Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Stadtlohn 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Stadtlohn 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Stadtlohn liegt derzeit bei ca. 113 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 101 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 15,9% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 12,4% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Stadtlohn entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Bodenrichtwerte in Stadtlohn einen deutlichen Aufwärtstrend mit einer Steigerung von ca. 39 €/m² auf aktuell 101 €/m². Diese Entwicklung entspricht einem Wertzuwachs von über 159 % innerhalb von 25 Jahren. Besonders dynamisch verlief die Preisentwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von ca. 74 €/m² auf ca. 110 €/m² anstiegen.
In den letzten fünf Jahren zeigt sich ein volatiler Verlauf mit zunächst weiterem Anstieg bis 2021, gefolgt von einer deutlichen Korrektur zwischen 2021 und 2024. Die Bodenrichtwerte fielen in diesem Zeitraum von ca. 110 €/m² auf ca. 88 €/m², bevor sie sich im Jahr 2025 wieder auf ca. 102 €/m² erholten. Diese Entwicklung deutet auf eine Stabilisierung nach der vorangegangenen Preiskorrektur hin.
Das aktuelle Preisniveau liegt trotz der jüngsten Erholung noch unter den Höchstwerten von 2021, bewegt sich aber deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen zwei Jahrzehnte. Die Grundstückspreise haben sich seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt und befinden sich derzeit auf einem im historischen Vergleich erhöhten Niveau.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Stadtlohn nach Größe?
In Stadtlohn konzentriert sich das Angebot auf mittlere Grundstücksgrößen, wobei 75,0 % der Grundstücke in die Kategorie 500–1.000 m² fallen. Das verbleibende Viertel entfällt auf die Größenklasse 1.000–2.000 m², während kleinere und größere Kategorien nicht vertreten sind.
Die Preisspanne bewegt sich zwischen ca. 90 €/m² für sehr große Grundstücke ab 5.000 m² und ca. 172 €/m² für die kleinste Kategorie bis 250 m². Die aktuell angebotenen Größenklassen liegen preislich eng beieinander, mit durchschnittlich ca. 114 €/m² für Grundstücke zwischen 500–1.000 m² und ca. 122 €/m² für die Kategorie 1.000–2.000 m².
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Stadtlohn zu verkaufen?
Durchschnitt: 8 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Stadtlohn beträgt ca. 8 Wochen. Diese Zeitspanne deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, auf dem Grundstücke innerhalb eines überschaubaren Zeitraums Käufer finden.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich erkennbare Unterschiede: Parzellen der Größenkategorie 500–1.000 m² weisen mit ca. 7 Wochen die kürzeste Vermarktungsdauer auf. Größere Grundstücke ab 2.000 m² benötigen mit ca. 9 bis 10 Wochen deutlich länger, wobei Flächen über 5.000 m² mit ca. 10 Wochen am längsten auf dem Markt bleiben. Kleinere und mittlere Grundstücke bis 2.000 m² bewegen sich mit ca. 8 Wochen im durchschnittlichen Bereich.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Stadtlohn?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück kostet in Stadtlohn ca. 10% mehr als ein teilerschlossenes und ca. 18% mehr als ein unerschlossenes Grundstück. Eine bereits vorliegende Baugenehmigung erhöht den Preis zusätzlich um ca. 8%, da sie dem Käufer Planungssicherheit gibt und Kosten sowie Zeit spart.
Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den Grundstückspreis maßgeblich. Die Lage innerhalb Stadtlohns, der Grundstückszuschnitt und die baulichen Nutzungsmöglichkeiten spielen eine zentrale Rolle. Käufer sollten insbesondere auf Baurechtsbestimmungen wie die zulässige Geschossflächenzahl und die Art der baulichen Nutzung achten, da diese den tatsächlichen Wert und die Bebaubarkeit des Grundstücks bestimmen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Stadtlohn?
Der Grundstückspreis in Stadtlohn liegt mit ca. 113 €/m² etwa 11 % über dem Bodenrichtwert von 101 €/m². Das bedeutet konkret: Für ein 500 m² großes Grundstück zahlen Käufer rund 6.000 € mehr als es der reine Bodenrichtwert erwarten lässt.
Der Unterschied ergibt sich, weil der Grundstückspreis zusätzliche Faktoren berücksichtigt, die der Bodenrichtwert nicht abbildet. Dazu zählen die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, die Grundstücksgröße und -form, die Erschließung sowie die aktuelle Marktsituation zum Verkaufszeitpunkt. Der Bodenrichtwert dient dagegen als durchschnittlicher Orientierungswert für ein bestimmtes Gebiet und basiert auf vergangenen Verkäufen.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Stadtlohn
Stadtlohn liegt mit ca. 101 €/m² deutlich über dem regionalen Durchschnitt von ca. 86 €/m². Teurer sind lediglich Borken mit ca. 126 €/m² und Ahaus mit ca. 112 €/m², während die umliegenden Gemeinden Südlohn (ca. 77 €/m²), Velen (ca. 76 €/m²) und Legden (ca. 68 €/m²) günstiger bleiben.
In der Region zeigt sich ein Preisgefälle zwischen den städtischen Zentren und den kleineren Gemeinden. Die höchsten Bodenrichtwerte konzentrieren sich auf Borken, Ahaus und Stadtlohn als zentrale Versorgungsorte, während die umliegenden ländlich geprägten Gemeinden wie Rosendahl (ca. 64 €/m²) oder Heek (ca. 72 €/m²) deutlich niedrigere Werte aufweisen.
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Stadtlohn
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Stadtlohn liegt aktuell bei ca. 113 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 101 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 15,9% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (101 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 113 €/m²) liegt etwa 11% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Stadtlohn liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 11% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 113 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Stadtlohn finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 101 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.