Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Heiligenhaus 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Heiligenhaus 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Heiligenhaus liegt derzeit bei ca. 204 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 197 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Heiligenhaus entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 verzeichneten die Grundstückspreise in Heiligenhaus eine deutliche Aufwärtsbewegung von ca. 91 €/m² auf aktuell ca. 204 €/m², was einer Gesamtsteigerung von rund 124 % entspricht. Besonders dynamisch entwickelten sich die Preise zwischen 2015 und 2021, als die Werte von ca. 173 €/m² auf ca. 257 €/m² kletterten und damit den bisherigen Höchststand erreichten.
Die letzten Jahre zeigen hingegen eine deutliche Trendumkehr: Nach dem Preispeak 2021 sanken die durchschnittlichen Grundstückspreise kontinuierlich um etwa 20,6 % auf das aktuelle Niveau. Seit 2024 scheint sich der Markt bei ca. 204 €/m² zu stabilisieren, nachdem die Korrekturphase die Preise auf ein vergleichbares Niveau wie 2017 zurückgeführt hat.
Trotz der jüngsten Rückgänge liegen die aktuellen Preise noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende. Die Konsolidierung hat damit etwa die Hälfte der außergewöhnlich starken Preissteigerungen der Jahre 2015 bis 2021 korrigiert.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Heiligenhaus nach Größe?
In Heiligenhaus dominieren klar die mittleren Grundstücksgrößen das Angebot. Mit 66,7% aller Grundstücke bildet die Kategorie 500–1.000 m² das Hauptsegment, während die kleineren (250–500 m²) und größeren Grundstücke (1.000–2.000 m²) jeweils nur 16,7% ausmachen. Sehr kleine sowie sehr große Flächen sind im aktuellen Bestand nicht vertreten.
Die Preisspanne zwischen den vorhandenen Kategorien ist moderat. Die günstigste Kategorie 250–500 m² liegt bei durchschnittlich ca. 196 €/m², während die Kategorie 1.000–2.000 m² mit ca. 220 €/m² den höchsten Preis erreicht. Die dominierenden mittelgroßen Grundstücke (500–1.000 m²) bewegen sich mit ca. 206 €/m² im mittleren Preissegment.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Heiligenhaus zu verkaufen?
Durchschnitt: 10 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Heiligenhaus beträgt ca. 10 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Verkaufsprozesse zügig, aber nicht überstürzt ablaufen.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Besonders zügig verkaufen sich Flächen zwischen 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen Vermarktungsdauer, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 10 Wochen. Deutlich längere Verkaufszeiten weisen hingegen sehr kleine Grundstücke unter 250 m² (ca. 11 Wochen) sowie größere Flächen ab 2.000 m² auf, wobei Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 13 Wochen am längsten auf dem Markt bleiben.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Heiligenhaus?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad beeinflusst den Grundstückspreis in Heiligenhaus erheblich: Voll erschlossene Grundstücke mit allen Anschlüssen erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Preisaufschlag von ca. 15,0 %. Im Vergleich zu unerschlossenen Grundstücken liegt der Unterschied sogar bei ca. 22,0 %, da Käufer die Kosten für Wasser-, Strom- und Kanalanschlüsse einsparen. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8,0 %, da sie Planungssicherheit bietet und den Bauprozess beschleunigt.
Neben dem Erschließungszustand spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle für die Wertermittlung. Die Mikrolage innerhalb von Heiligenhaus, der Grundstückszuschnitt sowie die Beschaffenheit des Bodens wirken sich unmittelbar auf den erzielbaren Preis aus. Käufer sollten zudem die baurechtlichen Vorgaben wie Geschossflächenzahl und Bauweise prüfen, da diese den Spielraum für die Bebauung definieren und somit die Nutzungsmöglichkeiten des Grundstücks bestimmen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Heiligenhaus?
Der Grundstückspreis liegt in Heiligenhaus mit ca. 204 €/m² um etwa 3,1 % über dem Bodenrichtwert von 197 €/m². In der Praxis bedeutet dies, dass Käufer für ein 500 m² großes Grundstück etwa 1.550 € mehr zahlen als der reine Bodenrichtwert vermuten lässt.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für ein definiertes Gebiet, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Merkmale berücksichtigt. Faktoren wie die genaue Lage innerhalb des Viertels, Grundstückszuschnitt, Erschließungsgrad oder spezielle Bebauungsmöglichkeiten führen zu Abweichungen vom Bodenrichtwert. Der Grundstückspreis bildet somit den realen Marktwert ab, der sich aus Angebot und Nachfrage sowie den individuellen Eigenschaften der Liegenschaft ergibt.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Heiligenhaus
Heiligenhaus liegt mit ca. 197 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 383 €/m². Nur das benachbarte Velbert ist mit ca. 186 €/m² noch günstiger, während Wülfrath mit ca. 207 €/m² auf ähnlichem Niveau liegt. Die umliegenden Städte Ratingen (ca. 261 €/m²), Mettmann (ca. 311 €/m²) und Erkrath (ca. 322 €/m²) zeigen bereits merklich höhere Preise.
In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle in Richtung der Großstädte: Düsseldorf erreicht mit ca. 1.219 €/m² Spitzenwerte, während die näher gelegenen Ruhrgebietsstädte Mülheim an der Ruhr (ca. 399 €/m²) und Essen (ca. 369 €/m²) ebenfalls erheblich über dem Heiligenhauser Niveau liegen. Die günstigeren Grundstückspreise konzentrieren sich auf die kleineren Städte im nördlichen und östlichen Umland, während die Nähe zu den Metropolen die Preise spürbar ansteigen lässt.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 1.219 | -0.9 % | 15.0 km |
| Mülheim an der Ruhr | 399 | 0.0 % | 11.2 km |
| Essen | 369 | 0.3 % | 12.2 km |
| Haan | 342 | -0.3 % | 13.8 km |
| Erkrath | 322 | 0.0 % | 12.7 km |
| Mettmann | 311 | 0.0 % | 8.1 km |
| Ratingen | 261 | 0.0 % | 6.5 km |
| Hattingen | 219 | 0.0 % | 16.1 km |
| Wülfrath | 207 | 0.0 % | 6.4 km |
| Velbert | 186 | 0.0 % | 8.5 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Heiligenhaus
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Heiligenhaus liegt aktuell bei ca. 204 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 197 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.
Der Bodenrichtwert (197 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 204 €/m²) liegt etwa 3,1% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Heiligenhaus liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 3,1% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 204 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Heiligenhaus finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 197 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.