Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Anröchte 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Anröchte 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Anröchte liegt derzeit bei ca. 44 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 40 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,9% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 6,4% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Anröchte entwickelt?
Die Grundstückspreise in Anröchte zeigten seit dem Jahr 2000 eine deutliche Aufwärtsbewegung. Ausgehend von ca. 18 €/m² im Jahr 2000 stiegen die durchschnittlichen Preise bis zum Jahr 2021 kontinuierlich auf einen Höchststand von ca. 48 €/m² an. Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von rund 167 % über den Zeitraum von zwei Jahrzehnten.
In den letzten Jahren vollzog sich eine bemerkenswerte Trendwende. Nach dem Höhepunkt 2021 setzten ab 2022 deutliche Rückgänge ein, die die Preise bis 2024 auf ca. 39 €/m² sinken ließen. Im Jahr 2025 erfolgte eine moderate Erholung auf aktuell ca. 44 €/m², womit das Preisniveau jedoch weiterhin unter dem Spitzenwert von 2021 liegt.
Die aktuellen Preise bewegen sich auf einem Niveau, das vergleichbar mit den Jahren 2019 und 2020 ist. Trotz der jüngsten Korrektur liegen die Grundstückspreise damit noch immer mehr als 140 % über dem Ausgangswert des Jahres 2000.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Anröchte nach Größe?
In Anröchte konzentriert sich das Angebot ausschließlich auf die Kategorie 500–1.000 m², die 100,0 % der verfügbaren Grundstücke umfasst. Die sehr geringe Gesamtanzahl von nur zwei Grundstücken zeigt eine stark limitierte Angebotsstruktur ohne Diversifikation über verschiedene Größenklassen.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der einzig vertretenen Kategorie liegt bei ca. 44 €/m². Ein Vergleich zwischen den Größenkategorien ist aufgrund der einseitigen Angebotsverteilung nur eingeschränkt möglich, wobei die theoretischen Preisspannen von ca. 35 €/m² für sehr große Flächen bis ca. 67 €/m² für Kleinstgrundstücke reichen würden.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Anröchte zu verkaufen?
Durchschnitt: 9 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Anröchte beträgt ca. 9 Wochen. Dies deutet auf einen aktiven Markt hin, auf dem Grundstücke zügig den Eigentümer wechseln und die Nachfrage das Angebot weitgehend aufnimmt.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigt sich eine leichte Spreizung: Grundstücke zwischen 500–1.000 m² werden mit ca. 8 Wochen am schnellsten veräußert, während kleinere Parzellen bis 500 m² sowie mittelgroße Flächen zwischen 1.000–2.000 m² jeweils ca. 9 Wochen benötigen. Größere Grundstücke ab 2.000 m² verzeichnen mit ca. 10–11 Wochen eine etwas längere Vermarktungszeit, wobei besonders große Flächen über 5.000 m² mit ca. 11 Wochen die längste Verkaufsdauer aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Anröchte?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad beeinflusst den Grundstückspreis in Anröchte deutlich: Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 10,0 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 18,0 % unter dem Preis vollerschlossener Lagen liegen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8,0 %, da sie Planungssicherheit bietet und Kosten sowie Zeit spart.
Neben Erschließung und Baugenehmigung spielen weitere Faktoren eine wesentliche Rolle bei der Preisbildung. Die konkrete Lage innerhalb der Gemeinde, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan sollten Käufer sorgfältig prüfen. Auch Bodenbeschaffenheit und Altlasten können erhebliche Auswirkungen auf den tatsächlichen Kaufpreis haben.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Anröchte?
Der Grundstückspreis liegt in Anröchte mit ca. 44 €/m² etwa 9,6 % über dem Bodenrichtwert von 40 €/m². Dieser Aufschlag von ca. 4 €/m² bedeutet, dass für ein 800 m² großes Grundstück etwa 3.200 € mehr zu zahlen sind als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.
Der Bodenrichtwert dient als durchschnittlicher Orientierungswert für ein Gebiet und basiert auf vergangenen Kaufpreisen unbebauter Grundstücke. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Eigenschaften wie Lage, Zuschnitt, Erschließungsgrad und Bodenbeschaffenheit des konkreten Grundstücks.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Anröchte
Anröchte liegt mit ca. 40 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 56 €/m². Während nahe gelegene Städte wie Erwitte mit ca. 50 €/m² und Bad Sassendorf mit ca. 54 €/m² moderat über Anröchte liegen, erreichen die größeren Zentren Lippstadt mit ca. 81 €/m² und Soest mit ca. 80 €/m² nahezu doppelte Preisniveaus. Nur Rüthen mit ca. 28 €/m² und Warstein mit ca. 36 €/m² liegen noch günstiger.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle zwischen den wirtschaftlich stärkeren Städten und den ländlich geprägten Gemeinden. Die größeren Zentren Lippstadt und Soest sowie attraktive Wohnorte wie Möhnesee mit ca. 67 €/m² weisen erhebliche Preisaufschläge auf, während kleinere Gemeinden im ländlichen Raum deutlich günstigere Bodenrichtwerte zwischen 28 €/m² und 47 €/m² aufweisen.
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Anröchte
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Anröchte liegt aktuell bei ca. 44 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 40 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,9% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (40 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 44 €/m²) liegt etwa 9,6% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Anröchte liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 9,6% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 44 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Anröchte finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 40 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.