Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Warburg 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Warburg 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Warburg liegt derzeit bei ca. 25 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 23 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,3% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 1,8% gestiegen.
Der Markt befindet sich derzeit in einem Aufwärtstrend. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Warburg entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Warburg einen langfristigen Aufwärtstrend mit deutlichen Schwankungen. Von ca. 10 €/m² im Jahr 2000 stiegen die Preise kontinuierlich bis auf einen Höchststand von ca. 30 €/m² im Jahr 2021, was einer Steigerung von rund 200 % über zwei Jahrzehnte entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, während in den Jahren 2008 bis 2014 eine mehrjährige Stagnationsphase zu beobachten war.
Nach Erreichen des Spitzenwerts 2021 setzte eine deutliche Korrektur ein, die den Markt innerhalb von drei Jahren auf ca. 25 €/m² zurückführte. Dieser Rückgang von etwa 16,7 % markiert eine Trendwende nach der langjährigen Aufwärtsphase. Im Jahr 2025 zeigt sich mit einem leichten Anstieg auf ca. 25 €/m² eine erste Stabilisierung nach der Korrekturphase.
Die aktuellen Preise bewegen sich damit auf dem Niveau von 2023 und liegen etwa auf der Höhe der Jahre 2017 bis 2018. Trotz der jüngsten Korrektur liegen die Grundstückspreise weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und mehr als doppelt so hoch wie zu Beginn des Betrachtungszeitraums.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Warburg nach Größe?
Die Verteilung der Grundstücke in Warburg konzentriert sich deutlich auf mittlere Größenkategorien. Mit 60,0 % dominieren Grundstücke zwischen 500–1.000 m² das Angebot, während jeweils 20,0 % auf die Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² entfallen. Sehr kleine Parzellen unter 250 m² sowie großflächige Grundstücke über 2.000 m² sind im erfassten Bestand nicht vertreten.
Die Quadratmeterpreise bewegen sich in einer relativ engen Spanne zwischen ca. 24 €/m² und ca. 38 €/m². Die günstigsten Grundstücke finden sich mit durchschnittlich ca. 24 €/m² in der Kategorie 250–500 m², während die kleinste erfasste Größenkategorie 0–250 m² mit ca. 38 €/m² die höchsten Preise aufweist. Die dominierenden mittelgroßen Grundstücke zwischen 500–1.000 m² liegen mit ca. 25 €/m² im unteren Preissegment.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Warburg zu verkaufen?
Durchschnitt: 8 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Warburg beträgt ca. 8 Wochen und liegt damit im moderaten Bereich. Der Markt zeigt eine ausgeglichene Dynamik mit verhältnismäßig zügigen Verkaufsabschlüssen, die auf eine stabile Nachfrage hinweisen.
Bei der Analyse nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Parzellen zwischen 500–1.000 m² werden mit ca. 7 Wochen am schnellsten vermittelt, während größere Flächen ab 2.000 m² längere Vermarktungszeiten aufweisen. Besonders Grundstücke über 5.000 m² benötigen mit ca. 10 Wochen die längste Zeit bis zum Verkauf, während kleinere bis mittlere Größen zwischen 0–2.000 m² durchweg in etwa 8 Wochen den Eigentümer wechseln.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Warburg?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Warburg (Stadt) ca. 11% höhere Preise als teilerschlossene Flächen. Im Vergleich zu unerschlossenen Grundstücken liegt der Aufschlag sogar bei ca. 18%. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8%, da sie Planungssicherheit schafft und den Baustart beschleunigt.
Neben dem Erschließungszustand bestimmen weitere Faktoren den tatsächlichen Kaufpreis erheblich. Die Mikrolage innerhalb der Stadt, der Grundstückszuschnitt und die baulichen Nutzungsmöglichkeiten können zu deutlichen Abweichungen vom durchschnittlichen Bodenrichtwert führen. Käufer sollten daher das konkrete Baurecht, mögliche Altlasten und die Grundstücksgeometrie sorgfältig prüfen lassen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Warburg?
Der Grundstückspreis liegt in Warburg mit ca. 25 €/m² etwa 4,4 % über dem Bodenrichtwert von 23 €/m². Diese Differenz bedeutet, dass Käufer für ein 1.000 m² großes Grundstück rund 2.000 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert erwarten lässt. Der Aufschlag bewegt sich damit im moderaten Bereich.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für unbebaute Grundstücke mit definierten Standardeigenschaften. Der tatsächliche Grundstückspreis berücksichtigt dagegen individuelle Faktoren wie die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad und aktuelle Marktdynamik. Diese grundstücksspezifischen Merkmale führen zu Abweichungen vom Bodenrichtwert nach oben oder unten.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Warburg
Warburg liegt mit ca. 23 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 42 €/m². Während die unmittelbaren Nachbarorte Willebadessen mit ca. 19 €/m², Borgentreich mit ca. 20 €/m² und Marsberg mit ca. 19 €/m² ähnlich günstige Werte aufweisen, erreichen Lichtenau (Westfalen)) ca. 51 €/m² und Bad Wünnenberg ca. 46 €/m². Besonders deutlich heben sich Borchen mit ca. 114 €/m² und Altenbeken mit ca. 82 €/m² ab.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle zwischen den ländlich geprägten Kommunen im Warburger Raum und den näher an Paderborn gelegenen Orten. Die Gemeinden im unmittelbaren Umkreis bis ca. 20 km bewegen sich weitgehend zwischen 19 und 29 €/m², während die südlich und östlich von Paderborn gelegenen Orte ab ca. 27 km Entfernung deutlich höhere Preise verzeichnen. Dieses Muster verdeutlicht den Einfluss der Großstadt Paderborn auf die regionalen Bodenrichtwerte.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Borchen | 114 | 0.0 % | 27.1 km |
| Altenbeken | 82 | 0.0 % | 27.2 km |
| Lichtenau (Westfalen) | 51 | 0.0 % | 17.3 km |
| Bad Wünnenberg | 46 | 0.0 % | 24.9 km |
| Bad Driburg | 29 | 3.7 % | 23.5 km |
| Brakel | 24 | 0.0 % | 22.6 km |
| Beverungen | 24 | 4.5 % | 24.2 km |
| Borgentreich | 20 | 5.6 % | 13.3 km |
| Willebadessen | 19 | 0.0 % | 10.1 km |
| Marsberg | 19 | 5.9 % | 19.0 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Warburg
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Warburg liegt aktuell bei ca. 25 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 23 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,3% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (23 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 25 €/m²) liegt etwa 4,4% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Warburg liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 4,4% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 25 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Warburg finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 23 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.