Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Wenden 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Wenden 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Wenden liegt derzeit bei ca. 55 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 52 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Wenden entwickelt?
In Wenden (Stadt) zeigen die Bodenrichtwerte seit dem Jahr 2000 eine deutliche Aufwärtsbewegung von 23 €/m² auf aktuell 52 €/m², was einem langfristigen Anstieg von rund 126 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von 44 €/m² auf 65 €/m² kletterten und damit innerhalb von sechs Jahren um etwa 48 % zulegten.
Nach Erreichen des Höchststands von 65 €/m² im Jahr 2021 setzte eine Korrektur ein, die den Bodenrichtwert bis 2024 auf 52 €/m² zurückführte. Dieser Rückgang um ca. 20 % innerhalb von drei Jahren markiert eine deutliche Trendwende nach der vorangegangenen Wachstumsphase. Seit 2024 zeigen die Werte eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau von 52 €/m².
Das gegenwärtige Preisniveau liegt trotz der jüngsten Korrektur noch etwa 126 % über dem Ausgangswert des Jahres 2000 und entspricht in etwa dem Stand von 2017. Die Grundstückspreise bewegen sich damit im historischen Vergleich im oberen Mittelfeld der beobachteten Zeitreihe.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Wenden nach Größe?
In Wenden (Stadt) konzentriert sich das Angebot von Grundstücken deutlich auf die Kategorie 500–1.000 m², die mit 75,0 % den überwiegenden Teil der erfassten Grundstücke ausmacht. Die Größenkategorie 1.000–2.000 m² ist mit 25,0 % vertreten, während kleinere und größere Grundstücke in der Erfassung nicht vorkommen.
Die Preisunterschiede zwischen den vertretenen Kategorien fallen moderat aus. Grundstücke der Größe 500–1.000 m² liegen bei durchschnittlich ca. 56 €/m², während die größere Kategorie 1.000–2.000 m² mit ca. 60 €/m² einen leicht höheren Quadratmeterpreis aufweist. Die Preisspanne zwischen den beiden vorhandenen Kategorien beträgt somit ca. 4 €/m².
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Wenden zu verkaufen?
Durchschnitt: 9 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Wenden beträgt ca. 9 Wochen und deutet auf einen moderat aktiven Markt hin. Die Verkaufsgeschwindigkeit bewegt sich im mittleren Bereich, was auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage schließen lässt.
Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² verkaufen sich am schnellsten mit ca. 8 Wochen Vermarktungsdauer, gefolgt von den Größen 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 9 Wochen. Kleinere Parzellen bis 250 m² benötigen mit ca. 10 Wochen etwas länger, während größere Grundstücke ab 2.000 m² mit ca. 11 Wochen die längste Vermarktungszeit aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Wenden?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Wenden gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 14 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 20 % günstiger gehandelt werden. Eine bestehende Baugenehmigung erhöht den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und Wartezeiten im Genehmigungsverfahren entfallen.
Neben dem Erschließungszustand beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die im Bebauungsplan festgesetzten Nutzungsmöglichkeiten bestimmen die Verwertbarkeit und damit den Marktwert. Käufer sollten daher nicht nur den reinen Bodenrichtwert betrachten, sondern diese wertbildenden Merkmale in ihrer Gesamtheit prüfen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Wenden?
Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Wenden (Stadt) mit ca. 55 €/m² um etwa 5,7 % über dem Bodenrichtwert von 52 €/m². Bei einem durchschnittlichen Grundstück von 800 m² ergibt sich daraus eine Preisdifferenz von ca. 2.400 €, die Käufer zusätzlich zum reinen Bodenrichtwert einkalkulieren müssen.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für erschlossenes Bauland in Standardlage, während der Grundstückspreis individuelle Faktoren des konkreten Objekts berücksichtigt. Dazu zählen die exakte Lage innerhalb des Gebiets, der Zuschnitt und die Größe der Parzelle sowie der tatsächliche Erschließungsgrad. Auch die aktuelle Marktsituation und besondere Grundstücksmerkmale wie Hanglage oder Eckgrundstück fließen in den finalen Kaufpreis ein.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Wenden
Wenden liegt mit ca. 52 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 77 €/m². Während die Nachbarstädte Freudenberg (Siegerland)) mit ca. 53 €/m² und Drolshagen mit ca. 54 €/m² ähnliche Preisniveaus aufweisen, liegen Olpe mit ca. 66 €/m² und Siegen mit ca. 86 €/m² merklich höher. Besonders deutlich wird der Unterschied zu den weiter entfernten Städten Reichshof mit ca. 116 €/m² und Bergneustadt mit ca. 151 €/m².
In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle zwischen den verschiedenen Städten. Während Wenden und die unmittelbar angrenzenden Gemeinden im unteren Preissegment bleiben, steigen die Grundstückspreise in Richtung der bergischen Städte deutlich an. Lediglich Hilchenbach fällt mit ca. 39 €/m² noch unter das Niveau von Wenden.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Bergneustadt | 151 | 2.2 % | 14.8 km |
| Reichshof | 116 | 0.0 % | 12.4 km |
| Morsbach | 98 | 0.0 % | 15.3 km |
| Siegen | 86 | -5.6 % | 13.8 km |
| Olpe | 66 | 0.0 % | 8.6 km |
| Kreuztal | 59 | -1.7 % | 8.8 km |
| Attendorn | 57 | 0.0 % | 17.7 km |
| Drolshagen | 54 | 0.0 % | 10.0 km |
| Freudenberg (Siegerland) | 53 | -1.9 % | 8.0 km |
| Hilchenbach | 39 | 2.9 % | 18.7 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Wenden
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Wenden liegt aktuell bei ca. 55 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 52 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Der Bodenrichtwert (52 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 55 €/m²) liegt etwa 5,7% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Wenden liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,7% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 55 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Wenden finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 52 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.