Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Meschede 2026
Jetzt aktuellen Grundstückspreis für Meschede abfragen!
Für welches Grundstück benötigen Sie den Grundstückspreis?
Aktuelle Grundstückspreise in Meschede 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Meschede liegt derzeit bei ca. 24 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 22 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,6% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 1,1% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Meschede entwickelt?
Die Bodenrichtwerte in Meschede zeigten seit dem Jahr 2000 einen deutlichen Aufwärtstrend mit einer Steigerung von 9 €/m² auf zwischenzeitlich 27 €/m² im Jahr 2021. Dies entspricht einer Wertsteigerung von rund 200 % über den gesamten Zeitraum. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als die Preise von 20 €/m² auf 27 €/m² anstiegen.
Seit 2022 ist jedoch eine deutliche Trendwende erkennbar: Die Bodenrichtwerte fielen von 27 €/m² auf 22 €/m² im Jahr 2024, was einem Rückgang von ca. 18,5 % entspricht. Die durchschnittlichen Grundstückspreise vollzogen eine parallele Entwicklung und sanken von 28 €/m² auf 23 €/m². Im Jahr 2025 zeigt sich mit 23 €/m² eine leichte Stabilisierung auf niedrigerem Niveau.
Die aktuellen Preise liegen trotz der jüngsten Korrektur noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der 2000er und frühen 2010er Jahre. Das Preisniveau entspricht in etwa den Werten aus dem Jahr 2017, womit die Marktentwicklung der vergangenen drei Jahre faktisch zurückgenommen wurde.

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Meschede.
Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Meschede nach Größe?
In Meschede (Stadt) dominieren eindeutig Grundstücke der Größenkategorie 500–1.000 m², die mit 57,1 % mehr als die Hälfte des Angebots ausmachen. Die restlichen Grundstücke verteilen sich gleichmäßig auf die Kategorien 250–500 m², 1.000–2.000 m² und 2.000–5.000 m² mit jeweils 14,3 %. Sehr kleine Grundstücke unter 250 m² sowie sehr große Flächen über 5.000 m² sind in der Erhebung nicht vertreten.
Die Bodenrichtwerte zeigen moderate Unterschiede zwischen den Größenkategorien. Die kleinsten verfügbaren Grundstücke (250–500 m²) weisen mit ca. 23 €/m² die günstigsten Preise auf, während Grundstücke zwischen 2.000–5.000 m² mit ca. 27 €/m² am teuersten sind. Die dominierende Kategorie 500–1.000 m² liegt mit durchschnittlich ca. 24 €/m² im unteren Preissegment.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Meschede zu verkaufen?
Durchschnitt: 11 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Meschede liegt bei ca. 11 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hinweist. Die Verkaufsgeschwindigkeit bewegt sich im mittleren Bereich, wobei Grundstücke weder besonders schnell noch auffällig langsam einen Käufer finden.
Bei der Analyse nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen im mittleren Segment von 500–1.000 m² vermarkten sich mit ca. 9 Wochen am schnellsten. Kleinere Grundstücke bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² benötigen mit ca. 12 bis 14 Wochen spürbar länger, wobei besonders große Grundstücke über 5.000 m² die längste Vermarktungszeit aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Meschede?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad beeinflusst den Grundstückspreis in Meschede messbar: Voll erschlossene Grundstücke erzielen ca. 9 % höhere Preise als teilerschlossene Flächen, während der Aufschlag gegenüber unerschlossenen Grundstücken bei ca. 19 % liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Planungssicherheit schafft und Bauherren Zeit sowie Kosten spart.
Neben Erschließung und Baugenehmigung sollten Käufer weitere wertbestimmende Faktoren berücksichtigen. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die bauliche Nutzbarkeit gemäß Bebauungsplan können den Quadratmeterpreis erheblich variieren lassen. Auch Bodenbeschaffenheit, Hanglage und die Anbindung an Infrastruktur wirken sich unmittelbar auf die Verwertbarkeit und damit den Kaufpreis aus.

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Meschede.
Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Meschede?
Der Grundstückspreis liegt in Meschede (Stadt) mit ca. 24 €/m² um rund 2 €/m² über dem Bodenrichtwert von 22 €/m². Dies entspricht einem Aufschlag von ca. 3,3 %, der bei der Bewertung konkreter Grundstücke typischerweise anfällt. Für ein 500 m² großes Grundstück bedeutet dies einen Preisunterschied von etwa 1.000 €.
Der Bodenrichtwert stellt lediglich einen statistischen Durchschnittswert für eine Zone dar, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Faktoren berücksichtigt. Dazu zählen die konkrete Lage innerhalb der Zone, die Grundstücksgröße und -form, die Erschließungsqualität sowie die Bebaubarkeit. Attraktive Eigenschaften wie eine Südausrichtung oder die Nähe zu Infrastruktur können den Preis zusätzlich erhöhen.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Meschede
Meschede liegt mit ca. 22 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 34 €/m². Während Bestwig mit ca. 17 €/m² und Olsberg mit ca. 20 €/m² noch günstiger sind, erreichen Arnsberg mit ca. 60 €/m² und Möhnesee mit ca. 67 €/m² deutlich höhere Werte. Auch Finnentrop liegt mit ca. 48 €/m² merklich über dem Mescheder Niveau.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle mit steigenden Grundstückspreisen in Richtung der größeren Stadt Arnsberg. Die kleineren, ländlich geprägten Gemeinden wie Bestwig, Eslohe und Schmallenberg bewegen sich mit ca. 17 bis 22 €/m² auf einem vergleichbaren Preisniveau wie Meschede. Die Nähe zu urbanen Zentren und infrastrukturellen Knotenpunkten spiegelt sich deutlich in den Bodenrichtwerten wider.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Möhnesee | 67 | 0.0 % | 18.5 km |
| Arnsberg | 60 | 0.0 % | 18.0 km |
| Finnentrop | 48 | 0.0 % | 22.6 km |
| Warstein | 36 | 0.0 % | 13.3 km |
| Rüthen | 28 | 0.0 % | 22.8 km |
| Sundern | 24 | 4.5 % | 17.1 km |
| Eslohe | 22 | 5.0 % | 11.1 km |
| Schmallenberg | 22 | 5.0 % | 17.9 km |
| Olsberg | 20 | 5.6 % | 16.8 km |
| Bestwig | 17 | 6.7 % | 10.7 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Meschede
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Meschede liegt aktuell bei ca. 24 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 22 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,6% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (22 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 24 €/m²) liegt etwa 3,3% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Meschede liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,3% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 24 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Meschede finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 22 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.