Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Kall 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Kall 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Kall liegt derzeit bei ca. 35 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 34 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,2% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,3% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Kall entwickelt?
Die Entwicklung der Grundstückspreise in Kall zeigt seit dem Jahr 2000 einen deutlichen Aufwärtstrend. Ausgehend von 15 €/m² im Jahr 2000 stiegen die Preise über zwei Jahrzehnte hinweg kontinuierlich an und erreichten im Jahr 2021 mit ca. 44 €/m² ihren bisherigen Höchststand. Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von knapp 190 % über den gesamten Betrachtungszeitraum.
Nach dem Höhepunkt 2021 vollzog sich eine merkliche Korrektur. Die Grundstückspreise gaben innerhalb von nur zwei Jahren um etwa 18 % nach und sanken bis 2023 auf ca. 37 €/m². Seit 2024 zeigt sich eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau von durchschnittlich ca. 35 €/m², wobei die Preise nahezu unverändert geblieben sind.
Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Preise weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2015. Trotz der jüngsten Rückgänge bewegen sich die Grundstückspreise in Kall auf einem mehr als doppelt so hohen Niveau wie noch zur Jahrtausendwende.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Kall nach Größe?
Die Angebotsstruktur in Kall ist stark konzentriert: Sämtliche erfassten Grundstücke fallen in die Kategorie 500–1.000 m², die damit 100,0 % des Angebots ausmacht. Mit lediglich 2 erfassten Grundstücken ist die Datenbasis sehr begrenzt und lässt keine Aussagen über andere Größenkategorien zu.
Der durchschnittliche Preis für Grundstücke der Größe 500–1.000 m² liegt bei ca. 36 €/m². Ein Vergleich zwischen verschiedenen Größenkategorien ist aufgrund der einseitigen Verteilung nicht möglich. Die Preisspanne der theoretisch möglichen Kategorien würde von ca. 28 €/m² bis ca. 54 €/m² reichen, findet jedoch in der aktuellen Angebotsrealität keine Entsprechung.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Kall zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer von Grundstücken in Kall beträgt ca. 10 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hinweist. Die Verkaufsgeschwindigkeit liegt im mittleren Bereich und zeigt eine ausgewogene Balance zwischen Angebot und Nachfrage.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen zwischen 500–1.000 m² vermarkten sich mit ca. 9 Wochen am schnellsten, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 10 Wochen. Deutlich längere Vermarktungszeiten weisen sehr kleine Grundstücke unter 250 m² (ca. 11 Wochen) sowie große Flächen ab 2.000 m² auf, wobei Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 13 Wochen die längste Vermarktungsdauer aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Kall?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad zeigt in Kall einen messbaren Einfluss auf den Grundstückspreis. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 11 %, während nicht erschlossene Grundstücke um ca. 17 % günstiger angeboten werden. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Preis um zusätzliche ca. 7 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.
Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den konkreten Kaufpreis erheblich. Die Mikrolage innerhalb der Stadt, der Zuschnitt des Grundstücks sowie die im Bebauungsplan festgelegten Nutzungsmöglichkeiten können zu deutlichen Abweichungen vom Bodenrichtwert führen. Käufer sollten daher insbesondere die Baurechtsbestimmungen wie Geschossflächenzahl und Bebauungsart prüfen, da diese den späteren Entwicklungsspielraum maßgeblich bestimmen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Kall?
Der Grundstückspreis liegt in Kall mit ca. 35 €/m² nur geringfügig über dem Bodenrichtwert von 34 €/m². Dieser Aufschlag von 2,5 % zeigt, dass die tatsächlichen Verkaufspreise nahezu dem Bodenrichtwert entsprechen und Grundstücke in dieser Region weitgehend zu marktüblichen Durchschnittswerten gehandelt werden.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Orientierungswert und bildet den durchschnittlichen Wert unbebauter Grundstücke ab. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Eigenschaften wie die konkrete Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und Bodenbeschaffenheit. Diese grundstücksspezifischen Merkmale führen zu Abweichungen vom pauschalen Bodenrichtwert.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Kall
Kall liegt mit einem Bodenrichtwert von ca. 34 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 57 €/m². Während nahe gelegene Städte wie Nettersheim mit ca. 43 €/m² und Schleiden mit ca. 40 €/m² ebenfalls moderate Preise aufweisen, liegen Mechernich mit ca. 74 €/m², Heimbach (Eifel)) mit ca. 106 €/m² und Nideggen mit ca. 111 €/m² deutlich darüber. Besonders günstig zeigen sich Hellenthal mit ca. 28 €/m² sowie Dahlem (Nordeifel)) und Blankenheim (Ahr)) mit ca. 30 bzw. 31 €/m².
Die Region weist ein ausgeprägtes Preisgefälle auf, wobei zentrumsnahe Standorte wie Nideggen und Heimbach merklich höhere Werte erreichen als periphere Eifelgemeinden. Die Preisspanne zwischen 28 €/m² und 111 €/m² verdeutlicht die unterschiedliche Nachfrage innerhalb der ländlich geprägten Region. Bad Münstereifel und Simmerath bewegen sich mit ca. 60 bzw. 52 €/m² im mittleren Preissegment.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Nideggen | 111 | 1.0 % | 18.4 km |
| Heimbach (Eifel) | 106 | 1.0 % | 13.6 km |
| Mechernich | 74 | 1.5 % | 10.7 km |
| Bad Münstereifel | 60 | 0.0 % | 18.7 km |
| Simmerath | 52 | -7.3 % | 19.1 km |
| Nettersheim | 43 | 0.0 % | 8.3 km |
| Schleiden | 40 | 0.0 % | 8.4 km |
| Blankenheim (Ahr) | 31 | 0.0 % | 15.4 km |
| Dahlem (Nordeifel) | 30 | 0.0 % | 13.7 km |
| Hellenthal | 28 | 0.0 % | 11.7 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Kall
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Kall liegt aktuell bei ca. 35 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 34 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,2% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (34 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 35 €/m²) liegt etwa 2,5% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Kall liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 2,5% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 35 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Kall finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 34 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.