Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Bedburg 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Bedburg 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Bedburg liegt derzeit bei ca. 118 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 114 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,4% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Bedburg entwickelt?

Seit dem Jahr 2000 zeigt sich in Bedburg eine deutliche Aufwärtsentwicklung der Grundstückspreise. Von ursprünglich ca. 53 €/m² im Jahr 2000 stiegen die Preise bis zum Höchststand im Jahr 2021 auf ca. 149 €/m², was einem Zuwachs von rund 181 % über zwei Jahrzehnte entspricht. Besonders dynamisch verlief die Preisentwicklung zwischen 2015 und 2021, während in den Jahren 2008 bis 2012 eine Phase der Stagnation mit leichten Rückgängen zu verzeichnen war.

Die jüngste Entwicklung seit 2021 markiert eine deutliche Trendwende mit spürbaren Preiskorrekturen. Nach dem Erreichen des Höchststands von ca. 149 €/m² sanken die Grundstückspreise bis 2024 auf ca. 118 €/m², was einem Rückgang von 20,8 % entspricht. Seit 2024 stabilisieren sich die Preise auf diesem Niveau ohne weitere Veränderungen.

Trotz der jüngsten Korrektur liegen die aktuellen Grundstückspreise von ca. 118 €/m² immer noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. Im Vergleich zum Ausgangsniveau im Jahr 2000 ergibt sich weiterhin ein Plus von 122,6 %, während das Preisniveau etwa dem Stand von 2017 entspricht.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Bedburg nach Größe?

Die Angebotsstruktur in Bedburg wird klar von mittelgroßen Grundstücken dominiert. Mit 60,0 % Anteil bilden Grundstücke der Größenkategorie 500–1.000 m² den Schwerpunkt des Angebots, während die Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² jeweils 20,0 % ausmachen. Sehr kleine sowie große Grundstücke ab 2.000 m² sind im erfassten Bestand nicht vertreten.

Die Quadratmeterpreise zeigen durchschnittlich geringe Unterschiede zwischen den vorhandenen Kategorien. Während Grundstücke zwischen 250–500 m² mit ca. 114 €/m² am günstigsten* sind, liegen größere Grundstücke von 1.000–2.000 m² bei ca. 128 €/m². Die dominierende mittlere Größenkategorie bewegt sich mit ca. 120 €/m² im moderaten Preissegment.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Bedburg zu verkaufen?

Durchschnitt: 10 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Bedburg beträgt ca. 10 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hinweist. Die Verkaufsgeschwindigkeit liegt im mittleren Bereich und signalisiert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.

Bei der Analyse nach Größenkategorien zeigen sich deutliche Unterschiede: Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² verkaufen sich mit ca. 8 Wochen am schnellsten, während kleinere Parzellen bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² eine längere Vermarktungszeit benötigen. Besonders Grundstücke über 5.000 m² weisen mit ca. 13 Wochen die längste Vermarktungsdauer auf, was die geringere Nachfrage in diesem Segment widerspiegelt.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Bedburg?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+9%
Voll vs. nicht erschlossen+18%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+7%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich deutlich auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Aufschlag von ca. 9,0 %, während nicht erschlossene Grundstücke sogar ca. 18,0 % unter dem Preisniveau vollerschlossener Lagen liegen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 7,0 %, da sie Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.

Neben Erschließung und Genehmigung beeinflussen weitere Faktoren den Kaufpreis erheblich. Die Mikrolage, der Grundstückszuschnitt sowie die baurechtlichen Vorgaben wie Geschossflächenzahl und Bauweise bestimmen die tatsächliche Verwertbarkeit. Käufer sollten daher nicht nur den Quadratmeterpreis betrachten, sondern auch prüfen, welches Bauvolumen auf dem Grundstück realisierbar ist.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Bedburg?

Der Grundstückspreis in Bedburg liegt mit ca. 118 €/m² etwa 3,4 % über dem Bodenrichtwert von 114 €/m². Bei einem durchschnittlichen Grundstück von 500 m² entspricht dies einem Preisunterschied von ca. 2.000 €. Der Bodenrichtwert dient als Orientierungswert, während der tatsächliche Kaufpreis in der Regel leicht darüber liegt.

Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Eigenschaften des konkreten Grundstücks, die im durchschnittlichen Bodenrichtwert nicht abgebildet sind. Dazu zählen die exakte Lage innerhalb des Gebiets, der Zuschnitt und die Größe der Parzelle sowie der Erschließungszustand. Auch die aktuelle Marktsituation und spezifische Ausstattungsmerkmale wie Hanglage oder Eckgrundstück beeinflussen den letztendlichen Kaufpreis.

Bodenrichtwert114 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis118 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+3.4%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Bedburg

Bedburg liegt mit ca. 114 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 151 €/m². Während Pulheim mit ca. 336 €/m² die mit Abstand höchsten Preise aufweist, bewegen sich die meisten Nachbarstädte wie Titz (ca. 120 €/m²), Elsdorf (ca. 121 €/m²) und Rommerskirchen (ca. 118 €/m²) auf einem ähnlichen Niveau wie Bedburg.

In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle in Richtung der Ballungsräume: Je näher die Städte an Köln liegen, desto höher fallen die Grundstückspreise aus. Bergheim (ca. 158 €/m²) und Jülich (ca. 154 €/m²) liegen im mittleren Preissegment, während die weiter östlich gelegenen Städte wie Erkelenz mit ca. 114 €/m² wieder ähnlich günstige Werte wie Bedburg erreichen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Pulheim3363.3 %16.8 km
Bergheim1580.0 %10.2 km
Jülich1540.0 %15.3 km
Niederzier1380.0 %13.9 km
Jüchen1310.0 %10.6 km
Grevenbroich1280.0 %9.8 km
Elsdorf1210.0 %8.8 km
Titz1200.0 %8.8 km
Rommerskirchen1180.0 %11.5 km
Erkelenz1140.0 %15.8 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Bedburg

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Bedburg liegt aktuell bei ca. 118 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 114 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (114 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 118 €/m²) liegt etwa 3,4% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Bedburg liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,4% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 118 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Bedburg finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 114 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.