Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Aldenhoven 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Aldenhoven 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Aldenhoven liegt derzeit bei ca. 140 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 132 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,2% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Aldenhoven entwickelt?

In Aldenhoven haben sich die Bodenrichtwerte seit dem Jahr 2000 von 59 €/m² auf aktuell 132 €/m² mehr als verdoppelt, was einer Gesamtsteigerung von ca. 124 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von 112 €/m² kontinuierlich auf 166 €/m² anstiegen.

Die jüngste Entwicklung zeigt eine deutliche Trendwende: Nach dem Höchststand im Jahr 2021 gaben die Bodenrichtwerte innerhalb von drei Jahren um ca. 20 % nach und erreichten 2024 ein Niveau von 132 €/m². Diese Korrektur führte die Preise auf das Niveau von 2017 zurück, während sie sich 2025 stabilisiert haben.

Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Werte trotz der Korrektur noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Das derzeitige Preisniveau entspricht in etwa dem Stand der Jahre 2016 bis 2017, als der Markt bereits eine mehrjährige Aufwärtsphase durchlaufen hatte.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Aldenhoven nach Größe?

In Aldenhoven (Stadt) konzentriert sich das Grundstücksangebot vollständig auf die Kategorie 500–1.000 m², die alle 3 erfassten Grundstücke umfasst. Andere Größenkategorien sind im aktuellen Datenbestand nicht vertreten, wodurch sich eine sehr homogene Angebotsstruktur ergibt.

Der durchschnittliche Bodenrichtwert für die verfügbare Größenkategorie liegt bei ca. 141 €/m². Ein Vergleich zwischen den Kategorien ist aufgrund der ausschließlichen Konzentration auf mittlere Grundstücksgrößen nicht möglich. Die theoretischen Richtwerte der nicht vertretenen Kategorien reichen von ca. 112 €/m² für sehr große Flächen bis ca. 212 €/m² für Kleinstgrundstücke unter 250 m².

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Aldenhoven zu verkaufen?

Durchschnitt: 11 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Aldenhoven beträgt ca. 11 Wochen und liegt damit im moderaten Bereich. Der Markt zeigt eine insgesamt ausgeglichene Dynamik mit überschaubaren Verkaufszeiten, die weder auf einen überhitzten noch auf einen trägen Markt hindeuten.

Die schnellste Vermarktung erfolgt bei Grundstücken in der Größenklasse 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 11 Wochen. Deutlich längere Verkaufszeiten benötigen größere Grundstücke ab 2.000 m², wobei Flächen über 5.000 m² mit ca. 15 Wochen die längste Vermarktungsdauer aufweisen. Auch sehr kleine Grundstücke bis 250 m² werden mit ca. 12 Wochen etwas langsamer verkauft als mittlere Größen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Aldenhoven?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+9%
Voll vs. nicht erschlossen+16%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich unmittelbar auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Aldenhoven einen um ca. 9% höheren Preis gegenüber teilerschlossenen Flächen, während der Aufschlag zu unerschlossenen Grundstücken bei ca. 16% liegt. Eine bestehende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8%, da sie dem Käufer Planungssicherheit verschafft und den Baustart beschleunigt.

Neben dem Erschließungszustand beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Die Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die konkreten Vorgaben des Bebauungsplans können zu deutlichen Preisabweichungen vom jeweiligen Bodenrichtwert führen. Käufer sollten daher stets die Gesamtheit der wertbildenden Merkmale prüfen und nicht ausschließlich auf den Erschließungsgrad abstellen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Aldenhoven?

Der Grundstückspreis liegt in Aldenhoven mit ca. 140 €/m² um etwa 5,4 % über dem Bodenrichtwert von 132 €/m². Konkret bedeutet dies: Bei einem 800 m² großen Grundstück entstehen durch diesen Aufschlag Mehrkosten von ca. 6.400 € gegenüber dem reinen Bodenrichtwert. Der Unterschied ergibt sich aus der Berechnung des tatsächlichen Marktpreises, der deutlich mehr Faktoren einbezieht als der durchschnittliche Richtwert.

Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für eine bestimmte Zone, während der tatsächliche Grundstückspreis die individuellen Eigenschaften der Immobilie berücksichtigt. Ausschlaggebend für den Aufschlag sind konkrete Merkmale wie Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und Bebauungsmöglichkeiten. Diese individuellen Faktoren führen dazu, dass der am Markt erzielte Preis vom statistischen Richtwert abweicht.

Bodenrichtwert132 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis140 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+5.4%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Aldenhoven

Aldenhoven liegt mit ca. 132 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 155 €/m² der Nachbarstädte. Während Würselen mit ca. 202 €/m² und Herzogenrath mit ca. 183 €/m² die höchsten Preise aufweisen, liegen Geilenkirchen mit ca. 96 €/m² und Linnich mit ca. 132 €/m² im unteren Segment. Die unmittelbaren Nachbarstädte Baesweiler, Alsdorf und Eschweiler bewegen sich mit ca. 156 bis 161 €/m² alle über dem Aldenhovener Niveau.

In der Region zeigt sich ein erkennbares Preisgefälle mit höheren Werten in den stadtnäheren Kommunen zum Aachener Raum. Die westlich gelegenen Orte wie Würselen und Herzogenrath erreichen deutlich höhere Quadratmeterpreise, während die östlicheren und ländlicheren Gemeinden wie Geilenkirchen und Linnich deutlich unter dem Durchschnitt bleiben. Aldenhoven positioniert sich preislich im unteren Drittel der regionalen Vergleichsstädte.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Würselen2023.7 %11.1 km
Herzogenrath1830.6 %12.1 km
Inden1730.0 %8.6 km
Alsdorf1614.8 %6.9 km
Eschweiler1575.0 %7.8 km
Baesweiler1560.7 %5.8 km
Jülich1540.0 %8.2 km
Übach-Palenberg1374.0 %11.5 km
Linnich1320.0 %8.8 km
Geilenkirchen960.0 %12.4 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Aldenhoven

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Aldenhoven liegt aktuell bei ca. 140 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 132 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (132 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 140 €/m²) liegt etwa 5,4% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Aldenhoven liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,4% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 140 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Aldenhoven finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 132 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.