Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Senden (Westfalen) 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Senden (Westfalen) 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Senden (Westfalen) liegt derzeit bei ca. 94 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 90 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Senden (Westfalen) entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 haben die Grundstückspreise in Senden (Westfalen) eine bemerkenswerte Aufwärtsentwicklung durchlaufen. Von einem Ausgangsniveau von ca. 43 €/m² im Jahr 2000 stiegen die Preise kontinuierlich auf einen Höchststand von ca. 120 €/m² im Jahr 2021, was einem Gesamtanstieg von durchschnittlich 179,1 % über zwei Jahrzehnte entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Preise von ca. 81 €/m² auf das Maximum kletterten.
Seit 2022 ist eine deutliche Trendwende erkennbar, die zu einer spürbaren Preiskorrektur geführt hat. Innerhalb von nur drei Jahren reduzierten sich die Grundstückspreise von ihrem Höchststand auf aktuell ca. 94 €/m², was einem Rückgang von durchschnittlich 21,7 % entspricht. Die Preise haben sich seit 2024 auf dem aktuellen Niveau stabilisiert und verharren ohne weitere Veränderung.
Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Preise dennoch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Trotz der jüngsten Korrektur bewegen sich die Grundstückspreise heute noch durchschnittlich 118,6 % über dem Ausgangsniveau von 2000 und entsprechen etwa dem Preisniveau der Jahre 2016/2017.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Senden (Westfalen) nach Größe?
Die Angebotsstruktur in Senden (Westfalen) konzentriert sich klar auf mittlere Grundstücksgrößen. Mit 75,0 % aller Grundstücke dominiert die Kategorie 500–1.000 m² deutlich das Angebot, während die Größenklasse 1.000–2.000 m² mit 25,0 % vertreten ist. Kleinere Parzellen unter 500 m² sowie Großgrundstücke über 2.000 m² sind im aktuellen Bestand nicht vorhanden.
Die Preisunterschiede zwischen den verfügbaren Kategorien fallen moderat aus. Grundstücke in der Größenordnung 1.000–2.000 m² erzielen mit durchschnittlich ca. 102 €/m² den höchsten Wert, während die dominierende Kategorie 500–1.000 m² mit ca. 95 €/m² etwas günstiger liegt. Die Preisdifferenz zwischen der günstigsten und teuersten verfügbaren Größenkategorie beträgt somit ca. 7 €/m².
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Senden (Westfalen) zu verkaufen?
Durchschnitt: 9 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Senden (Westfalen) liegt bei ca. 9 Wochen. Diese vergleichsweise kurze Zeitspanne deutet auf einen aktiven Grundstücksmarkt mit solider Nachfrage hin, bei dem Verkäufe zügig zustande kommen.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich moderate Unterschiede: Parzellen von 500–1.000 m² werden mit ca. 8 Wochen am schnellsten vermarktet, während größere Flächen ab 2.000 m² eine etwas längere Vermarktungszeit von 10 bis 11 Wochen aufweisen. Kleinere und mittelgroße Grundstücke bis 2.000 m² bewegen sich durchweg im Bereich von 8 bis 9 Wochen und finden damit konstant schnell Abnehmer.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Senden (Westfalen)?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad eines Grundstücks wirkt sich erheblich auf den Kaufpreis aus. Voll erschlossene Grundstücke in Senden (Westfalen) erzielen ca. 14 % höhere Preise als teilerschlossene Flächen, während der Aufschlag gegenüber unerschlossenen Grundstücken bei ca. 20 % liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.
Neben der Erschließung bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten nach Bebauungsplan sollten Käufer sorgfältig prüfen. Auch Bodenbeschaffenheit, Altlasten und bestehende Leitungsrechte können den tatsächlichen Wert deutlich beeinflussen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Senden (Westfalen)?
Der Grundstückspreis liegt in Senden (Westfalen) mit ca. 94 €/m² um ca. 4 €/m² über dem Bodenrichtwert von 90 €/m². Dies entspricht einem Aufschlag von 4,2 %, den Käufer im Durchschnitt über den amtlich ermittelten Bodenrichtwert hinaus zahlen. Der Bodenrichtwert dient somit als Orientierungsgröße, während der tatsächliche Grundstückspreis in der Regel höher ausfällt.
Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Grundstücksmerkmale, die im pauschalen Bodenrichtwert nicht erfasst sind. Dazu zählen die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstücksgröße und -zuschnitt, Erschließungsgrad sowie die aktuelle Marktsituation. Diese wertbeeinflussenden Faktoren führen dazu, dass einzelne Grundstücke vom durchschnittlichen Bodenrichtwert nach oben oder unten abweichen.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Senden (Westfalen)
Senden (Westfalen) liegt mit ca. 90 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 126 €/m². Günstiger sind nur Billerbeck mit ca. 75 €/m², Ascheberg (Westfalen)) mit ca. 79 €/m² und Nordkirchen mit ca. 80 €/m². Teurer sind beispielsweise Drensteinfurt mit ca. 110 €/m² und Havixbeck mit ca. 102 €/m².
Das deutlichste Preisgefälle zeigt sich in Richtung der Großstadt [Münster](https://www.grundstueckspreise-deutschland.de/nrw/muenster), wo die Grundstückspreise mit ca. 447 €/m² knapp fünfmal höher liegen als in Senden. Die übrigen Nachbarstädte bewegen sich in einer relativ homogenen Preisspanne zwischen 75 €/m² und 110 €/m², was auf ein weitgehend ländlich geprägtes Umfeld hindeutet.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Münster | 447 | 0.2 % | 13.4 km |
| Drensteinfurt | 110 | 0.0 % | 16.9 km |
| Havixbeck | 102 | 0.0 % | 13.2 km |
| Olfen | 101 | 0.0 % | 19.2 km |
| Dülmen | 97 | 1.1 % | 14.6 km |
| Nottuln | 88 | 0.0 % | 11.7 km |
| Lüdinghausen | 86 | 0.0 % | 11.3 km |
| Nordkirchen | 80 | 0.0 % | 15.0 km |
| Ascheberg (Westfalen) | 79 | 0.0 % | 13.7 km |
| Billerbeck | 75 | 0.0 % | 19.2 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Senden (Westfalen)
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Senden (Westfalen) liegt aktuell bei ca. 94 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 90 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Der Bodenrichtwert (90 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 94 €/m²) liegt etwa 4,2% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Senden (Westfalen) liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 4,2% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 94 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Senden (Westfalen) finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite). Der aktuelle Wert liegt bei 90 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.