Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Bestwig 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Bestwig 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Bestwig liegt derzeit bei ca. 17 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 15 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,3% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 2,8% gestiegen.

Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Bestwig entwickelt?

In Bestwig zeigt sich seit dem Jahr 2000 eine deutliche Aufwärtsbewegung der Grundstückspreise. Der Bodenrichtwert stieg von 6 €/m² im Jahr 2000 auf zwischenzeitlich 19 €/m² im Jahr 2021, was einer Steigerung von über 200 % entspricht. Auch die durchschnittlichen Grundstückspreise entwickelten sich parallel und erreichten im selben Jahr mit ca. 21 €/m² ihren Höchststand.

Die jüngste Entwicklung seit 2021 markiert eine deutliche Trendwende mit rückläufigen Werten. Innerhalb von drei Jahren sank der Bodenrichtwert von 19 €/m² auf 15 €/m² im Jahr 2024, während die durchschnittlichen Grundstückspreise von ca. 21 €/m² auf ca. 16 €/m² zurückgingen. Im Jahr 2025 zeigt sich mit einem Anstieg auf 16 €/m² beim Bodenrichtwert und ca. 17 €/m² beim durchschnittlichen Grundstückspreis eine leichte Stabilisierung.

Die aktuellen Preisniveaus liegen damit auf dem Stand der Jahre 2017 und 2023, bewegen sich jedoch weiterhin deutlich über den Werten der frühen 2000er Jahre. Trotz der jüngsten Korrektur bleibt der langfristige Wertzuwachs seit der Jahrtausendwende mit rund 165 % erheblich.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Bestwig nach Größe?

In Bestwig (Stadt) konzentriert sich das erfasste Angebot ausschließlich auf die Kategorie 500–1.000 m², die 100,0 % der Grundstücke umfasst. Die Angebotsstruktur ist mit insgesamt nur zwei erfassten Grundstücken sehr begrenzt und ermöglicht keine Aussage über weitere Größensegmente.

Der durchschnittliche Preis für Grundstücke in der Kategorie 500–1.000 m² liegt bei ca. 17 €/m². Da ausschließlich diese Größenkategorie mit Grundstücken vertreten ist, lassen sich keine Preisunterschiede zwischen verschiedenen Größenklassen ableiten. Theoretisch würden kleinere Grundstücke bis 250 m² mit ca. 26 €/m² die höchsten und sehr große Flächen ab 5.000 m² mit ca. 14 €/m² die niedrigsten Preise aufweisen.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Bestwig zu verkaufen?

Durchschnitt: 8 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Bestwig (Stadt) liegt bei ca. 8 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen aktiven Grundstücksmarkt hin, auf dem Verkaufsobjekte zügig an neue Eigentümer vermittelt werden können.

Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich moderate Unterschiede im Vermarktungstempo. Besonders schnell verkaufen sich Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² mit ca. 7 Wochen, während größere Parzellen ab 2.000 m² mit ca. 9 bis 10 Wochen etwas längere Verkaufszeiten aufweisen. Die kleineren und mittleren Kategorien bis 2.000 m² bewegen sich mit ca. 8 Wochen auf einem nahezu einheitlichen Niveau.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Bestwig?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+10%
Voll vs. nicht erschlossen+17%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich deutlich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück kostet in Bestwig ca. 10% mehr als ein nur teilerschlossenes und ca. 17% mehr als ein unerschlossenes Grundstück. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8%, da sie Planungssicherheit schafft und den Baustart beschleunigt.

Neben dem Erschließungszustand bestimmen weitere Faktoren den Kaufpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan sollten Käufer eingehend prüfen. Auch Bodenbeschaffenheit, Hanglage und die Ausrichtung des Grundstücks können den tatsächlichen Transaktionspreis erheblich beeinflussen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Bestwig?

Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Bestwig bei ca. 17 €/m² und damit etwa 8 % über dem Bodenrichtwert von 15 €/m². Das bedeutet, dass Käufer für ein Grundstück von beispielsweise 800 m² durchschnittlich rund 160 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.

Der Bodenrichtwert dient als durchschnittlicher Orientierungswert für unbebaute Grundstücke in Standardlage. Der Grundstückspreis berücksichtigt hingegen individuelle Merkmale wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und aktuelle Marktverhältnisse. Diese zusätzlichen Faktoren führen in der Praxis regelmäßig zu Abweichungen vom statistischen Bodenrichtwert.

Bodenrichtwert15 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis17 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+8.0%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Bestwig ansehen

Grundstückspreise der Region Bestwig

Bestwig liegt mit ca. 15 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 26 €/m². Während Anröchte mit ca. 44 €/m² und Warstein mit ca. 36 €/m² die höchsten Preise aufweisen, bewegen sich die meisten Nachbarstädte wie Meschede (ca. 24 €/m²) und Brilon (ca. 24 €/m²) im mittleren Preissegment.

In der Region zeigt sich ein differenziertes Preisgefüge ohne klares geografisches Muster. Die direkten Nachbargemeinden Olsberg (ca. 20 €/m²) und Schmallenberg (ca. 22 €/m²) liegen ebenfalls unter dem Regionaldurchschnitt, während weiter entfernte Städte wie Anröchte und Warstein erheblich höhere Werte erreichen.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Anröchte4411.1 %24.0 km
Warstein360.0 %14.4 km
Rüthen280.0 %18.5 km
Meschede244.5 %10.7 km
Brilon244.5 %16.0 km
Winterberg234.8 %17.1 km
Schmallenberg225.0 %18.5 km
Eslohe225.0 %18.7 km
Olsberg205.6 %6.2 km
Medebach195.9 %24.1 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Bestwig

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Bestwig liegt aktuell bei ca. 17 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 15 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,3% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (15 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 17 €/m²) liegt etwa 8% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Bestwig liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 8% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 17 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Bestwig finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 15 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.