Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Essen 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Essen 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Essen liegt derzeit bei ca. 368 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 353 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gestiegen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,4% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Essen entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Essen eine deutliche Aufwärtsentwicklung mit mehreren Phasen. Der Bodenrichtwert stieg von 158 €/m² im Jahr 2000 auf aktuell 353 €/m², was einem Gesamtanstieg von ca. 123,4 % über den gesamten Zeitraum entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2015 und 2021, als die Werte von ca. 301 €/m² auf 444 €/m² kletterten.
In den letzten Jahren hat sich der langfristige Aufwärtstrend jedoch deutlich abgeschwächt. Nach Erreichen des Höchststandes im Jahr 2021 folgte eine merkliche Korrektur, die den Bodenrichtwert bis 2024 um ca. 20,5 % auf 353 €/m² zurückführte. Seit 2024 zeigt sich eine Stabilisierung auf diesem Niveau, wobei die durchschnittlichen Grundstückspreise mit ca. 368 €/m² nahezu unverändert bleiben.
Die aktuellen Preise liegen trotz der jüngsten Korrektur noch deutlich über dem langfristigen Durchschnitt und bewegen sich auf einem Niveau, das zuletzt 2017 erreicht wurde. Im historischen Vergleich zeigt sich damit weiterhin ein substanzieller Wertzuwachs gegenüber der Ausgangssituation im Jahr 2000, auch wenn die Phase besonders dynamischer Preissteigerungen vorerst beendet scheint.

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Grundstückspreise nach Stadtteilen in Essen
Die teuersten Grundstücke befinden sich im Stadtkern mit ca. 1.373 €/m², gefolgt vom Südviertel mit ca. 674 €/m² und dem Westviertel mit ca. 587 €/m². Am günstigsten sind Grundstücke in Leithe mit ca. 215 €/m², Karnap mit ca. 221 €/m² und Vogelheim mit ca. 224 €/m².
Die Preisspanne zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil beträgt ca. 1.158 €/m², was einem Unterschied von etwa dem Sechsfachen entspricht. Auffällig ist ein deutliches Preisgefälle vom Zentrum zu den nördlichen und nordöstlichen Stadtteilen, während die südlichen Stadtteile wie Bredeney und Margarethenhöhe durchschnittlich höhere Quadratmeterpreise aufweisen als die westlichen und östlichen Randlagen.
| Stadtteil | ⌀ (€/m²) | △ (%) |
|---|---|---|
| Stadtkern | 1.373 | 0.0 % |
| Südviertel | 674 | 0.0 % |
| Westviertel | 587 | 0.0 % |
| Rüttenscheid | 550 | 0.0 % |
| Bredeney | 538 | 0.4 % |
| Margarethenhöhe | 513 | 0.0 % |
| Holsterhausen | 506 | 0.0 % |
| Werden | 473 | 0.0 % |
| Heisingen | 472 | 0.0 % |
| Südostviertel | 463 | -0.2 % |
| Huttrop | 456 | 1.3 % |
| Bergerhausen | 451 | 2.0 % |
| Stadtwald | 425 | -0.2 % |
| Rellinghausen | 412 | 0.0 % |
| Fulerum | 403 | 0.8 % |
| Haarzopf | 399 | 0.0 % |
| Frohnhausen | 396 | -0.3 % |
| Heidhausen | 393 | 0.0 % |
| Schönebeck | 390 | 4.3 % |
| Kettwig | 386 | 0.0 % |
| Borbeck-Mitte | 385 | 0.0 % |
| Schuir | 379 | 0.0 % |
| Steele | 370 | 1.1 % |
| Überruhr-Hinsel | 366 | 0.0 % |
| Fischlaken | 365 | 0.0 % |
| Burgaltendorf | 362 | 0.0 % |
| Altendorf | 356 | 0.0 % |
| Ostviertel | 349 | 0.0 % |
| Überruhr-Holthausen | 339 | 0.0 % |
| Bedingrade | 338 | 0.0 % |
| Bergeborbeck | 330 | 0.0 % |
| Bochold | 318 | 0.0 % |
| Nordviertel | 315 | 0.0 % |
| Kupferdreh | 307 | 0.3 % |
| Gerschede | 295 | 0.0 % |
| Frillendorf | 292 | 0.0 % |
| Horst | 283 | -0.4 % |
| Frintrop | 282 | 0.0 % |
| Altenessen-Süd | 279 | 0.0 % |
| Byfang | 277 | 0.0 % |
| Stoppenberg | 269 | 1.9 % |
| Kray | 255 | 0.0 % |
| Dellwig | 250 | 0.0 % |
| Freisenbruch | 243 | 0.0 % |
| Schonnebeck | 239 | 0.0 % |
| Altenessen-Nord | 236 | 0.0 % |
| Katernberg | 224 | 0.0 % |
| Vogelheim | 224 | 0.4 % |
| Karnap | 221 | -0.5 % |
| Leithe | 215 | 0.0 % |
Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Essen nach Größe?
Die Grundstücksverteilung in Essen wird von mittleren Größen geprägt. Die Kategorie 500–1.000 m² dominiert mit einem Anteil von 44,9 % deutlich das Angebot, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils 23,2 %. Sehr kleine Grundstücke unter 250 m² sowie große Flächen über 2.000 m² sind mit zusammen nur ca. 8,7 % selten vertreten.
Bei den Preisen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Größenkategorien. Die kleinsten Grundstücke bis 250 m² weisen mit durchschnittlich ca. 570 €/m² die höchsten Werte auf, während die größten Flächen über 5.000 m² mit ca. 276 €/m² am günstigsten sind. Die mittleren Kategorien zwischen 250 und 2.000 m² bewegen sich in einer Preisspanne von ca. 349 bis 405 €/m², wobei mit zunehmender Grundstücksgröße tendenziell höhere Quadratmeterpreise zu beobachten sind.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Essen zu verkaufen?
Durchschnitt: 12 Wochen
Die Vermarktungsdauer für Grundstücke in Essen beträgt im Durchschnitt ca. 12 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen moderat aktiven Markt hin, bei dem Verkäufe innerhalb eines überschaubaren Zeitraums realisiert werden können.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Während kleinere Parzellen von 0–250 m² und mittelgroße Flächen von 250–500 m² etwa 10 bis 12 Wochen benötigen, vermarkten sich größere Grundstücke ab 1.000 m² schneller mit nur 9 bis 10 Wochen. Die längste Vermarktungszeit weisen Grundstücke der Kategorie 500–1.000 m² mit 13 Wochen auf, während besonders große Flächen ab 2.000 m² mit ca. 9 Wochen am zügigsten den Eigentümer wechseln.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Essen?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad hat einen messbaren Einfluss auf den Grundstückspreis in Essen. Voll erschlossene Grundstücke erzielen gegenüber teilerschlossenen Flächen einen Preisaufschlag von ca. 10 %, während der Unterschied zu unerschlossenen Grundstücken bei ca. 18 % liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 8 %, da sie Planungssicherheit bietet und die Bauphase beschleunigt.
Neben dem Erschließungszustand bestimmen weitere Faktoren den tatsächlichen Kaufpreis. Die Mikrolage innerhalb des Stadtgebiets, der Grundstückszuschnitt sowie die bauliche Nutzbarkeit gemäß Bebauungsplan wirken sich unmittelbar auf die Wertbildung aus. Käufer sollten daher nicht nur den Bodenrichtwert betrachten, sondern auch diese grundstücksspezifischen Merkmale in ihre Kalkulation einbeziehen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Essen?
Der Grundstückspreis liegt in Essen mit ca. 368 €/m² rund 4 % über dem Bodenrichtwert von 353 €/m². Das bedeutet, dass Käufer für ein durchschnittliches Grundstück etwa 15 € mehr pro Quadratmeter zahlen als der amtliche Richtwert angibt.
Der Bodenrichtwert stellt lediglich einen statistischen Durchschnittswert für eine Zone dar, während der tatsächliche Grundstückspreis individuelle Faktoren berücksichtigt. Dazu zählen die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, die Grundstücksgröße, der Zuschnitt, die Erschließung sowie die Bodenbeschaffenheit. Diese lagespezifischen Merkmale führen in der Praxis zu Abweichungen vom amtlichen Richtwert.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Essen
Essen liegt mit ca. 353 €/m² deutlich über dem regionalen Durchschnitt von ca. 250 €/m². Lediglich Mülheim an der Ruhr übertrifft mit ca. 399 €/m² das Essener Preisniveau, während Bochum mit ca. 352 €/m² annähernd gleichauf liegt. Die umliegenden Städte wie Velbert (ca. 186 €/m²), Gelsenkirchen (ca. 209 €/m²) und Hattingen (ca. 219 €/m²) bleiben deutlich günstiger.
Im regionalen Vergleich zeigt sich ein Preisgefälle zwischen den größeren Ruhrgebietsstädten und den kleineren Nachbarkommunen. Die Kernstädte Essen, Mülheim an der Ruhr und Bochum bilden mit Werten über 350 €/m² die Spitzengruppe, während die peripherer gelegenen Städte wie Heiligenhaus (ca. 204 €/m²) und Wülfrath (ca. 207 €/m²) ein deutlich niedrigeres Preisniveau aufweisen.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Mülheim an der Ruhr | 399 | 0.0 % | 9.9 km |
| Bochum | 352 | -0.3 % | 14.9 km |
| Ratingen | 261 | 0.0 % | 16.5 km |
| Oberhausen | 255 | 3.4 % | 14.7 km |
| Hattingen | 219 | 0.0 % | 13.3 km |
| Gladbeck | 217 | 5.3 % | 15.6 km |
| Gelsenkirchen | 209 | 0.0 % | 13.9 km |
| Wülfrath | 207 | 0.0 % | 15.9 km |
| Heiligenhaus | 204 | 0.0 % | 12.2 km |
| Velbert | 186 | 0.0 % | 11.8 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Essen
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Essen liegt aktuell bei ca. 368 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 353 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,1% gestiegen.
Der Bodenrichtwert (353 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 368 €/m²) liegt etwa 4% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Essen liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 4% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 368 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Essen finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 353 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.