Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Marienheide 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Marienheide 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Marienheide liegt derzeit bei ca. 151 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 142 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 1,8% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Marienheide entwickelt?
Der Immobilienmarkt in Marienheide zeigt seit dem Jahr 2000 eine deutliche Aufwärtsentwicklung. Die Bodenrichtwerte stiegen von 63 €/m² im Jahr 2000 auf zwischenzeitlich 177 €/m² im Jahr 2021, was einem Zuwachs von rund 181 % entspricht. Diese langfristige Preissteigerung verlief dabei nicht linear, sondern mit deutlichen Schwankungen in einzelnen Zeitabschnitten.
Nach dem Höchststand im Jahr 2021 setzte eine merkliche Korrektur ein. Die Bodenrichtwerte fielen bis 2024 auf 140 €/m² zurück, was einem Rückgang von etwa 20,9 % innerhalb von drei Jahren entspricht. Im Jahr 2025 zeigt sich mit 143 €/m² eine leichte Stabilisierung auf niedrigerem Niveau.
Die aktuellen Preise liegen trotz der jüngsten Korrektur weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Mit ca. 151 €/m² für Grundstücke bewegen sich die Werte auf einem Niveau, das etwa 126 % über den Ausgangswerten des Jahres 2000* liegt.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Marienheide nach Größe?
In Marienheide konzentriert sich das gesamte Grundstücksangebot ausschließlich auf die Größenkategorie 500–1.000 m², die 100,0 % aller erfassten Grundstücke umfasst. Die Angebotsstruktur zeigt damit eine sehr homogene Verteilung ohne kleinere Parzellen oder größere Flächengrundstücke. Mit insgesamt nur drei erfassten Grundstücken ist die Datenbasis jedoch sehr begrenzt.
Der durchschnittliche Bodenrichtwert liegt in der einzigen vorhandenen Kategorie bei ca. 153 €/m². Die theoretischen Werte der nicht vorhandenen Kategorien reichen von ca. 121 €/m² für Flächen über 5.000 m² bis ca. 230 €/m² für kleinste Grundstücke unter 250 m², haben aber aufgrund fehlender tatsächlicher Angebote keine praktische Relevanz für den lokalen Markt.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Marienheide zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Marienheide beträgt ca. 10 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Grundstücke in einem überschaubaren Zeitraum einen Käufer finden.
Bei der Analyse nach Grundstücksgröße zeigt sich, dass mittelgroße Parzellen zwischen 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen am schnellsten vermarktet werden. Kleine Grundstücke bis 250 m² benötigen mit ca. 11 Wochen etwas länger, während größere Flächen ab 2.000 m² deutlich längere Vermarktungszeiten von ca. 13 bis 14 Wochen aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Marienheide?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad zeigt in Marienheide einen deutlichen Einfluss auf den Grundstückspreis. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 11 %, während der Unterschied zu unerschlossenen Grundstücken sogar ca. 19 % beträgt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 7 %, da sie Planungssicherheit schafft und Bauvorhaben beschleunigt.
Neben dem Erschließungszustand bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis erheblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baurechtlichen Vorgaben wie Geschossflächenzahl und zulässige Nutzungsart können den Wert maßgeblich beeinflussen. Käufer sollten daher stets die Gesamtheit aller wertbildenden Merkmale prüfen, um den angemessenen Kaufpreis realistisch einschätzen zu können.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Marienheide?
Der Grundstückspreis liegt in Marienheide bei ca. 151 €/m² und damit rund 6,1 % über dem Bodenrichtwert von 142 €/m². In der Praxis bedeutet dies, dass Käufer für ein 800 m² großes Grundstück etwa 4.900 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert erwarten ließe.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für unbebaute Grundstücke in Standardlage, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Faktoren wie Lage, Zuschnitt, Erschließung und Bodenbeschaffenheit berücksichtigt. Zudem fließen in den Kaufpreis auch die aktuelle Marktsituation und konkrete Eigenschaften des jeweiligen Grundstücks ein, die vom durchschnittlichen Bodenrichtwert abweichen können.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Marienheide
Marienheide liegt mit ca. 142 €/m² leicht über dem regionalen Durchschnitt von ca. 134 €/m². Deutlich höhere Grundstückspreise verzeichnen Hückeswagen mit ca. 201 €/m² und Lindlar mit ca. 186 €/m², während Meinerzhagen mit ca. 55 €/m², Halver mit ca. 61 €/m² und Kierspe mit ca. 61 €/m² deutlich günstiger sind.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle zwischen den zentraler gelegenen Städten wie Gummersbach, Wipperfürth und Engelskirchen mit Werten um ca. 155-159 €/m² und den südöstlich gelegenen Kommunen. Die Städte im märkischen Raum weisen durchweg Preise unter ca. 65 €/m² auf, was auf eine unterschiedliche Nachfragesituation hindeutet.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Hückeswagen | 201 | -3.1 % | 16.4 km |
| Lindlar | 186 | -1.1 % | 13.4 km |
| Gummersbach | 159 | 1.3 % | 5.6 km |
| Wipperfürth | 158 | 0.0 % | 10.2 km |
| Engelskirchen | 155 | 0.7 % | 12.8 km |
| Wiehl | 155 | 0.7 % | 13.2 km |
| Bergneustadt | 151 | 2.2 % | 11.3 km |
| Kierspe | 61 | -1.7 % | 7.9 km |
| Halver | 61 | 0.0 % | 12.9 km |
| Meinerzhagen | 55 | -1.8 % | 13.2 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Marienheide
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Marienheide liegt aktuell bei ca. 151 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 142 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (142 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 151 €/m²) liegt etwa 6,1% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Marienheide liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 6,1% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 151 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Marienheide finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 142 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.