Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Nordwalde 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Nordwalde 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Nordwalde liegt derzeit bei ca. 110 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 105 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Nordwalde entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Nordwalde eine deutlich positive Entwicklung mit einem Anstieg von ursprünglich ca. 49 €/m² auf aktuell ca. 110 €/m², was einer Steigerung von rund 124 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Preisentwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von ca. 93 €/m² auf einen Höchststand von ca. 138 €/m² kletterten. Die Phase zwischen 2008 und 2012 war hingegen von Stagnation und leichten Rückgängen geprägt.
In den letzten Jahren hat sich der langjährige Aufwärtstrend deutlich umgekehrt. Nach dem Erreichen des Spitzenwerts im Jahr 2021 gaben die Preise kontinuierlich nach und verloren bis 2024 etwa 20 % an Wert. Seit 2024 zeigt sich eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau von ca. 110 €/m².
Im historischen Vergleich liegen die Grundstückspreise trotz der jüngsten Korrektur noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Das aktuelle Preisniveau entspricht in etwa den Werten aus dem Jahr 2017 und liegt weiterhin mehr als doppelt so hoch wie zu Beginn des Betrachtungszeitraums.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Nordwalde nach Größe?
In Nordwalde konzentriert sich das Grundstücksangebot ausschließlich auf die Kategorie 500–1.000 m², die 100,0 % aller verfügbaren Grundstücke umfasst. Mit insgesamt nur zwei Grundstücken ist die Datenbasis sehr begrenzt und spiegelt eine stark fokussierte Angebotsstruktur wider.
Der Bodenrichtwert für die dominante Größenkategorie liegt bei durchschnittlich ca. 111 €/m². Aufgrund der fehlenden Grundstücke in anderen Größenklassen lassen sich keine direkten Preisvergleiche zwischen den Kategorien vornehmen, wobei die theoretischen Richtwerte für kleinere Flächen bis 250 m² mit ca. 168 €/m² und für große Flächen über 5.000 m² mit ca. 88 €/m² die mögliche Preisspanne andeuten würden.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Nordwalde zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Nordwalde beträgt ca. 10 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums den Eigentümer wechseln.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigt sich, dass mittelgroße Parzellen von 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen am schnellsten vermarktet werden. Kleinere Grundstücke bis 250 m² und größere Flächen ab 2.000 m² benötigen deutlich länger, wobei Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 13 Wochen die längste Vermarktungsdauer aufweisen. Die Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² bewegen sich mit jeweils ca. 10 Wochen im durchschnittlichen Bereich.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Nordwalde?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Nordwalde ca. 15% höhere Preise als teilerschlossene und sogar ca. 25% mehr als unerschlossene Flächen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8%, da sie Käufern Planungssicherheit bietet und Zeit sowie Kosten im Genehmigungsverfahren spart.
Neben dem Erschließungszustand bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die Mikrolage innerhalb Nordwaldes, der Grundstückszuschnitt und die konkreten Vorgaben des Bebauungsplans können den Wert deutlich beeinflussen. Käufer sollten daher nicht nur den reinen Bodenrichtwert betrachten, sondern diese individuellen Merkmale in ihre Kaufentscheidung einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Nordwalde?
Der Grundstückspreis liegt in Nordwalde mit ca. 110 €/m² rund 5 % über dem Bodenrichtwert von 105 €/m². Das bedeutet, dass Käufer für ein 500 m² großes Grundstück etwa 2.500 € mehr zahlen als es der reine Bodenrichtwert erwarten lässt.
Der Bodenrichtwert dient als durchschnittlicher Orientierungswert für unbebaute Grundstücke in einer Zone. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Merkmale wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, die Grundstücksform, die Erschließung sowie die aktuelle Marktnachfrage. Diese zusätzlichen Faktoren führen zu Abweichungen vom statistischen Durchschnittswert nach oben oder unten.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Nordwalde
Nordwalde liegt mit ca. 105 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 128 €/m². Während Emsdetten mit ca. 220 €/m² und Greven mit ca. 190 €/m² die höchsten Preise in der Nachbarschaft aufweisen, liegen Billerbeck mit ca. 75 €/m² und Horstmar mit ca. 77 €/m² noch günstiger. Vergleichbare Preise finden sich in Steinfurt mit ca. 109 €/m² und Saerbeck mit ebenfalls ca. 105 €/m².
Die Region zeigt ein ausgeprägtes Preisgefälle, wobei die näher an größeren Zentren gelegenen Städte deutlich höhere Werte erreichen. Die Preisspanne zwischen den günstigsten und teuersten Standorten beträgt knapp 145 €/m², was auf unterschiedliche städtebauliche Lagen und Anbindungen hinweist.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Emsdetten | 220 | 0.5 % | 8.5 km |
| Greven | 190 | 0.0 % | 10.1 km |
| Altenberge | 173 | 3.1 % | 6.9 km |
| Laer | 122 | 16.0 % | 9.4 km |
| Steinfurt | 109 | 6.1 % | 9.3 km |
| Neuenkirchen (Steinfurt) | 107 | 6.5 % | 16.8 km |
| Saerbeck | 105 | 25.6 % | 13.6 km |
| Havixbeck | 102 | 0.0 % | 14.3 km |
| Horstmar | 77 | 17.7 % | 12.8 km |
| Billerbeck | 75 | 0.0 % | 17.0 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Nordwalde
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Nordwalde liegt aktuell bei ca. 110 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 105 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Der Bodenrichtwert (105 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 110 €/m²) liegt etwa 4,8% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Nordwalde liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 4,8% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 110 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Nordwalde finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 105 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.