Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Gronau (Westfalen) 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Gronau (Westfalen) 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Gronau (Westfalen) liegt derzeit bei ca. 136 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 125 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 1,3% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Gronau (Westfalen) entwickelt?
Die Bodenrichtwerte in Gronau (Westfalen) zeigten seit dem Jahr 2000 einen langfristigen Aufwärtstrend. Von ca. 54 €/m² im Jahr 2000 stiegen die Werte kontinuierlich auf einen Höchststand von ca. 151 €/m² im Jahr 2021, was einer Steigerung um nahezu 180 % entspricht. Diese Entwicklung verlief weitgehend stetig mit vereinzelten Schwankungen, insbesondere in den Jahren 2008 bis 2012.
Nach Erreichen des Höchststandes im Jahr 2021 setzte eine deutliche Korrektur ein. Innerhalb von nur drei Jahren fielen die Bodenrichtwerte um rund 17 % auf ca. 125 €/m² im Jahr 2023, bevor sie 2024 nochmals auf ca. 120 €/m² nachgaben. Im Jahr 2025 zeigt sich mit ca. 126 €/m² eine leichte Stabilisierung auf niedrigerem Niveau.
Die aktuellen Preise liegen damit etwa auf dem Niveau der Jahre 2017/2018 und durchschnittlich 133 % über den Werten von Anfang der 2000er Jahre. Der langfristige Wachstumstrend bleibt trotz der jüngsten Rückgänge weiterhin erkennbar, wobei das Preisniveau der Spitzenjahre 2020/2021 aktuell um etwa ein Fünftel unterschritten wird.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Gronau (Westfalen) nach Größe?
Die Verteilung der Grundstücke in Gronau (Westfalen) zeigt eine klare Konzentration auf mittlere Größen: 54,5 % der Grundstücke liegen in der Kategorie 500–1.000 m². Die kleineren Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² sind mit jeweils 18,2 % deutlich schwächer vertreten, während größere Grundstücke ab 2.000 m² mit nur 9,1 % eine untergeordnete Rolle spielen.
Bei den Preisen zeigen sich moderate Unterschiede zwischen den Größenkategorien. Die günstigste Kategorie 250–500 m² liegt bei durchschnittlich ca. 131 €/m², während die teuerste Kategorie 0–250 m² ca. 207 €/m² erreicht. Die dominierenden Grundstücke zwischen 500 und 1.000 m² bewegen sich mit ca. 138 €/m² im mittleren Preissegment.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Gronau (Westfalen) zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Gronau (Westfalen) liegt bei ca. 10 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke in einem überschaubaren Zeitraum Käufer finden.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Während Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² mit ca. 8 Wochen am schnellsten vermittelt werden, verlängert sich die Vermarktungsdauer mit zunehmender Größe. Kleinere Grundstücke bis 250 m² benötigen ca. 11 Wochen, während besonders große Flächen ab 5.000 m² mit ca. 13 Wochen die längste Vermarktungszeit aufweisen. Grundstücke im mittleren Größensegment zwischen 250 und 2.000 m² finden mit ca. 10 Wochen durchschnittlich zügig Abnehmer.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Gronau (Westfalen)?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad eines Grundstücks wirkt sich erheblich auf den Kaufpreis aus. Voll erschlossene Grundstücke in Gronau (Westfalen) erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Preisaufschlag von ca. 10 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 18 % günstiger gehandelt werden. Eine bereits vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 7 %, da sie Planungssicherheit bietet und Bauherren Zeit sowie Genehmigungsrisiken erspart.
Neben dem Erschließungszustand beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan spielen eine zentrale Rolle bei der Wertermittlung. Käufer sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert heranziehen, sondern auch individuelle Grundstücksmerkmale und mögliche Einschränkungen durch das Baurecht berücksichtigen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Gronau (Westfalen)?
Der Grundstückspreis in Gronau (Westfalen) liegt mit ca. 136 €/m² rund 8,5 % über dem Bodenrichtwert von 125 €/m². In der Praxis bedeutet dies, dass Käufer für ein 500 m² großes Grundstück etwa 5.500 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für unbebaute Grundstücke in vergleichbarer Lage. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Faktoren wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und aktuelle Marktnachfrage. Diese lagespezifischen Eigenschaften führen in der Regel zu Abweichungen vom durchschnittlichen Bodenrichtwert.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Gronau (Westfalen)
Gronau (Westfalen) liegt mit ca. 125 €/m² deutlich über dem regionalen Durchschnitt von ca. 64 €/m². Lediglich Ahaus erreicht mit ca. 112 €/m² ein vergleichbares Preisniveau, während Ochtrup mit ca. 95 €/m² noch deutlich günstiger ist. Die übrigen Nachbarstädte wie Heek (ca. 72 €/m²), Metelen (ca. 70 €/m²) und Legden (ca. 68 €/m²) bewegen sich auf einem moderateren Niveau.
In der Region zeigt sich ein deutliches Preisgefälle zwischen den größeren Zentren und den ländlich geprägten Gemeinden. Während die Städte Gronau und Ahaus die höchsten Werte aufweisen, sinken die Preise in den kleineren Gemeinden wie Bad Bentheim (ca. 29 €/m²), Ohne (ca. 25 €/m²) und Schüttorf (ca. 50 €/m²) auf weniger als die Hälfte des Gronauer Niveaus.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Ahaus | 112 | 15.4 % | 11.3 km |
| Ochtrup | 95 | 7.1 % | 10.4 km |
| Heek | 72 | 7.9 % | 7.9 km |
| Metelen | 70 | 0.0 % | 12.7 km |
| Legden | 68 | 19.2 % | 16.6 km |
| Wettringen | 66 | 0.0 % | 18.4 km |
| Schöppingen | 53 | 10.9 % | 16.2 km |
| Schüttorf | 50 | 0.0 % | 18.7 km |
| Bad Bentheim | 29 | 0.0 % | 12.8 km |
| Ohne | 25 | 0.0 % | 19.1 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Gronau (Westfalen)
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Gronau (Westfalen) liegt aktuell bei ca. 136 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 125 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (125 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 136 €/m²) liegt etwa 8,5% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Gronau (Westfalen) liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 8,5% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 136 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Gronau (Westfalen) finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite). Der aktuelle Wert liegt bei 125 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.