Grundstückspreise in Gröden 2026
Aktuelle Grundstückspreise in Gröden 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Gröden liegt derzeit bei ca. 10 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 9 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Gröden entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Gröden (Stadt) eine insgesamt positive Entwicklung von ca. 4 €/m² auf aktuell ca. 10 €/m². Die Preissteigerung verlief dabei in mehreren Phasen: Nach einem moderaten Anstieg bis 2008 folgte eine kurze Korrektur im Jahr 2009, bevor die Werte wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrten und sich bis 2014 stabilisierten. Ab 2015 setzte eine deutlichere Aufwärtsbewegung ein, die ihren Höhepunkt 2021 mit ca. 13 €/m² erreichte.
In den letzten Jahren hat sich der Trend merklich verändert. Nach dem Höchststand im Jahr 2021 sind die Preise ab 2022 wieder auf ca. 11 €/m² zurückgegangen und verharren seitdem auf diesem Niveau. Diese Korrektur von rund 15 Prozent gegenüber dem Spitzenwert markiert eine deutliche Trendwende nach der vorangegangenen Wachstumsphase.
Das aktuelle Preisniveau von ca. 10 €/m² liegt weiterhin deutlich über den Werten der Jahre 2000 bis 2016, jedoch spürbar unter den Höchstständen von 2020 und 2021. Die Preise haben sich damit auf einem mittleren Niveau der letzten zehn Jahre eingependelt.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Gröden nach Größe?
Für Gröden (Stadt) liegen aktuell keine Grundstücksangebote vor, sodass keine Aussagen zur tatsächlichen Verteilung nach Größenkategorien getroffen werden können. Die vorhandenen Bodenrichtwerte basieren auf behördlichen Festsetzungen ohne entsprechende Marktaktivität im Erfassungszeitraum.
Die Bodenrichtwerte zeigen eine Preisspanne von ca. 8 €/m² für sehr große Grundstücke ab 5.000 m² bis zu ca. 15 €/m² für kleine Parzellen unter 250 m². Kleinere Grundstücke weisen damit einen um knapp 90 % höheren Quadratmeterpreis auf als Großflächen, wobei diese Werte mangels Transaktionsdaten als theoretische Orientierungsgrößen zu verstehen sind.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Gröden zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Gröden beträgt ca. 10 Wochen, was auf einen moderat aktiven Grundstücksmarkt hindeutet. Die Spannbreite der Verkaufszeiten bewegt sich zwischen 9 und 13 Wochen, wobei deutliche größenabhängige Unterschiede erkennbar sind.
Grundstücke in der Kategorie 500–1.000 m² weisen mit ca. 9 Wochen die kürzeste Vermarktungsdauer auf und sind damit besonders nachgefragt. Kleinere Parzellen bis 250 m² sowie mittlere Größen zwischen 250 und 2.000 m² verkaufen sich mit ca. 10–11 Wochen ebenfalls zügig. Größere Grundstücke ab 2.000 m² benötigen mit ca. 12–13 Wochen merklich länger für eine erfolgreiche Vermarktung.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Gröden?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad hat einen erheblichen Einfluss auf den Grundstückspreis in Gröden. Voll erschlossene Grundstücke erzielen im Vergleich zu teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 14,0 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 23,0 % günstiger gehandelt werden. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8,0 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.
Neben dem Erschließungsgrad sollten Käufer weitere wertbestimmende Faktoren berücksichtigen. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, die Grundstücksgröße und der Zuschnitt beeinflussen die Nutzbarkeit und damit den erzielbaren Preis erheblich. Auch die Art der baulichen Nutzung gemäß Bebauungsplan sowie mögliche Einschränkungen durch Baulasten oder Altlasten wirken sich unmittelbar auf den Grundstückswert aus.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Gröden?
Der Grundstückspreis liegt in Gröden mit ca. 10 €/m² etwa 5,9 % über dem Bodenrichtwert von 9 €/m². Diese Differenz bedeutet, dass Käufer für ein durchschnittliches Grundstück real einen höheren Preis zahlen als der amtliche Richtwert angibt. Bei einem 1.000 m² großen Grundstück entspricht dies einem Aufschlag von ca. 590 €.
Der Bodenrichtwert bildet lediglich den durchschnittlichen Bodenwert eines Gebiets ab und dient als statistische Orientierungsgröße. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt dagegen individuelle Faktoren wie die konkrete Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und Bebaubarkeit. Auch die aktuelle Marktsituation und spezifische Eigenschaften des einzelnen Grundstücks fließen in den Kaufpreis ein.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Gröden
Gröden liegt mit ca. 9 €/m² genau im regionalen Durchschnitt der Nachbarstädte. Während Hirschfeld (Brandenburg)), Merzdorf und Elsterwerda mit jeweils ca. 10 €/m² leicht über dem Grödener Niveau liegen, zeigen Plessa und Hohenleipisch mit ca. 5 €/m² sowie Schraden mit ca. 4 €/m² deutlich günstigere Werte.
Auffällig ist die Preisspanne in der Region, die von ca. 4 €/m² bis ca. 23 €/m² in Lindenau reicht. Die unmittelbare Nachbarschaft zeigt mit Werten zwischen 4 und 12 €/m² eine moderate Streuung, während Großkmehlen mit ca. 12 €/m² und Röderland mit ca. 6 €/m² die mittlere Preisspanne der Region repräsentieren.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Lindenau | 23 | 0.0 % | 10.5 km |
| Großkmehlen | 12 | 0.0 % | 9.5 km |
| Hirschfeld (Brandenburg) | 10 | 0.0 % | 3.2 km |
| Merzdorf | 10 | 0.0 % | 3.5 km |
| Großthiemig | 10 | 0.0 % | 6.1 km |
| Elsterwerda | 10 | 0.0 % | 7.2 km |
| Röderland | 6 | 0.0 % | 9.4 km |
| Plessa | 5 | 0.0 % | 6.8 km |
| Hohenleipisch | 5 | 0.0 % | 10.6 km |
| Schraden | 4 | 0.0 % | 7.6 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Gröden
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Gröden liegt aktuell bei ca. 10 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 9 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Der Bodenrichtwert (9 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 10 €/m²) liegt etwa 5,9% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Gröden liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,9% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 10 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Gröden finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 9 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.
- © Daten der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte 2026, dl-de/by-2-0, Quelle: www.bodenrichtwerte-boris.de