Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Schalksmühle 2026
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Aktuelle Grundstückspreise in Schalksmühle 2026
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Schalksmühle liegt derzeit bei ca. 58 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 54 €/m².
Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% gefallen.
Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 4,7% gefallen.
Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.
Wie haben sich die Grundstückspreise in Schalksmühle entwickelt?
Seit dem Jahr 2000 zeigen die Grundstückspreise in Schalksmühle eine deutlich positive Langzeitentwicklung. Der Bodenrichtwert stieg von 24 €/m² im Jahr 2000 auf aktuell 54 €/m², was einem Anstieg von 125 % entspricht. Besonders dynamisch verlief die Entwicklung zwischen 2016 und 2021, als die Preise von ca. 50 €/m² auf den Höchststand von ca. 69 €/m² kletterten.
In den letzten Jahren hat sich das Marktgeschehen deutlich verändert. Nach dem Erreichen des Spitzenwertes im Jahr 2021 setzten ab 2022 merkliche Preisrückgänge ein, die sich über drei Jahre fortsetzten. Der Bodenrichtwert fiel von 69 €/m² auf aktuell 54 €/m², was einem Rückgang von ca. 21,7 % entspricht.
Im historischen Vergleich liegen die aktuellen Werte trotz der jüngsten Korrektur weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Das aktuelle Preisniveau bewegt sich etwa auf dem Stand von 2017 und damit immer noch mehr als doppelt so hoch wie zur Jahrtausendwende.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Schalksmühle nach Größe?
Die verfügbaren Grundstücke in Schalksmühle konzentrieren sich ausschließlich auf die Größenkategorie 500–1.000 m², die 100,0 % des Angebots ausmacht. Mit insgesamt nur zwei erfassten Grundstücken ist die Datenbasis sehr begrenzt und bildet lediglich einen kleinen Ausschnitt des lokalen Marktes ab.
Der durchschnittliche Preis für Grundstücke in der dominierenden Größenkategorie liegt bei ca. 59 €/m². Im theoretischen Vergleich der Kategorien würden kleinste Grundstücke bis 250 m² mit ca. 88 €/m² den höchsten Preis erzielen, während große Flächen über 5.000 m² mit ca. 46 €/m² am günstigsten wären – allerdings sind diese Kategorien aktuell nicht am Markt vertreten.
Wie lange dauert es, ein Grundstück in Schalksmühle zu verkaufen?
Durchschnitt: 9 Wochen
Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Schalksmühle beträgt ca. 9 Wochen. Dieser Wert deutet auf einen aktiven bis moderaten Markt hin, bei dem Grundstücke in überschaubaren Zeiträumen einen Käufer finden.
Bei der Betrachtung nach Grundstücksgröße zeigen sich deutliche Unterschiede: Grundstücke im mittleren Segment von 500–1.000 m² werden am schnellsten vermarktet und benötigen nur ca. 8 Wochen. Kleinere Parzellen bis 250 m² sowie größere Flächen ab 2.000 m² verzeichnen längere Vermarktungszeiten von 10 bis 12 Wochen, wobei besonders große Grundstücke über 5.000 m² mit ca. 12 Wochen die längste Verkaufsdauer aufweisen.
Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Schalksmühle?
Erschließungsgrad
Baugenehmigung
Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.
Weitere Faktoren
- Lage & Infrastruktur
- Zuschnitt & Ausrichtung
- Baurecht (GFZ, GRZ)
Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus: Voll erschlossene Grundstücke erzielen in Schalksmühle ca. 20% höhere Preise als unerschlossene Flächen, während der Aufschlag gegenüber teilerschlossenen Grundstücken bei ca. 12% liegt. Eine vorliegende Baugenehmigung steigert den Wert zusätzlich um ca. 9%, da sie Planungssicherheit bietet und den Baustart beschleunigt.
Neben dem Erschließungszustand bestimmen weitere Faktoren den erzielbaren Quadratmeterpreis maßgeblich. Die Mikrolage innerhalb Schalksmühles, der Grundstückszuschnitt sowie die baulichen Nutzungsmöglichkeiten gemäß Bebauungsplan sollten Käufer sorgfältig prüfen. Auch Hanglagen, Bodenbeschaffenheit und die Nähe zu Infrastruktureinrichtungen können den tatsächlichen Kaufpreis vom durchschnittlichen Bodenrichtwert abweichen lassen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Schalksmühle?
Der tatsächliche Grundstückspreis liegt in Schalksmühle im Durchschnitt bei ca. 58 €/m² und damit etwa 6,3 % über dem Bodenrichtwert von 54 €/m². Das bedeutet konkret: Für ein 500 m² großes Grundstück zahlen Käufer durchschnittlich rund 29.000 € statt der am Bodenrichtwert orientierten 27.000 €, also etwa 2.000 € mehr.
Der Bodenrichtwert dient als statistischer Durchschnittswert für eine Zone und berücksichtigt nur den unbebauten Boden in durchschnittlicher Lage. Der tatsächliche Grundstückspreis hingegen wird von individuellen Faktoren wie Lage, Zuschnitt, Erschließungsgrad und Bodenbeschaffenheit des konkreten Grundstücks bestimmt. Auch die aktuelle Marktnachfrage und besondere Ausstattungsmerkmale wie vorhandene Baugenehmigungen fließen in den finalen Kaufpreis ein.
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Grundstückspreise der Region Schalksmühle
Schalksmühle liegt mit ca. 54 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 92 €/m². Nur das benachbarte Nachrodt-Wiblingwerde mit ca. 48 €/m² weist niedrigere Werte auf, während Breckerfeld mit ca. 104 €/m², Hagen mit ca. 110 €/m² und insbesondere Radevormwald mit ca. 192 €/m² deutlich höhere Bodenrichtwerte aufweisen.
In der Region zeigt sich ein ausgeprägtes Preisgefälle zwischen kleineren ländlichen Gemeinden und größeren Städten. Während die kleineren Orte wie Altena (ca. 56 €/m²) und Halver (ca. 61 €/m²) im unteren Preissegment liegen, erreichen die stärker urban geprägten Standorte Ennepetal mit ca. 149 €/m² und besonders Radevormwald mehr als das Dreifache der Schalksmühler Werte.
| Stadt | ⌀ GP (€/m²) | △ (%) | Entfernung |
|---|---|---|---|
| Radevormwald | 192 | -2.2 % | 14.7 km |
| Ennepetal | 149 | 0.0 % | 13.7 km |
| Hagen | 110 | 0.9 % | 11.0 km |
| Breckerfeld | 104 | 0.0 % | 7.4 km |
| Lüdenscheid | 84 | 0.0 % | 7.4 km |
| Halver | 61 | 0.0 % | 8.8 km |
| Kierspe | 61 | -1.7 % | 12.9 km |
| Werdohl | 58 | -1.8 % | 13.0 km |
| Altena | 56 | 0.0 % | 9.5 km |
| Nachrodt-Wiblingwerde | 48 | -2.1 % | 7.4 km |
Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Schalksmühle
Der durchschnittliche Grundstückspreis in Schalksmühle liegt aktuell bei ca. 58 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 54 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,2% gefallen.
Der Bodenrichtwert (54 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 58 €/m²) liegt etwa 6,3% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.
Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.
Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.
Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Schalksmühle liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 6,3% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).
Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.
Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 58 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.
Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.
Den offiziellen Bodenrichtwert für Schalksmühle finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 54 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.