Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Rhede 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Rhede 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Rhede liegt derzeit bei ca. 103 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 95 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% gestiegen.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 1,7% gestiegen.

Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Rhede entwickelt?

Die Grundstückspreise in Rhede (Stadt) zeigen seit dem Jahr 2000 eine deutliche Aufwärtsentwicklung. Ausgehend von ca. 43 €/m² im Jahr 2000 stiegen die durchschnittlichen Preise über zwei Jahrzehnte hinweg kontinuierlich an und erreichten im Jahr 2021 ihren Höchststand von ca. 123 €/m². Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von rund 186 % über den gesamten Betrachtungszeitraum.

In den letzten fünf Jahren zeigt sich jedoch eine markante Trendwende. Nach dem Höhepunkt 2021 setzten deutliche Korrekturen ein, die die Preise bis 2024 auf ca. 97 €/m² zurückführten. Im aktuellen Jahr 2025 ist mit ca. 103 €/m² erstmals wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen, wobei das Preisniveau weiterhin rund 16 % unter dem Spitzenwert von 2021 liegt.

Die heutigen Grundstückspreise liegen trotz der jüngsten Korrektur noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der frühen 2000er Jahre. Das aktuelle Niveau entspricht in etwa den Preisen aus dem Jahr 2017 und bewegt sich damit im oberen Bereich der historischen Preisentwicklung.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Rhede nach Größe?

In Rhede (Stadt) konzentriert sich das Grundstücksangebot deutlich auf mittlere Größenkategorien. Mit 75,0 % aller Grundstücke dominiert die Kategorie 500–1.000 m² das Angebot, während die Kategorie 1.000–2.000 m² mit 25,0 % vertreten ist. Kleinere Parzellen unter 500 m² sowie Flächen über 2.000 m² sind im erfassten Bestand nicht vorhanden.

Die Preise variieren moderat zwischen den vorhandenen Größenkategorien. Grundstücke in der Größe 500–1.000 m² werden durchschnittlich zu ca. 104 €/m² gehandelt, während die größeren Parzellen von 1.000–2.000 m² mit ca. 111 €/m² einen leicht höheren Preis aufweisen. Der Preisunterschied zwischen der günstigsten und teuersten vorhandenen Kategorie beträgt somit ca. 7 €/m².

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Rhede zu verkaufen?

Durchschnitt: 8 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Rhede beträgt ca. 8 Wochen, was auf einen aktiven Immobilienmarkt hindeutet. Diese relativ kurze Zeitspanne signalisiert eine solide Nachfrage bei gleichzeitig ausreichendem Angebot an Grundstücken.

Bei der Betrachtung nach Größenkategorien zeigen sich moderate Unterschiede in der Vermarktungsgeschwindigkeit. Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² verkaufen sich mit ca. 7 Wochen am schnellsten, während größere Flächen ab 2.000 m² mit ca. 9 bis 10 Wochen eine längere Vermarktungszeit aufweisen. Die kleineren und mittelgroßen Kategorien bis 2.000 m² bewegen sich einheitlich bei ca. 8 Wochen Vermarktungsdauer.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Rhede?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+9%
Voll vs. nicht erschlossen+19%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+9%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich messbar auf den Grundstückswert aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Rhede (Stadt) ca. 19 % höhere Preise als unerschlossene Flächen, während der Aufschlag gegenüber teilerschlossenen Grundstücken bei ca. 9 % liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 9 %, da sie Planungssicherheit bietet und die Zeit bis zum Baubeginn verkürzt.

Neben Erschließung und Baugenehmigung beeinflussen weitere Faktoren den erzielbaren Preis erheblich. Die Mikrolage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten nach Bebauungsplan spielen eine entscheidende Rolle. Käufer sollten daher nicht nur den Quadratmeterpreis vergleichen, sondern auch prüfen, welche Bebauungsdichte zulässig ist und ob besondere Auflagen die Baukosten erhöhen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Rhede?

Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Rhede (Stadt) mit ca. 103 €/m² um etwa 8,2 % über dem offiziellen Bodenrichtwert von 95 €/m². Diese Differenz von rund 8 €/m² bedeutet bei einem typischen Baugrundstück von 500 m² einen Mehrpreis von etwa 4.000 €.

Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für eine Zone und berücksichtigt lediglich den Entwicklungszustand sowie die allgemeine Lage. Der tatsächliche Grundstückspreis wird dagegen durch individuelle Faktoren wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und aktuelle Marktnachfrage beeinflusst. Zusätzlich spielen Besonderheiten wie Bodenbeschaffenheit, Hanglage oder die Nähe zu Infrastruktur eine preisbildende Rolle.

Bodenrichtwert95 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis103 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+8.2%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

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Grundstückspreise der Region Rhede

Rhede liegt mit ca. 95 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 108 €/m². Während die nahe gelegenen Städte Bocholt mit ca. 152 €/m² und Borken mit ca. 126 €/m² spürbar höhere Werte aufweisen, liegen Isselburg mit ca. 69 €/m² und Südlohn mit ca. 77 €/m² noch günstiger.

In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle, bei dem die größeren Zentren wie Bocholt und Borken mit Werten über 120 €/m² die höchsten Preise erzielen. Die kleineren, weiter entfernten Gemeinden im ländlichen Umfeld bewegen sich dagegen mehrheitlich unter 100 €/m², was auf eine typische Abstufung zwischen urbanen und peripheren Lagen hindeutet.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Bocholt1522.1 %7.7 km
Heiden1284.4 %17.1 km
Borken1268.4 %8.9 km
Raesfeld1230.0 %11.2 km
Hamminkeln1178.7 %10.9 km
Schermbeck1113.9 %17.0 km
Wesel1040.0 %19.9 km
Südlohn775.7 %16.0 km
Velen767.4 %18.5 km
Isselburg698.5 %17.3 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Rhede

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Rhede liegt aktuell bei ca. 103 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 95 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% gestiegen.

Der Bodenrichtwert (95 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 103 €/m²) liegt etwa 8,2% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Rhede liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 8,2% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 103 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Rhede finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 95 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.