Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Alpen 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Alpen 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Alpen liegt derzeit bei ca. 98 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 93 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% gefallen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 4,3% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Alpen entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 zeigten die Grundstückspreise in Alpen eine deutliche Aufwärtsbewegung von anfänglich ca. 44 €/m² auf einen Höchststand von ca. 125 €/m² im Jahr 2021. Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von rund 184 % über den gesamten Zeitraum. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Preise von ca. 84 €/m² auf das Allzeithoch anstiegen.

In den letzten Jahren vollzog sich eine deutliche Trendwende: Nach dem Spitzenwert 2021 sanken die Grundstückspreise kontinuierlich auf aktuell ca. 98 €/m². Dies markiert einen Rückgang von etwa 21,6 % gegenüber dem Höchststand und führt das Preisniveau auf den Stand von etwa 2017 zurück. Die Korrektur erfolgte dabei in drei aufeinanderfolgenden Jahren mit zunehmend abnehmender Intensität.

Trotz der jüngsten Preisrückgänge liegen die aktuellen Werte noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Die Grundstückspreise bewegen sich weiterhin mehr als doppelt so hoch wie zu Beginn des Betrachtungszeitraums im Jahr 2000.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Alpen nach Größe?

In Alpen konzentriert sich das gesamte Grundstücksangebot ausschließlich auf eine einzige Größenkategorie. Alle 3 erfassten Grundstücke fallen in die Kategorie 500–1.000 m², was einem Anteil von 100,0 % entspricht. Kleinere Parzellen bis 500 m² sowie größere Grundstücke ab 1.000 m² sind im aktuellen Datenbestand nicht vertreten.

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für die verfügbare Größenkategorie 500–1.000 m² liegt bei ca. 99 €/m². Aufgrund der eingeschränkten Datenlage lassen sich keine aussagekräftigen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Größenkategorien darstellen. Die theoretischen Richtwerte für andere Größenklassen reichen von ca. 78 €/m² bis ca. 149 €/m², basieren jedoch nicht auf tatsächlichen Grundstücksangeboten.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Alpen zu verkaufen?

Durchschnitt: 9 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Alpen beträgt ca. 9 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke weder außergewöhnlich schnell noch verzögert veräußert werden.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Mittlere Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² vermarkten sich mit ca. 8 Wochen am schnellsten, während kleine Parzellen bis 250 m² etwa 10 Wochen benötigen. Größere Grundstücke ab 2.000 m² weisen mit ca. 11 Wochen die längsten Vermarktungszeiten auf.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Alpen?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+13%
Voll vs. nicht erschlossen+21%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich deutlich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück liegt in Alpen um ca. 13 % über dem Preis eines teilerschlossenen und sogar ca. 21 % über einem unerschlossenen Grundstück. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Rechtssicherheit schafft und Bauvorhaben beschleunigt.

Neben dem Erschließungszustand beeinflussen weitere Faktoren den Kaufpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb der Stadt, der Grundstückszuschnitt sowie die baurechtlichen Vorgaben spielen eine zentrale Rolle bei der Preisbildung. Käufer sollten daher nicht nur den Quadratmeterpreis vergleichen, sondern auch Bebauungsmöglichkeiten, Ausrichtung und die unmittelbare Nachbarschaft in ihre Bewertung einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Alpen?

Der Grundstückspreis liegt in Alpen mit ca. 98 €/m² rund 5 % über dem Bodenrichtwert von 93 €/m². Diese Differenz bedeutet, dass Käufer für ein 500 m² großes Grundstück etwa 2.500 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.

Der Bodenrichtwert dient als Orientierungswert für unbebaute Grundstücke in durchschnittlicher Lage, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Faktoren berücksichtigt. Dazu zählen die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, der Erschließungsgrad, die Grundstücksgröße und -form sowie die aktuelle Marktnachfrage. Der Grundstückspreis spiegelt somit den realen Marktwert wider, der durch Angebot und Nachfrage sowie grundstücksspezifische Eigenschaften bestimmt wird.

Bodenrichtwert93 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis98 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+5.2%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Alpen

Alpen liegt mit ca. 93 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 110 €/m² und zählt damit zu den günstigeren Standorten in der Region. Noch preiswerter ist lediglich Uedem mit ca. 86 €/m², während die nahegelegene Nachbargemeinde Sonsbeck mit ca. 92 €/m² ein ähnliches Preisniveau aufweist. Deutlich teurer sind Kamp-Lintfort mit ca. 138 €/m², Voerde (Niederrhein)) mit ca. 124 €/m² und Rheinberg mit ca. 118 €/m².

In der Region zeigt sich ein erkennbares Preisgefälle, wobei die Grundstückspreise in den näher an größeren Zentren gelegenen Städten tendenziell höher ausfallen. Die Preisspanne zwischen den günstigsten Lagen wie Alpen und Uedem und den teureren Standorten wie Kamp-Lintfort beträgt dabei bis zu 45 €/m². Die übrigen Nachbarstädte wie Xanten, Issum und Geldern bewegen sich mit ca. 108 bis 115 €/m² im mittleren Preissegment der Region.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Kamp-Lintfort138-2.2 %9.2 km
Voerde (Niederrhein)124-3.3 %11.3 km
Rheinberg118-5.2 %9.5 km
Xanten115-0.9 %9.3 km
Issum1107.1 %9.1 km
Kevelaer1091.9 %15.2 km
Geldern1085.2 %15.1 km
Wesel1040.0 %10.3 km
Sonsbeck92-1.1 %8.1 km
Uedem869.3 %16.1 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Alpen

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Alpen liegt aktuell bei ca. 98 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 93 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8% gefallen.

Der Bodenrichtwert (93 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 98 €/m²) liegt etwa 5,2% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Alpen liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 5,2% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 98 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Alpen finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 93 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.