Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Inden 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Inden 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Inden liegt derzeit bei ca. 172 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 159 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Inden entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 haben die Grundstückspreise in Inden eine deutliche Aufwärtsentwicklung durchlaufen. Der Bodenrichtwert stieg von 71 €/m² im Jahr 2000 auf zwischenzeitlich 201 €/m² im Jahr 2021, was einem Anstieg von rund 183 % entspricht. Diese langfristige Entwicklung verlief jedoch nicht linear, sondern zeigte bereits zwischen 2008 und 2012 eine mehrjährige Stagnationsphase.

Nach einem ausgeprägten Preisanstieg zwischen 2015 und 2021, in dem sich die Werte um mehr als 47 % erhöhten, setzte ab 2022 eine markante Trendwende ein. Innerhalb von drei Jahren fiel der Bodenrichtwert von seinem Höchststand um ca. 20 % auf aktuell 159 €/m² zurück. Diese Korrektur brachte die Preise damit auf das Niveau von 2016 zurück.

Trotz des jüngsten Rückgangs liegen die aktuellen Grundstückspreise von durchschnittlich ca. 172 €/m² noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. Im Vergleich zum Ausgangsniveau im Jahr 2000 ergibt sich nach wie vor eine Wertsteigerung von mehr als 120 %.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Inden nach Größe?

In Inden (Stadt) zeigt sich eine stark konzentrierte Angebotsstruktur bei den erfassten Grundstücken. Das verfügbare Grundstück liegt vollständig in der Kategorie 500–1.000 m², die damit 100,0 % des Angebots ausmacht. Andere Größenkategorien sind in der aktuellen Erfassung nicht vertreten.

Der Bodenrichtwert für die Kategorie 500–1.000 m² beträgt ca. 174 €/m². Im Vergleich der theoretischen Preisspanne würden kleinere Grundstücke unter 250 m² mit ca. 262 €/m² den höchsten Quadratmeterpreis aufweisen, während Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 138 €/m² am günstigsten wären. Die tatsächlich verfügbare Kategorie liegt preislich im mittleren Bereich der Gesamtskala.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Inden zu verkaufen?

Durchschnitt: 11 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Inden beträgt ca. 11 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke in einem überschaubaren Zeitraum verkauft werden können.

Die Analyse nach Grundstücksgröße zeigt deutliche Unterschiede: Am schnellsten verkaufen sich Grundstücke zwischen 500–1.000 m² mit einer Vermarktungsdauer von ca. 9 Wochen. Kleinere Parzellen bis 250 m² benötigen mit ca. 12 Wochen etwas länger, während größere Flächen ab 2.000 m² mit ca. 14 bis 15 Wochen die längsten Vermarktungszeiten aufweisen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Inden?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+13%
Voll vs. nicht erschlossen+20%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+9%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Inden gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 13 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 20 % günstiger gehandelt werden. Eine vorhandene Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 9 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den Quadratmeterpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan spielen eine zentrale Rolle. Käufer sollten zudem Bodenbeschaffenheit, Hangneigung und mögliche Altlasten prüfen, da diese Aspekte zusätzliche Kosten verursachen können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Inden?

Der Grundstückspreis in Inden liegt mit ca. 172 €/m² um ca. 8 % über dem Bodenrichtwert von 159 €/m². Das bedeutet konkret einen Aufschlag von ca. 13 € pro Quadratmeter, was bei einem durchschnittlichen Grundstück von 500 m² einen Mehrpreis von etwa 6.500 € ausmacht.

Der Bodenrichtwert bildet lediglich einen statistischen Durchschnittswert für ein Gebiet mit definierten Grundstücksmerkmalen ab. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Faktoren wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und Bodenbeschaffenheit. Auch die aktuelle Marktsituation und spezifische Eigenschaften wie Hanglage oder Eckgrundstück fließen in den realen Verkaufspreis ein.

Bodenrichtwert159 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis172 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+7.9%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Inden

Inden liegt mit ca. 159 €/m² leicht über dem regionalen Durchschnitt von ca. 155 €/m². Während Langerwehe mit ca. 164 €/m² und das nahe gelegene Kreiszentrum Düren mit ca. 192 €/m² deutlich höhere Werte aufweisen, liegen Niederzier mit ca. 138 €/m² und Linnich mit ca. 132 €/m² spürbar darunter.

In der Region zeigt sich ein erkennbares Preisgefälle mit Düren als teuerstem Standort, das als Kreisstadt die höchsten Bodenrichtwerte der Umgebung verzeichnet. Die umliegenden kleineren Gemeinden bewegen sich überwiegend in einer Bandbreite zwischen ca. 130 €/m² und 165 €/m², wobei die peripherer gelegenen Orte wie Aldenhoven und Linnich tendenziell günstigere Grundstückspreise aufweisen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Düren1926.4 %9.1 km
Langerwehe1640.0 %7.1 km
Alsdorf1614.8 %13.7 km
Merzenich1590.0 %12.8 km
Eschweiler1575.0 %8.1 km
Baesweiler1560.7 %14.4 km
Jülich1540.0 %7.4 km
Aldenhoven1390.0 %8.6 km
Niederzier1380.0 %8.1 km
Linnich1320.0 %14.1 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Inden

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Inden liegt aktuell bei ca. 172 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 159 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Der Bodenrichtwert (159 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 172 €/m²) liegt etwa 7,9% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Inden liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 7,9% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 172 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Inden finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 159 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.