Grundstückspreise & Bodenrichtwerte in Ense 2026

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Aktuelle Grundstückspreise in Ense 2026

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Ense liegt derzeit bei ca. 53 €/m² bei einem Bodenrichtwert von 50 €/m².

Die Grundstückspreise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Über die letzten drei Jahre sind die Preise insgesamt um 3,5% gefallen.

Der Markt befindet sich derzeit in einer Seitwärtsbewegung. Diese Entwicklung orientiert sich am allgemeinen Trend der Bodenrichtwerte in der Region.

Wie haben sich die Grundstückspreise in Ense entwickelt?

Die Grundstückspreise in Ense zeigten seit dem Jahr 2000 einen deutlichen Aufwärtstrend. Der Bodenrichtwert stieg von 22 €/m² im Jahr 2000 auf zwischenzeitlich 64 €/m² im Jahr 2021, was einer Steigerung von rund 191 % entspricht. Lediglich in den Jahren 2008 und 2009 war eine kurzzeitige Korrektur zu verzeichnen, bevor sich der Aufwärtstrend fortsetzte.

Nach Erreichen des Höchststandes im Jahr 2021 setzte eine markante Trendwende ein. Innerhalb von drei Jahren fiel der Bodenrichtwert von 64 €/m² auf aktuell 50 €/m², was einem Rückgang von ca. 21,9 % entspricht. Der durchschnittliche Grundstückspreis entwickelte sich parallel und liegt derzeit bei ca. 53 €/m².

Im historischen Vergleich bewegen sich die aktuellen Preise trotz der jüngsten Korrektur weiterhin deutlich über dem Niveau der Anfangsjahre. Die Werte entsprechen etwa dem Preisniveau von 2017 und liegen mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2000.

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Wie unterscheiden sich Grundstückspreise in Ense nach Größe?

In Ense (Stadt) konzentriert sich das Grundstücksangebot ausschließlich auf die Größenkategorie 500–1.000 m², die mit 2 Grundstücken die gesamte Angebotsstruktur ausmacht. Alle anderen Größensegmente sind aktuell ohne verfügbare Grundstücke, sodass keine breitere Diversifizierung nach Grundstücksgröße erkennbar ist.

Die Preisgestaltung zeigt theoretische Unterschiede zwischen den Kategorien, wobei kleinere Parzellen bis 250 m² mit ca. 81 €/m² den höchsten Richtwert aufweisen und große Flächen ab 5.000 m² mit ca. 42 €/m² am günstigsten bewertet werden. Die tatsächlich verfügbare Kategorie 500–1.000 m² liegt mit durchschnittlich ca. 54 €/m² im mittleren Preissegment.

Wie lange dauert es, ein Grundstück in Ense zu verkaufen?

Durchschnitt: 10 Wochen

Die durchschnittliche Vermarktungsdauer für Grundstücke in Ense beträgt ca. 10 Wochen, was auf einen aktiven Grundstücksmarkt mit zügiger Vermittlung hindeutet. Die Zeitspanne liegt deutlich unter dem üblichen Niveau träger Märkte und signalisiert eine ausgewogene Nachfrage über verschiedene Segmente hinweg.

Bei der Analyse nach Grundstücksgröße zeigen sich moderate Unterschiede: Am schnellsten vermarkten sich Flächen von 500–1.000 m² mit ca. 9 Wochen, gefolgt von den Kategorien 250–500 m² und 1.000–2.000 m² mit jeweils ca. 10 Wochen. Deutlich längere Vermarktungszeiten benötigen kleinere Parzellen bis 250 m² (ca. 11 Wochen) sowie größere Grundstücke ab 2.000 m² mit ca. 12–13 Wochen, wobei besonders Flächen über 5.000 m² mit ca. 13 Wochen die längste Marktpräsenz aufweisen.

Welche Faktoren beeinflussen den Grundstückspreis in Ense?

Erschließungsgrad

Voll vs. teilerschlossen+14%
Voll vs. nicht erschlossen+23%

Baugenehmigung

Mit Baugenehmigung+8%

Grundstücke mit vorliegender Baugenehmigung erzielen deutlich höhere Preise.

Weitere Faktoren

  • Lage & Infrastruktur
  • Zuschnitt & Ausrichtung
  • Baurecht (GFZ, GRZ)

Der Erschließungsgrad wirkt sich erheblich auf den Grundstückspreis aus. Ein voll erschlossenes Grundstück kostet in Ense ca. 14% mehr als ein teilerschlossenes und ca. 23% mehr als ein unerschlossenes Grundstück. Eine vorliegende Baugenehmigung erhöht den Preis zusätzlich um ca. 8%, da sie dem Käufer Planungssicherheit bietet und Kosten sowie Zeit spart.

Neben dem Erschließungsgrad beeinflussen weitere Faktoren den Grundstückspreis maßgeblich. Die Lage innerhalb der Gemeinde, die Nähe zu Infrastruktur sowie der Grundstückszuschnitt spielen eine wichtige Rolle. Käufer sollten zudem das geltende Baurecht prüfen, da Bebauungsplan und zulässige Nutzungsart den Wert und die Bebauungsmöglichkeiten entscheidend bestimmen.

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Wie unterscheiden sich Bodenrichtwert und Grundstückspreis in Ense?

Der Bodenrichtwert in Ense (Stadt) liegt bei 50 €/m², während der tatsächliche Grundstückspreis bei ca. 53 €/m² liegt. Das entspricht einem Aufschlag von ca. 4,6 %, was bedeutet, dass Käufer im Durchschnitt rund 3 € mehr pro Quadratmeter zahlen als der Bodenrichtwert angibt.

Diese Differenz entsteht, weil der Grundstückspreis zusätzliche Faktoren berücksichtigt, die der Bodenrichtwert nicht abbildet. Dazu gehören die konkrete Lage innerhalb des Gebiets, die individuelle Grundstücksgröße, der Erschließungsgrad sowie besondere Merkmale wie Zuschnitt oder Bodenbeschaffenheit. Der Bodenrichtwert dient lediglich als statistischer Orientierungswert für ein größeres Gebiet, während der Grundstückspreis die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Parzelle widerspiegelt.

Bodenrichtwert50 €/m²
Amtlicher Wert
Grundstückspreis53 €/m²
Marktpreis
Aufschlag+4.6%
Warum der Unterschied?

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Durchschnittswert basierend auf Kaufpreissammlungen. Der Grundstückspreis berücksichtigt individuelle Merkmale wie Erschließung, Lage im Quartier und Bebaubarkeit — und schwankt je nach Angebot und Nachfrage.

Bodenrichtwerte für Ense ansehen

Grundstückspreise der Region Ense

Ense liegt mit ca. 50 €/m² deutlich unter dem regionalen Durchschnitt von ca. 78 €/m². Noch günstiger zeigt sich lediglich Welver mit ca. 45 €/m², während die nahegelegenen Städte Wickede (Ruhr)) und Arnsberg mit je ca. 60 €/m² bereits höhere Werte aufweisen. Deutlich teurer sind Menden (Sauerland)) und Fröndenberg mit je ca. 100 €/m² sowie Unna mit ca. 153 €/m².

In der Region zeigt sich ein klares Preisgefälle mit steigenden Werten in Richtung der größeren Städte und des Ruhrgebiets. Während die ländlich geprägten Gemeinden wie Ense, Welver und Bad Sassendorf unter 55 €/m² bleiben, erreichen urbanere Standorte wie Unna oder die Sauerland-Mittelstädte deutlich höhere Preisniveaus. Die Entfernung zu größeren Zentren spiegelt sich dabei unmittelbar in der Grundstücksbewertung wider.

Stadt ⌀ GP (€/m²) △ (%) Entfernung
Unna1530.7 %17.2 km
Menden (Sauerland)100-1.0 %13.6 km
Fröndenberg10013.6 %14.6 km
Soest800.0 %10.7 km
Werl680.0 %7.4 km
Möhnesee670.0 %10.8 km
Wickede (Ruhr)600.0 %7.0 km
Arnsberg600.0 %10.0 km
Bad Sassendorf540.0 %17.3 km
Welver450.0 %12.9 km

Fragen und Antworten zu Grundstückspreisen in Ense

Der durchschnittliche Grundstückspreis in Ense liegt aktuell bei ca. 53 €/m². Der amtliche Bodenrichtwert liegt bei 50 €/m². Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Der Bodenrichtwert (50 €/m²) ist ein amtlicher Durchschnittswert, der von Gutachterausschüssen auf Basis von Kaufpreissammlungen ermittelt wird. Der Grundstückspreis (ca. 53 €/m²) liegt etwa 4,6% darüber, da er individuelle Merkmale wie Erschließungsgrad, Lage im Quartier und Bebaubarkeit berücksichtigt.

Die Bodenrichtwerte werden von den zuständigen Gutachterausschüssen gemäß §196 BauGB ermittelt. Grundlage sind die tatsächlich erzielten Kaufpreise vergleichbarer Grundstücke in der Region (Kaufpreissammlung). Die Werte beziehen sich auf ein fiktives unbebautes Grundstück in einer definierten Lage und werden in Nordrhein-Westfalen jährlich aktualisiert.

Die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden jährlich von den Gutachterausschüssen aktualisiert und veröffentlicht. Die aktuelle Aktualisierung basiert auf den Kaufpreisen der vergangenen Berichtsperiode.

Ja, der tatsächliche Verkaufspreis kann erheblich vom Bodenrichtwert abweichen. In Ense liegt der durchschnittliche Grundstückspreis ca. 4,6% über dem Bodenrichtwert. Gründe sind: Erschließungsgrad (voll/teil/nicht erschlossen), Bebaubarkeit (Baugenehmigung, GFZ/GRZ), Lage im Quartier und die aktuelle Marktlage (Angebot und Nachfrage).

Die wichtigsten Faktoren sind: Lage und Infrastruktur (Nähe zu ÖPNV, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten), Erschließungsgrad (Anschluss an Wasser, Strom, Abwasser), Grundstücksgröße und Zuschnitt, Bebaubarkeit (Bebauungsplan, GFZ, GRZ) sowie das Vorliegen einer Baugenehmigung. Eine Baugenehmigung kann den Preis um bis zu 20% steigern.

Beim Grundstückskauf in Nordrhein-Westfalen fallen folgende Nebenkosten an: Grunderwerbsteuer (6,5% des Kaufpreises), Notarkosten (ca. 1,0–1,5%), Grundbuchgebühren (ca. 0,5%) und ggf. Maklerprovision (je nach Vereinbarung). Bei einem Grundstückspreis von 53 €/m² sollten Sie insgesamt mit ca. 8,5–11,5% Nebenkosten rechnen.

Bauland (auch: Bauerwartungsland oder baureifes Land) ist im Bebauungsplan als Baufläche ausgewiesen und darf bebaut werden — der Preis liegt deutlich höher. Agrarland darf in der Regel nur landwirtschaftlich genutzt werden und kostet oft nur einen Bruchteil des Baulandpreises. Die Umwidmung von Agrar- zu Bauland ist durch den Flächennutzungsplan der Gemeinde geregelt und kann den Grundstückswert erheblich steigern.

Den offiziellen Bodenrichtwert für Ense finden Sie auf unserer Bodenrichtwert-Seite. Der aktuelle Wert liegt bei 50 €/m². Alternativ können Sie die Bodenrichtwerte auch über das zuständige Geoportal (Nordrhein-Westfalen) oder den Gutachterausschuss einsehen.