Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Dinslaken 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Dinslaken 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Dinslaken liegt derzeit bei ca. 185 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 181 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% gefallen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 4,3% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Dinslaken entwickelt?
Die Bodenrichtwerte in Dinslaken zeigen seit 2000 eine deutliche Aufwärtsentwicklung von 81 €/m² auf aktuell 181 €/m², was einem Anstieg von ca. 123,5 % über den gesamten Zeitraum entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Preise von 155 €/m² auf 229 €/m² kletterten und damit innerhalb von nur sechs Jahren um knapp 48 % zulegten.
Seit dem Höchststand im Jahr 2021 ist jedoch eine deutliche Korrektur zu beobachten. Die Bodenrichtwerte gaben von 229 €/m² auf zwischenzeitlich 182 €/m² nach, was einem Rückgang von ca. 20,5 % entspricht. Die jüngste Entwicklung von 2024 auf 2025 zeigt eine weitgehende Stabilisierung mit nur noch minimalen Veränderungen.
Das aktuelle Preisniveau liegt trotz der Korrektur weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und bewegt sich auf dem Niveau von 2017. Die Grundstückspreise haben sich damit nach der ausgeprägten Überhitzungsphase auf ein Niveau eingependelt, das durchschnittlich 124 % über den Ausgangswerten von 2000 liegt.

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Grundstückspreise nach Stadtteilen in Dinslaken
Die höchsten Grundstückspreise in Dinslaken verzeichnet die Innenstadt mit ca. 336 €/m², gefolgt vom Hagenviertel mit ca. 279 €/m² und Feldmark mit ca. 265 €/m². Am günstigsten sind Grundstücke in der Grafschaft mit durchschnittlich ca. 117 €/m², in Oberlohberg mit ca. 166 €/m² und in Lohberg mit ca. 175 €/m².
Die Preisspanne zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil beträgt ca. 219 €/m², was einen Unterschied von etwa 187 Prozent darstellt. Auffällig ist ein deutliches Preisgefälle von den zentral gelegenen zu den peripheren Stadtteilen, wobei die drei südlichen Stadtteile Lohberg, Oberlohberg und Grafschaft durchgehend unter 180 €/m² liegen.
| Stadtteil | ⌀ (€/m²) | △ (%) |
|---|---|---|
| Innenstadt | 336 | 0.0 % |
| Hagenviertel | 279 | 0.0 % |
| Feldmark | 265 | 0.4 % |
| Blumenviertel | 220 | 0.0 % |
| Averbruch | 216 | 0.0 % |
| Eppinghoven | 202 | 0.0 % |
| Hiesfeld | 201 | 0.0 % |
| Lohberg | 175 | -0.6 % |
| Oberlohberg | 166 | 0.0 % |
| Grafschaft | 117 | 0.0 % |
Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Dinslaken nach Größe?
Die Verteilung der Grundstücke in Dinslaken zeigt eine klare Konzentration im mittleren Größensegment. Die Kategorie 500–1.000 m² dominiert mit 40,0 % aller Grundstücke, gefolgt von der Größenklasse 1.000–2.000 m² mit 26,7 %. Kleinere Grundstücke bis 250 m² sowie sehr große Flächen über 5.000 m² sind im Angebot nicht vertreten.
Bei den Preisen zeigt sich eine ungewöhnliche Struktur über die Größenkategorien hinweg. Die günstigsten Grundstücke liegen mit durchschnittlich ca. 178 €/m² in der Kategorie 250–500 m², während die höchsten Preise mit ca. 213 €/m² im Segment 2.000–5.000 m² erreicht werden. Die größeren Grundstücke ab 1.000 m² bewegen sich durchgehend über ca. 200 €/m², während mittlere Größen zwischen 250 und 1.000 m² etwas niedrigere Quadratmeterpreise aufweisen.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Dinslaken zu verkaufen?
Durchschnitt: 9 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Dinslaken beträgt ca. 9 Wochen. Diese relativ kurze Zeitspanne deutet auf einen aktiven Grundstücksmarkt hin, auf dem Verkäufe zügig zustande kommen.
Bei der Betrachtung nach Größenkategorien zeigen sich moderate Unterschiede im Vermarktungstempo. Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² weisen mit ca. 8 Wochen die kürzeste Vermarktungsdauer auf, während größere Flächen ab 2.000 m² mit ca. 10 bis 11 Wochen etwas länger auf dem Markt verbleiben. Die kleineren und mittleren Größenklassen bis 2.000 m² bewegen sich einheitlich im Bereich von ca. 8 bis 9 Wochen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Dinslaken?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Voll erschlossene Grundstücke mit vorhandenen Anschlüssen für Wasser, Strom, Abwasser und befestigter Straße kosten in Dinslaken ca. 24% mehr als unerschlossene Flächen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8%, da sie dem Käufer Planungssicherheit gibt und Zeit sowie Kosten spart.
Neben dem Erschließungsgrad bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis. Die Lage innerhalb des Stadtgebiets, die Grundstücksgröße sowie der Zuschnitt beeinflussen die Verwertbarkeit maßgeblich. Käufer sollten zudem das geltende Baurecht und mögliche Einschränkungen durch Bebauungspläne prüfen, da diese die baulichen Möglichkeiten und damit die Wertentwicklung bestimmen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Dinslaken?
Der Grundstückspreis liegt in Dinslaken bei ca. 185 €/m² und damit rund 2 % über dem Bodenrichtwert von 181 €/m². In der Praxis bedeutet dies für ein 500 m² großes Grundstück einen Aufschlag von etwa 2.000 € gegenüber dem reinen Bodenrichtwert. Der Unterschied fällt hier vergleichsweise gering aus.
Der Bodenrichtwert dient als durchschnittlicher Orientierungswert für ein Gebiet mit definierten Standardmerkmalen. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt dagegen individuelle Eigenschaften wie die genaue Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad, Bodenbeschaffenheit und aktuelle Marktlage. Diese grundstücksspezifischen Faktoren führen zu Abweichungen vom statistischen Durchschnittswert nach oben oder unten.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Dinslaken
Dinslaken liegt mit ca. 181 €/m² leicht über dem durchschnittlichen Preisniveau der umliegenden Städte von ca. 171 €/m². Deutlich teurer sind die nahegelegenen Großstädte Oberhausen mit ca. 255 €/m² und Bottrop mit ca. 240 €/m², während ländlichere Gemeinden wie Hünxe mit ca. 109 €/m² oder Wesel mit ca. 104 €/m² deutlich günstiger sind.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle zwischen urbanen und ländlichen Standorten. Die städtisch geprägten Nachbarn wie Moers mit ca. 228 €/m² und Gladbeck mit ca. 217 €/m² liegen im oberen Segment, während die eher ländlich strukturierten Gemeinden Rheinberg und Voerde) mit ca. 118 €/m² bzw. ca. 124 €/m² um etwa 40 % günstiger sind als Dinslaken.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Oberhausen | 255 | 3.4 % | 8.2 km |
| Bottrop | 240 | 8.5 % | 10.0 km |
| Moers | 228 | 4.8 % | 17.1 km |
| Gladbeck | 217 | 5.3 % | 14.1 km |
| Duisburg | 213 | 0.0 % | 15.0 km |
| Voerde (Niederrhein) | 124 | -3.3 % | 9.1 km |
| Rheinberg | 118 | -5.2 % | 11.6 km |
| Schermbeck | 111 | 3.9 % | 14.8 km |
| Hünxe | 109 | 0.0 % | 7.8 km |
| Wesel | 104 | 0.0 % | 17.3 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Dinslaken
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Dinslaken liegt aktuell bei ca. 185 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 181 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% gefallen.
Der Bodenrichtwert (181 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 185 €/m²) liegt etwa 1,9% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Dinslaken liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 1,9% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 185 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Dinslaken finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 181 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.