönfeld (Uckermark)) und Schenkenberg auf identischem Niveau.

In der Region zeigt sich ein moderates Preisgefälle zugunsten des Zentrums Prenzlau, das als urbaner Mittelpunkt der Uckermark eine gewisse Sogwirkung entfaltet. Die umliegenden ländlich geprägten Gemeinden wie Göritz und Grünow (Prenzlau)) mit ca. 7 €/m² liegen leicht über dem Durchschnitt, bleiben aber deutlich unter städtischem Preisniveau.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Prenzlau90.0 %14.2 km
Göritz70.0 %10.6 km
Grünow (Prenzlau)7-12.5 %20.4 km
Nordwestuckermark60.0 %15.0 km
Schönfeld (Uckermark)60.0 %15.2 km
Schenkenberg60.0 %16.0 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Uckerland

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Uckerland liegt aktuell bei ca. 6 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 6 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gefallen.

Der Bodenrichtwert (6 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 6 €/m²) liegt etwa 5,2% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Uckerland liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,2% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 6 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Uckerland finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 6 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen