Grundstückspreise in Breese 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Breese 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Breese liegt derzeit bei ca. 11 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 9 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,5% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 2% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Breese entwickelt?

Die Bodenrichtwerte in Breese (Stadt) zeigen seit dem Jahr 2000 eine insgesamt positive Entwicklung von 4 €/m² auf aktuell 9 €/m². Besonders dynamisch verlief die Preisentwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von 8 €/m² auf 12 €/m² kletterten. In den Jahren davor bewegten sich die Preise lange Zeit auf einem stabilen Niveau um 7 €/m².

Die jüngste Entwicklung ist durch eine deutliche Trendwende nach 2021 gekennzeichnet. Nach dem Höchststand von ca. 13 €/m² im Jahr 2021 fielen die Grundstückspreise auf durchschnittlich ca. 11 €/m² zurück. Seit 2022 verharren die Werte auf diesem reduzierten Niveau und zeigen eine Phase der Seitwärtsbewegung.

Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Preise trotz der Korrektur noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der Jahre 2000 bis 2015. Der Rückgang von ca. 15 Prozent gegenüber dem Spitzenwert hat die Bewertungen auf ein Niveau gebracht, das etwa den Werten von 2019 entspricht.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Breese nach Größe?

Die Datenlage für Breese zeigt keine aktuell erfassten Grundstücksangebote in der Auswertung. Für alle Größenkategorien von 0–250 m² bis zu Flächen über 5.000 m² liegt jeweils ein Anteil von 0 % vor, sodass keine Aussage zur tatsächlichen Angebotsstruktur oder Marktverteilung getroffen werden kann.

Die ausgewiesenen Richtwerte bewegen sich zwischen ca. 8 €/m² für große Grundstücke über 5.000 m² und ca. 16 €/m² für kleine Parzellen bis 250 m². Kleinere Grundstücke weisen durchschnittlich höhere Quadratmeterpreise auf, während mit zunehmender Grundstücksgröße die Preise tendenziell sinken. Die Preisspanne von ca. 8 bis 16 €/m² deutet auf ein insgesamt niedriges Preisniveau hin.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Breese zu verkaufen?

Durchschnitt: 11 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer von Grundstücken in Breese (Stadt) liegt bei ca. 11 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums verkauft werden können.

Bei der Analyse nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Am schnellsten verkaufen sich Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen Vermarktungsdauer. Kleinere Grundstücke bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² benötigen mit ca. 12 bis 14 Wochen spürbar länger, wobei besonders große Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 14 Wochen die längste Vermarktungszeit aufweisen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Breese?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+10%
Voll vs. nicht erschlossen+17%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad eines Grundstücks wirkt sich erheblich auf den Kaufpreis aus. Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Breese (Stadt) einen Aufschlag von ca. 10,0 % gegenüber teilerschlossenen und ca. 17,0 % gegenüber unerschlossenen Flächen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8,0 %, da sie Planungssicherheit schafft und die Bauzeit verkürzt.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den Grundstückspreis maßgeblich. Lage, Grundstückszuschnitt und Baurecht bestimmen die tatsächliche Nutzbarkeit und sollten vor dem Kauf sorgfältig geprüft werden. Käufer sollten insbesondere auf die zulässige Bebauungsart, mögliche Hanglagen und die Grundstücksform achten, da diese die späteren Bebauungsmöglichkeiten erheblich einschränken können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Breese?

Der Grundstückspreis liegt in Breese mit ca. 11 €/m² um etwa 5,9 % über dem Bodenrichtwert von 9 €/m². In konkreten Zahlen bedeutet dies einen Aufschlag von ca. 2 €/m², sodass ein 800 m² großes Grundstück statt 7.200 € etwa 8.800 € kosten würde.

Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für unbebaute Grundstücke in Standardlage, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Faktoren berücksichtigt. Dazu zählen die konkrete Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad, Bodenbeschaffenheit sowie die aktuelle Marktsituation. Der Grundstückspreis bildet somit den realen Marktwert ab, der durch Angebot und Nachfrage sowie objektspezifische Eigenschaften bestimmt wird.

Bodenrichtwert9 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis11 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+5.9%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Breese ansehen

Grundstückspreise der Region Breese

Breese liegt mit ca. 9 €/m² leicht unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 10 €/m². Während das nahe gelegene Wittenberge mit ca. 15 €/m² und Seehausen mit ca. 19 €/m² deutlich höhere Preise aufweisen, bewegen sich Perleberg und Weisen mit jeweils ca. 10 €/m² im regionalen Mittelfeld. Die Gemeinden Bad Wilsnack, Rühstädt und Legde liegen mit ca. 6-7 €/m² am unteren Ende der Preisskala.

In der Region zeigt sich ein erkennbares Preisgefälle zwischen den städtischen Zentren und kleineren ländlichen Gemeinden. Besonders Seehausen hebt sich als teuerster Standort mit ca. 19 €/m² deutlich ab, während ländlich geprägte Orte wie Plattenburg und Rühstädt Grundstückspreise von lediglich ca. 6 €/m² aufweisen. Die Preisspanne in der Region reicht somit von ca. 6 €/m² bis ca. 19 €/m², was die unterschiedliche Nachfrage nach urbanen und ländlichen Lagen widerspiegelt.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Seehausen190.0 %10.3 km
Wittenberge150.0 %5.0 km
Cumlosen110.0 %10.5 km
Aland110.0 %12.1 km
Weisen100.0 %5.2 km
Perleberg100.0 %9.0 km
Bad Wilsnack70.0 %7.9 km
Rühstädt60.0 %9.8 km
Legde60.0 %14.5 km
Plattenburg60.0 %15.1 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Breese

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Breese liegt aktuell bei ca. 11 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 9 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,5% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (9 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 11 €/m²) liegt etwa 5,9% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Brandenburg jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Brandenburg werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Breese liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,9% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Brandenburg fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 11 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Breese finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 9 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Brandenburg) oder den Gutachterausschuss einsehen.

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Quellen