Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Rosendahl 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Rosendahl 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Rosendahl liegt derzeit bei ca. 64 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 59 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Rosendahl entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Rosendahl eine deutliche Aufwärtsentwicklung von ca. 28 €/m² auf aktuell ca. 64 €/m², was einer Steigerung von rund 129 % entspricht. Der langfristige Trend verlief dabei nicht linear, sondern mit zwischenzeitlichen Schwankungen, insbesondere zwischen 2008 und 2012, als die Preise vorübergehend stagnierten.

Nach einem ausgeprägten Wachstumsschub zwischen 2015 und 2021, in dem die Preise von ca. 54 €/m² auf den Höchststand von ca. 80 €/m² kletterten, setzte ab 2022 eine merkliche Korrektur ein. Innerhalb von drei Jahren gaben die Preise um rund 20 % nach und stabilisierten sich 2024 und 2025 bei ca. 64 €/m². Diese Entwicklung markiert eine deutliche Trendwende nach der mehrjährigen Hochpreisphase.

Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Grundstückspreise trotz der jüngsten Korrektur noch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt und entsprechen etwa dem Niveau von 2017. Das aktuelle Preisniveau stellt damit eine mittlere Position zwischen den Niedrigstpreisen der 2000er Jahre und dem Höhepunkt von 2021 dar.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Rosendahl nach Größe?

In Rosendahl konzentriert sich das Grundstücksangebot vollständig auf die Größenkategorie 500–1.000 m², die 100,0% aller verfügbaren Grundstücke umfasst. Kleinere Parzellen bis 500 m² sowie größere Flächen ab 1.000 m² sind derzeit nicht am Markt vertreten. Die Angebotsstruktur zeigt damit eine klare Fokussierung auf mittelgroße Grundstücke im mittleren Segment.

Die Preise variieren zwischen den theoretisch verfügbaren Kategorien deutlich. Das günstigste Segment bilden Flächen ab 5.000 m² mit durchschnittlich ca. 51 €/m², während kleinste Grundstücke bis 250 m² mit ca. 97 €/m² die höchsten Quadratmeterpreise aufweisen. Die tatsächlich verfügbaren Grundstücke in der Kategorie 500–1.000 m² liegen mit ca. 64 €/m² im mittleren Preisbereich.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Rosendahl zu verkaufen?

Durchschnitt: 11 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Rosendahl liegt bei ca. 11 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hindeutet. Die Zeitspanne zwischen Angebot und Verkauf bewegt sich insgesamt in einem überschaubaren Rahmen, wobei sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Größenkategorien zeigen.

Besonders zügig verkaufen sich Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² mit einer Vermarktungsdauer von ca. 9 Wochen. Deutlich längere Verkaufszeiten benötigen hingegen sehr kleine Grundstücke bis 250 m² (ca. 13 Wochen) sowie größere Flächen ab 2.000 m², die mit ca. 14 bis 15 Wochen am längsten auf dem Markt verbleiben. Die mittleren Größenkategorien zwischen 250 und 2.000 m² bewegen sich mit ca. 9 bis 11 Wochen im Durchschnittsbereich des lokalen Marktes.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Rosendahl?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+12%
Voll vs. nicht erschlossen+23%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+9%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis in Rosendahl aus. Ein voll erschlossenes Grundstück ist durchschnittlich ca. 12% teurer als ein nur teilerschlossenes und sogar ca. 23% teurer als ein unerschlossenes Grundstück. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 9%, da sie Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den Kaufpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb der Stadt, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan sollten Käufer sorgfältig prüfen. Auch die Bodenbeschaffenheit und mögliche Altlasten können den tatsächlichen Wert vom ausgewiesenen Bodenrichtwert abweichen lassen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Rosendahl?

Der Grundstückspreis liegt in Rosendahl mit ca. 64 €/m² etwa 8 % über dem Bodenrichtwert von 59 €/m². Diese Differenz bedeutet, dass Käufer für ein 1.000 m² großes Grundstück rund 5.000 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt. Der Aufschlag bewegt sich im moderaten Bereich und entspricht den üblichen Marktgegebenheiten.

Der Bodenrichtwert bildet lediglich den durchschnittlichen Bodenwert unbebauter Grundstücke in vergleichbarer Lage ab. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Merkmale wie die konkrete Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und aktuelle Nachfragesituation. Auch Faktoren wie Bebaubarkeit, Bodenbeschaffenheit und infrastrukturelle Anbindung fließen in den Marktpreis ein.

Bodenrichtwert59 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis64 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+8.0%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Rosendahl

Rosendahl liegt mit ca. 59 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 79 €/m². Noch günstiger präsentiert sich lediglich Schöppingen mit ca. 53 €/m², während die Nachbarstädte überwiegend höhere Preise aufweisen – Billerbeck erreicht ca. 75 €/m², Coesfeld ca. 88 €/m² und Laer sogar ca. 122 €/m².

In der Region zeigt sich ein erkennbares Preisgefälle mit steigenden Werten in Richtung der Kreisstadt Coesfeld und deren unmittelbarem Umland. Die südlich und westlich gelegenen Gemeinden wie Rosendahl und Schöppingen weisen deutlich niedrigere Grundstückspreise auf als die näher an Coesfeld liegenden Orte Nottuln und Gescher mit jeweils ca. 88 €/m² bzw. 84 €/m².

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Laer12216.0 %12.7 km
Coesfeld880.0 %11.1 km
Nottuln880.0 %15.4 km
Gescher840.0 %14.0 km
Horstmar7717.7 %11.8 km
Billerbeck750.0 %8.6 km
Heek727.9 %14.5 km
Metelen700.0 %14.9 km
Legden6819.2 %7.4 km
Schöppingen5310.9 %7.9 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Rosendahl

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Rosendahl liegt aktuell bei ca. 64 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 59 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Der Bodenrichtwert (59 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 64 €/m²) liegt etwa 8% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Rosendahl liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 8% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 64 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Rosendahl finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 59 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.