Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Ascheberg (Westfalen) 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Ascheberg (Westfalen) 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Ascheberg (Westfalen) liegt derzeit bei ca. 79 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 75 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Ascheberg (Westfalen) entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Ascheberg (Westfalen) einen deutlichen Aufwärtstrend mit einem Anstieg von ca. 35 €/m² auf aktuell ca. 79 €/m². Die Entwicklung verlief dabei nicht linear: Nach einer ersten Wachstumsphase bis 2008 folgte eine kurzfristige Korrektur während der Finanzkrise, bevor die Preise ab 2010 wieder anzogen. Besonders dynamisch entwickelten sich die Werte zwischen 2016 und 2021, als die Grundstückspreise von ca. 73 €/m² auf ca. 99 €/m² kletterten.
In den letzten Jahren hat sich das Marktgeschehen grundlegend verändert. Nach dem Höchststand 2021 setzte eine deutliche Korrektur ein, die die Preise bis 2024 auf ca. 79 €/m² zurückführte. Seit 2024 zeigt sich eine Stabilisierung auf diesem Niveau ohne weitere nennenswerte Veränderungen.
Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Grundstückspreise noch deutlich über dem Ausgangsniveau von 2000, haben jedoch rund 20 % gegenüber dem Höchststand eingebüßt. Trotz der jüngsten Korrektur bewegen sich die Preise weiterhin auf einem mehr als doppelt so hohen Niveau wie zu Beginn des Betrachtungszeitraums.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Ascheberg (Westfalen) nach Größe?
In Ascheberg (Westfalen) konzentriert sich das Angebot ausschließlich auf eine Größenkategorie: Alle 3 erfassten Grundstücke fallen in den Bereich 500–1.000 m². Die übrigen Größensegmente weisen keine Bodenrichtwerte mit tatsächlichen Grundstücken auf, sodass die Angebotsstruktur eine klare Fokussierung auf mittelgroße Parzellen zeigt.
Bei den Bodenrichtwerten zeigt sich eine Preisspanne zwischen den verschiedenen theoretischen Kategorien von ca. 63 €/m² für Flächen über 5.000 m² bis ca. 120 €/m² für Kleinstgrundstücke unter 250 m². Die tatsächlich verfügbare Kategorie 500–1.000 m² liegt mit durchschnittlich ca. 80 €/m² im mittleren Preissegment. Der Preisunterschied zwischen der günstigsten und teuersten Kategorie beträgt damit knapp 90 %.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Ascheberg (Westfalen) zu verkaufen?
Durchschnitt: 9 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Ascheberg (Westfalen) liegt bei ca. 9 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen aktiven Grundstücksmarkt hin, bei dem Verkäufe vergleichsweise zügig realisiert werden können.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigt sich, dass mittelgroße Parzellen zwischen 500–1.000 m² mit ca. 8 Wochen am schnellsten vermittelt werden. Kleinere Grundstücke bis 250 m² benötigen mit ca. 10 Wochen etwas länger, während größere Flächen ab 2.000 m² mit ca. 11–12 Wochen die längsten Vermarktungszeiten aufweisen. Die Größenkategorien zwischen 250–2.000 m² bewegen sich mit 8–9 Wochen im durchschnittlichen Bereich und stellen damit das liquideste Marktsegment dar.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Ascheberg (Westfalen)?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich in Ascheberg (Westfalen) deutlich auf den Grundstückspreis aus. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 12,0 %, während der Unterschied zu unerschlossenen Grundstücken sogar ca. 21,0 % beträgt. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Verkaufspreis um zusätzliche ca. 7,0 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und Genehmigungsrisiken minimiert.
Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Lage, Grundstückszuschnitt und die Art der baulichen Nutzung können den Wert eines Grundstücks in vergleichbaren Lagen deutlich differenzieren. Käufer sollten daher prüfen, ob das konkrete Grundstück hinsichtlich dieser Kriterien vom durchschnittlichen Bodenrichtwert abweicht und gegebenenfalls Zu- oder Abschläge einkalkulieren.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Ascheberg (Westfalen)?
Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Ascheberg (Westfalen) bei ca. 79 €/m² und damit rund 4,3 % über dem Bodenrichtwert von 75 €/m². In der Praxis bedeutet dies, dass Käufer für ein 800 m² großes Grundstück etwa 3.440 € mehr zahlen als es der reine Bodenrichtwert erwarten lässt.
Der Bodenrichtwert bildet lediglich den durchschnittlichen Wert unbebauter Grundstücke in einer Zone ab, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Eigenschaften berücksichtigt. Faktoren wie Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und aktuelle Marktnachfrage führen zu diesem Preisaufschlag. Der Bodenrichtwert dient somit als Orientierungsgröße, die konkrete Verhandlungsergebnisse jedoch nur annähernd widerspiegelt.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Ascheberg (Westfalen)
Ascheberg (Westfalen) liegt mit ca. 75 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 102 €/m² der Nachbarstädte. Während Werne mit ca. 130 €/m² und Bergkamen mit ca. 129 €/m² die höchsten Preise aufweisen, liegen Nordkirchen mit ca. 80 €/m² und Ahlen mit ca. 85 €/m² näher am Preisniveau Aschebergs.
In der Region zeigt sich ein differenziertes Preisgefüge, wobei die Städte mit engerer Anbindung an größere Zentren wie Hamm tendenziell höhere Werte verzeichnen. Die Spanne zwischen ca. 75 €/m² in Ascheberg und ca. 130 €/m² in Werne verdeutlicht die unterschiedliche Nachfrage innerhalb des Münsterlandes. Ascheberg positioniert sich dabei als vergleichsweise günstiger Standort im regionalen Vergleich.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Werne | 130 | 6.1 % | 10.6 km |
| Bergkamen | 129 | 5.0 % | 16.7 km |
| Selm | 114 | 0.9 % | 14.5 km |
| Drensteinfurt | 110 | 0.0 % | 6.8 km |
| Sendenhorst | 99 | 9.6 % | 13.7 km |
| Senden (Westfalen) | 95 | 0.0 % | 13.7 km |
| Hamm | 93 | 1.1 % | 17.4 km |
| Lüdinghausen | 86 | 0.0 % | 15.4 km |
| Ahlen | 85 | 0.0 % | 17.8 km |
| Nordkirchen | 80 | 0.0 % | 7.5 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Ascheberg (Westfalen)
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Ascheberg (Westfalen) liegt aktuell bei ca. 79 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 75 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Der Bodenrichtwert (75 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 79 €/m²) liegt etwa 4,3% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Ascheberg (Westfalen) liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 4,3% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 79 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Ascheberg (Westfalen) finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite). Der aktuelle Wert liegt bei 75 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.