Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Niederkrüchten 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Niederkrüchten 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Niederkrüchten liegt derzeit bei ca. 126 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 118 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Niederkrüchten entwickelt?

Die Bodenrichtwerte in Niederkrüchten zeigten seit dem Jahr 2000 eine deutliche Aufwärtsbewegung von 53 €/m² auf aktuell 118 €/m², was einer Steigerung von rund 123 % über den gesamten Zeitraum entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von 101 €/m² auf 149 €/m² kletterten und damit innerhalb von nur sechs Jahren um knapp 48 % zulegten.

In den letzten Jahren ist jedoch eine markante Trendwende zu beobachten. Nach dem Höchststand von 149 €/m² im Jahr 2021 sanken die Bodenrichtwerte kontinuierlich auf 118 €/m² in 2024 und verharren seither auf diesem Niveau. Diese Korrektur um ca. 21 % innerhalb von drei Jahren markiert die stärkste Preisrücknahme seit der kurzen Phase zwischen 2007 und 2009.

Die aktuellen Preise liegen damit weiterhin deutlich über dem Niveau der Jahre vor 2017, befinden sich jedoch auf dem Stand von circa 2016. Der durchschnittliche Grundstückspreis von ca. 126 €/m² spiegelt diese Marktbereinigung wider und positioniert Niederkrüchten in einer Phase der Konsolidierung nach der vorangegangenen Preisrallye.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Niederkrüchten nach Größe?

In Niederkrüchten konzentriert sich das Grundstücksangebot ausschließlich auf die Kategorie 500–1.000 m², die 100,0 % der erfassten Grundstücke umfasst. Kleinere und größere Grundstücksgrößen sind in der aktuellen Datenbasis nicht vertreten, sodass eine sehr homogene Angebotsstruktur vorliegt.

Der durchschnittliche Preis für Grundstücke in der Größenklasse 500–1.000 m² liegt bei ca. 127 €/m². Im rechnerischen Vergleich der Kategorien würden die kleinsten Grundstücke bis 250 m² mit ca. 192 €/m² die höchsten Werte erreichen, während Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 101 €/m² am günstigsten lägen – diese Kategorien sind jedoch aktuell nicht am Markt verfügbar.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Niederkrüchten zu verkaufen?

Durchschnitt: 11 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer von ca. 11 Wochen zeigt einen moderaten bis aktiven Grundstücksmarkt in Niederkrüchten. Mit einer Verkaufszeit von knapp drei Monaten bewegt sich die Stadt im mittleren Bereich, was auf eine ausgeglichene Angebots- und Nachfragesituation hindeutet.

Bei der Vermarktungsgeschwindigkeit zeigen sich deutliche Größenunterschiede: Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² verkaufen sich mit ca. 9 Wochen am schnellsten, während sehr große Flächen ab 5.000 m² mit ca. 14 Wochen die längste Vermarktungszeit aufweisen. Kleine Parzellen bis 250 m² benötigen ebenfalls überdurchschnittlich lange (ca. 12 Wochen), was auf eine geringere Nachfrage in diesem Segment schließen lässt.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Niederkrüchten?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+12%
Voll vs. nicht erschlossen+21%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+9%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück erzielt in Niederkrüchten gegenüber einem teilerschlossenen Grundstück einen Aufschlag von ca. 12 %, während der Unterschied zu unerschlossenen Grundstücken sogar ca. 21 % beträgt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 9 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und den Zeitaufwand bis zum Baubeginn verkürzt.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die Mikrolage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan spielen eine zentrale Rolle. Käufer sollten zudem Aspekte wie Bodenbeschaffenheit, mögliche Altlasten und die Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen in ihre Bewertung einbeziehen, da diese den tatsächlichen Wert eines Grundstücks deutlich beeinflussen können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Niederkrüchten?

Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Niederkrüchten mit ca. 126 €/m² etwa 6,7 % über dem Bodenrichtwert von 118 €/m². In der Praxis bedeutet dies, dass Käufer für ein 800 m² großes Grundstück rund 5.400 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.

Der Bodenrichtwert dient lediglich als Orientierungswert für unbebaute Grundstücke in durchschnittlicher Lage. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt jedoch zusätzliche wertbildende Faktoren wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und individuelle Eigenschaften der Parzelle. Auch die aktuelle Marktsituation und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage beeinflussen den endgültigen Kaufpreis.

Bodenrichtwert118 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis126 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+6.7%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Niederkrüchten ansehen

Grundstückspreise der Region Niederkrüchten

Niederkrüchten liegt mit ca. 118 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 148 €/m². Während Mönchengladbach mit ca. 371 €/m² und die Nachbarstädte Nettetal sowie Viersen mit jeweils ca. 152 €/m² deutlich teurer sind, bewegen sich Schwalmtal mit ca. 117 €/m² und Waldfeucht mit ca. 81 €/m² auf einem günstigeren Preisniveau.

In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle in Richtung des Oberzentrums Mönchengladbach, das mit Abstand die höchsten Grundstückspreise aufweist. Die kleineren Gemeinden im ländlichen Umfeld bleiben mit Werten zwischen ca. 81 €/m² und 136 €/m² deutlich günstiger, wobei die größere Entfernung zur Großstadt tendenziell mit niedrigeren Preisen einhergeht.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Mönchengladbach3710.0 %18.4 km
Nettetal1525.1 %14.1 km
Viersen152-0.7 %15.8 km
Brüggen1360.0 %6.5 km
Wegberg1230.9 %9.6 km
Wassenberg1230.0 %10.2 km
Heinsberg1200.9 %17.4 km
Schwalmtal1170.0 %8.3 km
Hückelhoven1100.0 %18.8 km
Waldfeucht811.4 %18.3 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Niederkrüchten

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Niederkrüchten liegt aktuell bei ca. 126 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 118 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Der Bodenrichtwert (118 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 126 €/m²) liegt etwa 6,7% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Niederkrüchten liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 6,7% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 126 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Niederkrüchten finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 118 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.