Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Winterberg 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Winterberg 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Winterberg liegt derzeit bei ca. 23 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 21 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,7% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 1,2% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Winterberg entwickelt?
In Winterberg zeigt sich seit dem Jahr 2000 eine langfristige Aufwärtsbewegung der Grundstückspreise. Der Bodenrichtwert stieg von 9 €/m² im Jahr 2000 kontinuierlich auf einen Höchststand von 26 €/m² im Jahr 2021, was einer Gesamtsteigerung von ca. 189 % entspricht. Parallel dazu entwickelte sich der durchschnittliche Grundstückspreis von 9 €/m² auf maximal 27 €/m².
Nach dem Erreichen des Preisplateaus in den Jahren 2019 bis 2021 setzte ab 2022 eine deutliche Trendwende ein. Innerhalb von nur drei Jahren fiel der Bodenrichtwert von 26 €/m² auf 21 €/m² im Jahr 2024, was einem Rückgang von ca. 19,2 % entspricht. Die aktuellen Daten für 2025 deuten mit einem Anstieg auf 22 €/m² eine erste Stabilisierung an.
Die aktuellen Preise von ca. 23 €/m² liegen trotz der jüngsten Korrektur deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und bewegen sich auf dem Niveau der Jahre 2017 bis 2018. Damit haben sich die Grundstückspreise nach der Marktbereinigung auf einem Niveau eingependelt, das etwa doppelt so hoch liegt wie zu Beginn des Betrachtungszeitraums.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Winterberg nach Größe?
Die erfassten Grundstücke in Winterberg (Stadt) konzentrieren sich ausschließlich auf eine einzige Größenkategorie. Alle 3 Grundstücke fallen in den Bereich 500–1.000 m², was einen Anteil von 100,0 % ausmacht. Kleinere Parzellen unter 500 m² sowie größere Flächen ab 1.000 m² sind in der Datenbasis nicht vertreten.
Der durchschnittliche Preis für die verfügbare Größenkategorie liegt bei ca. 23 €/m². Aufgrund der begrenzten Datenlage lässt sich kein direkter Preisvergleich zwischen verschiedenen Größenklassen vornehmen. Die theoretischen Richtwerte für nicht vorhandene Kategorien bewegen sich zwischen ca. 18 €/m² für Großflächen und ca. 35 €/m² für kleinste Grundstücke.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Winterberg zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Winterberg beträgt ca. 10 Wochen, was auf einen moderat aktiven Markt hinweist. Die Verkaufsgeschwindigkeit liegt im mittleren Bereich, sodass Grundstücke weder besonders schnell noch auffällig langsam einen Käufer finden.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen in der Kategorie 500–1.000 m² vermarkten sich mit ca. 8 Wochen am schnellsten, gefolgt von den Größen 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 10 Wochen. Kleinere Grundstücke bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² benötigen mit ca. 11 bis 13 Wochen spürbar längere Vermarktungszeiten, wobei besonders große Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 13 Wochen die längste Verkaufsdauer aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Winterberg?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich deutlich auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Preisaufschlag von ca. 10,0 %, während der Unterschied zu unerschlossenen Grundstücken sogar ca. 18,0 % beträgt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 7,0 %, da sie Planungssicherheit schafft und Zeitaufwand für Käufer reduziert.
Neben dem Erschließungszustand beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die konkrete Lage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die geltenden bauplanungsrechtlichen Vorgaben können zu erheblichen Preisunterschieden führen. Kaufinteressenten sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert als Orientierung nutzen, sondern stets die individuellen Grundstückseigenschaften in ihre Bewertung einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Winterberg?
Der Grundstückspreis liegt in Winterberg (Stadt) bei ca. 23 €/m² und damit um ca. 3,6 % über dem Bodenrichtwert von 21 €/m². In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Aufschlag von ca. 2 €/m², was bei einem durchschnittlichen Grundstück von 800 m² einer Mehrausgabe von etwa 1.600 € entspricht.
Der Bodenrichtwert stellt lediglich einen Durchschnittswert für ein Standardgrundstück in der jeweiligen Zone dar. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt zusätzlich individuelle Merkmale wie die exakte Lage, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad, Bodenbeschaffenheit sowie eventuelle Altlasten oder besondere Entwicklungspotenziale. Diese grundstücksspezifischen Faktoren führen in der Regel zu Abweichungen vom pauschalen Bodenrichtwert.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Winterberg
Winterberg liegt mit ca. 21 €/m² exakt im regionalen Durchschnitt der Nachbarstädte. Günstiger sind die unmittelbaren Nachbarn Hallenberg mit ca. 16 €/m², Bestwig mit ca. 17 €/m² und Medebach mit ca. 19 €/m², während Erndtebrück mit ca. 27 €/m², Bad Berleburg mit ca. 26 €/m² sowie Brilon und Meschede mit jeweils ca. 24 €/m² deutlich teurer sind.
In der Region zeigt sich ein moderates Preisniveau zwischen ca. 16 €/m² und ca. 27 €/m², wobei kein eindeutiges Gefälle erkennbar ist. Die Grundstückspreise variieren um bis zu 11 €/m², ohne dass sich ein klares Muster nach Entfernung oder geografischer Lage abzeichnet.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Erndtebrück | 27 | 0.0 % | 29.6 km |
| Bad Berleburg | 26 | 0.0 % | 18.6 km |
| Brilon | 24 | 4.5 % | 23.3 km |
| Meschede | 24 | 4.5 % | 23.9 km |
| Schmallenberg | 22 | 5.0 % | 14.3 km |
| Eslohe | 22 | 5.0 % | 24.3 km |
| Olsberg | 20 | 5.6 % | 13.9 km |
| Medebach | 19 | 5.9 % | 10.9 km |
| Bestwig | 17 | 6.7 % | 17.1 km |
| Hallenberg | 16 | 7.1 % | 11.0 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Winterberg
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Winterberg liegt aktuell bei ca. 23 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 21 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,7% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (21 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 23 €/m²) liegt etwa 3,6% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Winterberg liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,6% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 23 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Winterberg finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 21 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.